Sichtbar werden: für Solidarität und gegen Rassismus: STRASSENFEST

Sichtbar werden: für Solidarität und gegen Rassismus
STRASSENFEST

Das „Aktionsbündnis Solidarisches Salzwedel“ lädt wie im vergangenen Jahr zum
Straßenfest am Samstag, 23.09.2017, 15 bis 21 Uhr in die Altperverstraße ein.
Das Kinder- und Familienfest steht unter dem Motto „Sichtbar werden: für Solidarität und
gegen Rassismus!“.
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Rechter Übergriff in Lüchow

Es gab Do. abend, ca. 19.30 beim Rewe-Getränkemarkt,
Theodor-Körner-Str. einen rassistischen Übergriff gegen 3 junge Flüchtlinge.
Aus einer dort parkenden Gruppe von 4 döitschen männern und einer frau, wurde rassistisch beleidigt, körperlich angegriffen, mit einem Cuttermesser bedroht und ein Fahrrad beschädigt. Anwesende Bürger hatten die Pol. gerufen. Das Hauptziel ihrer Attacken war dunkelhäutig – darauf waren sie voll fixiert.

Es ist eine alkoholisierte, dumpf rechte Gruppe, wie sie am Busbahnhof etc. schon bekannt sind u. öfters auch am Getränkemarkt abhängen – also es lohnt sich immer dort offenen Auges, gerade in den (frühen) + Abendstunden zu schauen.

In der EJZ tauchte gestern Abend dieser online Artikel auf, welcher die Version der Angreifer/Polizeibericht wiedergibt,
http://www.ejz.de/ejz_205_111383153-28-_Lchow-Schlge-auf-dem-Rewe-Parkplatz.html

3. Wahlkampfinfo der Antifa LG

AfD:

Die AfD hat in den letzten Tagen ihre Plakate in Stadt und Landkreis Lüneburg aufgehängt. In der Umgebung von Wittorf (wo sie am 13.08.zuerst ihre Plakate aufgehängt hatte) beklagt sie am 17.08. einen Verlust von 50 Prozent.
Einen Infostand führte die Partei am gestrigen Samstag in Lüneburg nicht
durch. Anderweitige Termine in Lüneburg, Uelzen und dem Wendland sind uns bislang nicht bekannt. In der näheren Umgebung finden allerdings Veranstaltungen der AfD statt:
Die AfD-Bundestagsspitzenkandidatin, Alice Weidel, spricht am 26.08.2017 ab 19.00 Uhr im Gasthaus Tannenkrug in Lachendorf (Landkreis Celle). Am selben Tag soll Guido Reil in Winsen/Luhe auftreten (Infos siehe unten) und am 30.08. soll der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete, Alexander Wolf, zum Thema G20 in Buxtehude sprechen.
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AfD Landesparteitag Walsrode

Am 5. und 6. August 2017 will der niedersächsische Landesverband der „Alternative für Deutschland“ (AfD) einen Landesparteitag in Walsrode durchführen. Die rechte Partei will bei ihrer Mitgliederversammlung die Landesliste für die kommende Landtagswahl in Niedersachsen (14. Januar 2018) aufstellen. Nach div. Skandalen, Intrigen und Machtkämpfen innerhalb der niedersächsischen AfD will die Partei wieder ihre Reihen schließen und gestärkt in die anstehenden Wahlkämpfe gehen. Der Parteitag findet im der Stadthalle Walsrode (Robert-Koch-Straße 1) statt.
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Nazis tanzen in der Scheune

Nazis tanzen in der Scheune

Familienbande Die rechte Szene im Wendland und in der Lüneburger Heide ist in den Händen von wenigen einflussreichen Großfamilien. Oft sind es eher Alt- als Neonazis

von Andreas Speit
und Andrea Röpke

Der Hof liegt im Wald. Ein kleiner Weg führt zu dem Anwesen von Ernst-Friedrich Kühl. Zu dem Brauchtumsfest in der Scheune reisen vor allem junge Familien an. Das Fest findet hier in der abgelegenen Lüneburger Heide ganz offen statt. „Maitanz“ steht auf einem Schild an der Straße hinter dem Elbe-Seitenkanal. Auch neue Familien sollen das völkische Event erreichen können.

