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Aus dem Maschinenraum

Hallo,
wie ihr sicher schon bemerkt habt, wird der Blog gerade nicht regelmäßig aktualisiert. Wie so oft liegt das an mangelnder Zeit. Im Moment versuchen wir mindestens die Termine aktuell zu halten und die Internetseiten der lokalen Gruppen zu durchforsten um interessante Artikel hier einzustellen. Die Artikel aus den Mainstreammedien fallen leider hinten runter.

Da euch dieser Blog mittlerweile natürlich sehr ans Herz gewachsen ist und ein wichtiger Bestandteil unserer Strukturen geworden ist :-) fragt ihr euch jetzt sicherlich was ihr tun könnt:

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Demonstration in der Innenstadt

Gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft“ hieß das Motto der Demonstration in Salzwedel.

Salzwedel l Um 10 Uhr haben sich am Sonnabend Demonstranten aus verschiedenen Regionen auf dem Rathausturmplatz in Salzwedel versammelt. Das Motto lautete: „Gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft“. Beispielsweise war eine Flüchtlingshelfergruppe aus dem Wendland gekommen. Ihnen war es wichtig, auch in Salzwedel Flagge zu zeigen. Eine Demonstrantin war aus der Nähe von Dähre nach Salzwedel gereist. „Es ist einfach ein Grundanliegen, dass wir füreinander da sind“, sagte sie.
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Presseerklärung zum Besuch der Ausländerbehörde am 21.3. in Lüchow

Heute haben ca 30 Menschen die Ausländerbehörde besucht , um auf die Abschiebepraxis aufmerksam zu machen und die Mitarbeiter aufgefordert mehr ihrem Gewissen zu folgen, als die unmenschlichen Verordnungen und Gesetze zu exekutieren und die Menschen zu deportieren.

Zur Vertiefung dieser Gespräche und um im Kontakt zu bleiben, ist die lose Verabredung getroffen worden, sich ab und an je nach Situation wiederzusehen. Nach Entrollen einiger Transparente und der Verteilung von Flugblättern wurde das Kreishaus wieder verlassen.
Die mit drei Streifenwagen und Staatsschutz aufgefahrene Polizei kam nicht zum Einsatz, da die Teilnehmer das Kreishaus über den Nebeneingang verließen.

Erfolgreiche Kundgebung in Burg

Nachdem es in den letzten Wochen immer wieder zu Neonaziaktivitäten in Burg gekommen ist und die staatlichen Repressionsorgane massiv gegen die antifaschistischen Strukturen in unserer Stadt vorgegangen sind, folgten heute rund 70 Personen unserem Aufruf, sich an einer Kundgebung in der Innenstadt zu beteiligen. Mit Flugblättern und Redebeiträgen wurde auf die Zustände in Burg aufmerksam gemacht und sich gleichzeitig solidarisch mit den Betroffenen der Neonazigewalt und der Hausdurchsuchungen gezeigt. Einige Neonazis, die sich im Bereich der Bruchstraße aufhielten, wurden durch die Polizei geschützt. Im Anschluss an die Versammlung in der Innenstadt fand noch eine weitere Kundgebung vor dem Knast in Burg statt. An dieser – welche von uns, der Roten Hilfe MD und dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen organisiert wurde – nahmen rund 40 Personen teil. Hier wurde die Freilassung aller politischen & sozialen Gefangenen gefordert sowie auf die Knastbedingungen aufmerksam gemacht. Eine ausführliche Auswertung folgt in den kommenenden Tagen.

gefunden auf facebook.

The 15th Garden feat. Mazzaj Rap – Stimmen gegen den Krieg in Syrien

Am 25. März 2017 um 17 Uhr werden Mitglieder der Berliner Gruppe die Arbeit von The 15th Garden im Café Grenzbereiche/ Platenlaase vorstellen und die aktuellen Entwicklungen in Syrien beschreiben.
Begleitend wird die Ausstellung „Wir bleiben trotzdem! – Syrer_innen erzählen von fünf Jahren zivilem Aufstand“ gezeigt.
Nach einem Imbiss, tritt gegen 21 Uhr die syrische Rap-Band „Mazzaj Raboratory“ auf. Sie vereint traditionelle Musik und arabischen Sprechgesang. Ihre Texte werden während des Konzert in englischer Übersetzung angezeigt.
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Presseerklärung der Alarmkette Wendland gegen Abschiebungen

Der Staatsschutz ermittelt gegen ehrenamtlich engagierte Mitbürger*innen aufgrund einer Strafanzeige durch die „Niedersächsische Partei (NP)“. Hintergrund der Ermittlungen ist ein Artikel in der EJZ über die SMS-Alarmkette gegen Abschiebungen, einer Initiative im Wendland, die von Abschiebung bedrohte Menschen unterstützen will.

Anzeige erstattete die Niedersächsische Partei gegen eine „Einwanderungsextremistin“ – so die Formulierung auf deren Webseite. Ihre Berichterstattung zu der Alarmkette und zu ihrer Strafanzeige gegen eine der Unterstützer*innen beendet die NP mit dem besorgniserregenden Aufruf: „Die Leser werden gebeten, Frau (…) zu kontaktieren, um ihr mitzuteilen, dass ihre verqueren Ansichten nicht alternativlos sind.“
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Mobile Opferberatung veröffentlicht Jahresbilanz 2016

Anstieg auf 265 rechte Gewalttaten markiert „bitterste Bilanz“ seit Bestehen des Projekts
265 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 401 direkt davon betroffenen Menschen hat die Mobile Opfer-beratung für das Jahr 2016 in Sachsen-Anhalt registriert. Damit hat sich die Zahl der bekannt gewordenen politisch rechts und rassistisch motivierten Angriffe im Vergleich zu 2015 erneut erhöht. So hatte die Mobile Opferberatung im März 2016 für das Jahr 2015 217 Angriffe bekannt gegeben und damit eine Verdopplung im Vergleich zu 2014 konstatieren müssen.
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Stoppt die deutsche Kriegspolitik!