Gut vier Monate ist das Tanzfest für geladene Gäste auf dem Slohhof in Edendorf mittlerweile her, aber es hat eine Debatte über rechte Siedler auf dem Land entfacht, die seither schwelt. Seit Jahren dient die Scheune völkischen Rechten als Veranstaltungsort. Die einladende Familie Hanke gehört zu den vielen rechten Familien in der Region. Das Fest schreckte Anwohner in den umliegenden Gemeinden auf, weil die Gäste aus verschiedenen rechten Spektren, teils auch aus weit entfernten Bundesländern, kamen. „Ein großes Netzwerk offenbarte sich“, sagt eine Anwohnerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, aus Angst vor Anfeindungen. Im Ländlichen, im Dörflichen kennt man sich – und trifft sich schnell.
Schick einer Zeitreise

Am jenem 30. April trafen nach und nach rund 200 Gäste zum Maitanz ein. Sie kamen aus Hessen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, der Schweiz und vor allem aus Niedersachsen. Mädchen und Jungen stiegen aus den Fahrzeugen, Kinderwagen wurden hinausgehievt.

Der Schick der Ankommenden erweckte den Eindruck einer Zeitreise. Die Männer und Jungen trugen meist Trachtjacken oder –westen, die Frauen und Mädchen immer lange Kleider und Röcke. Die Männer und Jungs hatten zünftige Kurzhaarschnitte, die Frauen und Mädchen straffe Zöpfen. Keine Frau trug eine Hose oder hatte einen Kurzhaarschnitt. In Weidenkörben trugen Männer und Frauen Essen und Blumen in die Scheune. Mehrere Musiker brachten für den Abend Akkordeons und weitere Instrumente in das Gebäude. Bis zum Morgen sollte getanzt werden.

Der Ort für den Maitanz war nicht zufällig gewählt. So hatte etwa ganz in der Nähe, in Bienenbüttel, der 2008 verstorbene Apotheker Wolfgang Fachmann seine „Mohren Apotheke“ mit Runen im Gebälk. Kaum einer störte sich daran – wie auch die Brauchtumsfeiern mit Tanz kein Aufsehen erregten, zu denen auch Fachmanns Kinder mit ihren Familien kamen.

1987 bekam Fachmann Ärger mit dem regionalen Apothekerverband, als er eine Anzeige zum Todestag des Adolf-Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß brachte. Der Apotheker war auch Referent bei den Hetendorfer Tagungswochen von Jürgen Riegers Nazizentrum „Hetendorf Nummer 13“, das 1998 verboten wurde. Der Nazi-Anwalt Jürgen Rieger, 2009 gestorben, hatte auf dem Gelände in der Lüneburger Heide Jahrzehnte lang Schulungen ausgerichtet.
Hüterin des Stammbaums

Stolz berichtete die Dirndl-Liebhaberin, ihre politische Weltsicht an ihre inzwischen erwachsenen Kinder weitergegeben zu haben. Alle vier seien mit ihren Familien im „nationalen Lager“, berichtete die Großmutter, die sich bei Schulungen besonders für die „Reinhaltung“ des Blutes einsetzt

Es sind immer die Familien, die die Traditionen im Wendland und anderswo pflegen. Die Schröders aus Masendorf etwa, das gar nicht weit von Edendorf und von Bienenbüttel entfernt liegt, haben einen Stammbaum im Wohnzimmer. Das weibliche Oberhaupt, Irmhild, wacht darüber – ganz im Geiste ihrer Mutter Edda Schmidt, einer der einflussreichsten Frauen in der NPD. In der Szene gilt Schmidt als Expertin für die „ureigenen Brauchtümer“.

In der NPD-Monatszeitung Deutsche Stimme, für die die Baden-Württembergerin Edda Schmidt regelmäßig über Feste und Bräuche schreibt, legte sie im September 2010 grundsätzlich dar: „In unseren Festen ist trotz der Überfremdung die Weltanschauung des nordischen Menschen im Kern erhalten geblieben.“

Stolz berichtete die Dirndl-Liebhaberin, ihre politische Weltsicht an ihre inzwischen erwachsenen Kinder weitergegeben zu haben. Alle vier seien mit ihren Familien im „nationalen Lager“, berichtete die Großmutter, die sich bei Schulungen besonders für die „Reinhaltung“ des Blutes einsetzt.

Ihre Tochter Irmhild gilt intern als „Dreihundertprozentige“, die auch ihre Kinder im elitär rechten Geiste erziehen soll. Bei Schröders in Masendorf soll es ein Herrenzimmer geben, das Frauen nicht betreten dürfen. Das Familienoberhaupt ist Lehrer an einer Schule im Wendland.

Mit der Familie Hanke, die zum Maitanz auf dem Slohhof einlädt, verwandt ist die Familie Meyer-Sande aus Hohnsdorf in Sachsen-Anhalt. In völkischen Kreisen wird gerne untereinander geheiratet. In Hohnsdorf grenzt Meyer-Sandes Grundstück an den Wald. Die Auffahrt des Hofes ziert gut sichtbar ein Feldstein mit Wolfsrune, dem Symbol der verbotenen „Wiking-Jugend“. Daneben steht ein Schild gegen den Bau der geplanten Autobahn 39, die am Dorf vorbei führen soll.

Im Zuge der Ermittlungen gegen die 2009 verbotene „Heimattreue Deutsche Jugend“ durchsuchten Beamte das Anwesen, fanden damals eine Waffe. Eine Tochter zählte zur NPD-Jugend, auf dem weitläufigen Anwesen gab es ein rechtes Zeltlager mit Fanfaren. Die Sippe gilt als elitär und arrogant, sie lebt alte Rollenmuster ihrer Vorfahren.

Es ist ein Milieu, in dem die Frauen Mütterkreise bilden, um die Kinder vor liberaler Erziehung im vermeintlichen 68er-Geist zu schützen. Die Männer kommen zu Herrenabenden, Holzhacken oder Sportwettstreiten zusammen, die Frauen haben dabei nichts zu suchen. Vor allem von den jungen Männern wird Stärke und Mannestum erwartet, erzählt einer, der dabei war.

Auch durch den kleinen Ort Masendorf marschierte schon der „Sturmvogel“, ein Bund, zu dem völkische und NPD-nahe Familien ihre Kinder schicken. „Der Sturmvogel ist eine radikale Abspaltung der Wiking-Jugend“, sagt Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam, das sich auch mit Antisemitismus befasst. Die Organisation bemüht sich sehr, im Geheimen Lager und Fahrten für Kinder und Jugendliche auszurichten. In einem Flugblatt heißt es, die Mitglieder seien „volkstreu eingestellte Deutsche“. Ziel des „Sturmvogel“ sei es, dem „Ungeist, der unserem Volk derzeit jeden Atemzug verpestet“ entgegenzuwirken

Auch beim diesjährigen Maitanz sind Anhänger des Bundes dabei. Beim Rundtanz wirkte der NPD-Landesvorsitzende aus Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Köster, etwas steif. Bis vor Kurzem saß er für die Partei im Landtag.
Körperliche Abhärtung

Vor Jahren tanzten in der Scheune auch Baldur und Antje B. mit ihrer kleinen Tochter Sighild. 2009 starb die vierjährige Diabetikerin qualvoll, weil ihre Eltern ihr nicht ausreichend Insulin verabreicht hatten. Antje B. besuchte die Germanische Neue Medizin-Kreise von Irmhild Schröder in Masendorf, hieß es damals vor Gericht. Der Gedanke dahinter: Schulmedizin ist abzulehnen, der Körper muss abgehärtet werden.

Sighild schaffte es nicht ohne Medikamente, heute steht ihr kleiner Findling auf der „Ahnenstätte Conneforde“ in Ostfriesland.

Taz vom 17.9.2016
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5335387&s=Nazis+tanzen+in+der+Scheune&SuchRahmen=Print/

Vorrang für Pressefreiheit

bp Lüchow. Dass an einer Lüchow-Dannenberger Schule ein Lehrer arbeitet, der zu der losen Gruppe der rechtsextremen Völkischen Siedler gehören soll, ist bekannt (EJZ berichtete). Die EJZ hatte allerdings den Namen des Mannes, seinen Wohnort im Landkreis Uelzen und die Schule, an der er unterrichtet, nicht genannt. Daran wird sich auch nichts ändern (siehe “Ihre EJZ heute”). Die linke Berliner Tageszeitung taz hat sich teilweise anders entschieden und im September unter der Überschrift “Nazis tanzen in der Scheune” den vollen Namen des Lehrers, seinen Wohnort und weitere Details genannt. Dagegen haben der Mann und seine Ehefrau geklagt – ohne Erfolg.
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Hitzacker: Kein Schulvertrag für Völkische

bp Hitzacker. Die Freie Schule Hitzacker hat offenbar auch weiterhin mit den rechtsextremen sogenannten Völkischen Siedlern zu tun (EJZ berichtete). Die Schule hat nach EJZ-Informationen kürzlich die Aufnahme einer Familie abgelehnt, weil mehrere Hinweise vorgelegen hatten, die Familie entstamme diesem Spektrum. Auf den Verdacht war das Aufnahmegremium offenbar durch einen überregionalen Medienbericht gestoßen. Sowohl die Autoren des Artikels als auch andere Quellen bestätigten, dass die betreffende Familie vor rund einem Jahr eine Zusammenkunft der auch als Neo-Artamanen bezeichneten Szene organisiert habe.
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Kleine Übersicht der Spannenden KLP Austellungen und Veranstaltungen

Da der Reisebegleiter ja doch etwas unübersichtlich ist und wir euch ersparen wollten, euch durch Seitenweise Kunsthandwerk zu wühlen, haben wir euch einen kleinen Überblick über die politischen KLP-Veranstaltungen und Austellungen zusammen gestellt.
Sortiert nach Orten und mehr Infos findet ihr auf https://www.kulturelle-landpartie.de/
Achja wir übernehmen natürlich keine Gewähr das nicht doch was schräges oder so dabei ist.
Viel Spaß
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AFD in LG am 20.Mai

Liebe Freund*innen,

die AfD bewirbt ihren Infostand in Lüneburg jetzt auch öffentlich auf
ihrer Facebookseite. Als Uhrzeit wird da jetzt 12 bis 16 Uhr angegeben.