Am 30. März 2017 will die Bundeswehr einen „Rückkehrerappell“ in Lüneburg durchführen. Als „Rückkehrer“ sind die Soldat*innen des in der Lüneburger Theodor-Körner-Kaserne stationierten Aufklärungslehrbataillon 3 gemeint. Angehörige dieser Truppe sind immer wieder an den weltweiten Kampfeinsätzen der Bundeswehr beteiligt, zur Zeit unter anderem in Mali.
Treffpunkte für den 30. werden noch angekündigt.
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Erneute Hausdurchsuchungen in Burg

Am 28. Februar 2017 drangen verschiedene Einheiten der Polizei in mehrere Wohnungen und Häusern im Bereich der Oberstraße in Burg (Sachsen-Anhalt) ein, um diese zu durchsuchen. Grund dafür waren Aussagen einzelner lokaler Neonazis und deren näherem Umfeld. Diese behaupteten bei der Polizei, vor wenigen Wochen in Burg (Sachsen-Anhalt) angegriffen worden zu sein. Ziel der Durchsuchung war es, vermeintliche Beweismittel sicherzustellen, die Rückschlüsse auf den Tatvorwurf und den Beschuldigten ziehen lassen. Gefunden wurden – wie auch nicht anders zu erwarten – keine der durch das Amtsgericht Stendal aufgelisteten Gegenstände. Es ist mit weiteren Ermittlungen zu rechnen.

Download Radiointerview: 170307 Hausdurchsuchungen in Burg

Demo: gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft

Aufruf zur Demonstration am 18.03.2017 in Salzwedel 10:00 Rathausturmplatz
gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft

In den letzten Jahren hat die Bewegung der Flüchtenden es geschafft das globale Kräfteverhältnis in Frage zu stellen. Sie haben das Dublin-System zeitweise außer Kraft gesetzt und Bewegungsfreiheit praktisch über Nacht zu einem hunderttausendfach angeeigneten Recht gemacht. Inzwischen verschlechtern sich die Perspektiven für viele Geflüchtete wieder. Rassistische Anfeindungen im Alltag, in der Schule, Angriffe auf Unterkünfte und in der Öffentlichkeit haben dramatisch zugenommen. Zudem sind viele Geflüchtete durch die verstärkten Abschiebungen verunsichert, wenn nicht real bedroht. Dies ist ein Teil der Wirklichkeit, der für Menschen, die davon nicht betroffen sind, meist unsichtbar bleibt.
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Im Konvoi Richtung Gorleben

40 Jahre Protest gegen Atommüll-Endlager

tl Lüchow/Gorleben. 35 Trecker und ein paar Autos sind am Sonnabendmittag von Lüchow und Dannenberg aus in Richtung Gorleben gefahren. Dort fand ein Aktionstag anlässlich des 40-jährigen Jahrestages der Standortbenennung Gorlebens als “Nukleares Entsorgungszentrum”, so die damalige Bezeichnung, statt. Es war die Geburtsstunde des Gorleben-Protests.

Der setzte sich am Sonnabend fort. Die teils mit Protestbannern bestückten Trecker sammelten sich beispielsweise an der B 248 zwischen dem Ortsausgang Lüchow und dem Plater Kreisel. Kurzzeitig sperrte die Polizei den Bereich deshalb vollständig. Dann fuhr der Treck hupend durch die Lüchower Innenstadt. In der Tarmitzer Straße schwangen Anwohner von ihrem Balkon aus die Fahne mit der Wendlandsonne.

gefunden ejz vom 19.2.2017

“Jeder Bauer suchte sich seinen Zwangsarbeiter aus”

Dannenberg. Im April 1941 kündigt das Arbeitsamt einen Transport polnischer Arbeiter in Dannenberg an. Abends um 22 Uhr treffen die 100 Mann am Westbahnhof an, werden zum Schützenhaus gebracht und dort an die Bauern verteilt. Und weil das länger dauern kann, wird an diesem Tag mitten im Krieg ausnahmsweise die Polizeistunde bis 2 Uhr verlängert. “Jeder Bauer suchte sich seinen Zwangsarbeiter aus – wie bei der Sklavenverteilung”, kommentierte die Historikerin Elke Meyer-Hoos vom Museum in Wustrow am Dienstag im Dannenberger Rathaus dieses Ereignis.
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Bewegender Protest

Dannenberg. Mehrere hundert Menschen haben sich am Dienstag auf dem Dannenberger Marktplatz an der Protestaktion “One Billion Rising” gegen Gewalt an Mädchen und Frauen beteiligt. Sie tanzten zu dem recht emotionalen Song “Break the chain”. Die Aktion fand weltweit statt. Am Rand des Marktplatzes hatten die Frauen mehrere Banner und Zettel aufgehängt, auf denen sie in verschiedenen Sprachen zu mehr Respekt gegenüber dem weiblichen Geschlecht aufforderten. Am Rande machten sich offenbar einige junge Männer lustig über die Veranstaltung. Ein Video und weitere Fotos der Aktion finden Sie online auf www.ejz.de

gefunden ejz vom 16.2.2017