Das bedeutet für uns, dass wir uns jetzt eine Stunde später treffen:
Zum einen um 10:30 Uhr im Infocafe Anna & Arthur
sowie um 11 Uhr an der IHK (Am Sande / Ecke Grapengießerstr.). Bitte
seit pünktlich!
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Kein schöner Land in dieser Zeit

Das Wendland und die Altmark sind nicht nur für linke Aussteiger*innen oder andere weltoffene Stadtflüchtige attraktiv.Menschen mit rechter Gesinnung haben den ländlichen Raum längst für sich entdeckt. Oft ist ihre menschenverachtende Gesinnung nicht gleich zu erkennen, denn sie geben vor, sich der Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen anzunehmen.
Sie engagieren sich in der Elternvertretung der Schulen ebenso wie im Sportverein, der Feuerwehr oder anderen Initiativen und machen dort ihren Einfluss mehr und mehr geltend. Häufig werden solche rechten Einflüsse ignoriert oder verharmlost.
Ob als umweltbewusste völkische Siedler*innen, Identitäre, Anhänger*innen von AFD oder NPD – jeder Form rechter Strukturen wollen wir entschieden entgegen treten. Augen auf! Hingeschaut! Gemeinsam aufstehen gegen Rechts!
Veranstaltungen im Rahmen der Kulturellen Landpartie
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8. Mai Musiktheater in SAW

Mo 08. Mai. 17 19:00

Saal | Einlass: 18:00 | EURO: FREI
Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 08. Mai 2017 lädt das „Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel“ zu einem Chanson- und Lieder-Programm ins Hanseat Salzwedel ein.

Ändere die Welt – sie braucht es! Mit Christa Weber, Daniel Gerzenberg, Christof Herzog und einem Klavier.
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Let’s do it again: Keine Ruhe für die AfD!

Gemeinsam gegen Rassismus und Faschismus!
Dem landesweiten Aktionstag der AfD am 20. Mai 2017 entgegentreten!
Der niedersächsische Landesverband der „Alternativen für Deutschland“ (AfD) ruft für den 20. Mai 2017 zu einem „landesweiten Aktionstag“ auf. Die regionalen Gliederungen dieser rechten Partei sind aufgefordert worden, sich an diesem Tag mit Infoständen, Vortragsveranstaltungen und/oder Flyer-Aktionen zu beteiligen. So soll in Hannover eine Kundgebung mit der EU-Abgeordneten Beatrix von Storch stattfinden. Mit diesem Aktionstag will die AfD ihren Wahlkampf einläuten und sich öffentlich ins Gespräch bringen. Der Aktionstag der AfD steht unter dem scheinheiligen Motto “Bürger an die Macht“. Hierauf gibt es nur eine Antwort: Keine Macht der AfD!
Sollte es am 20. Mai 2017 zu öffentlichen Aktionen der AfD auch in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen kommen, rufen wir zu antifaschistischen Protesten auf!
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Gemeinsam gegen die AfD-Veranstaltung in Lüneburg Solidarität statt Hetze!

Kein Raum für Rassismus und Nationalismus – Die AfD stoppen!

Am 26. April 2017 will die „Alternative für Deutschland“ eine Veranstaltung im Lüneburger Glockenhaus durchführen. Die Stadtratsfraktion lädt zu einem „Bürgerabend“ ein. Neben dem Direktkandidaten zur Bundestagswahl Prof. Dr. Gunter Runkel, soll auch der AfD-Landesvorsitzende Armin Paul Hampel zum Thema „Dafür steht die AfD! Die Alternative für Lüneburg“ sprechen.
Für eine starke antifaschistische Bewegung!
Mittwoch, 26. April 2017
Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung
18 Uhr
Glockenhof (vor dem Glockenhaus / C&A)
Lüneburg
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Antisemitismus und Rassismus entgegentreten! Für eine antifaschistische Landpartie!

Seit mehr als 35 Jahren trifft sich der „Bund für Gotterkenntnis“ alljährlich in Dorfmark. Dabei handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Grundlage für diese Weltanschauung bilden die Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitler-Putsch-Gefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ sind der Ansicht, dass sich Menschen in „Licht- und Schachtrassen“ einteilen ließen und eine „Rassenmischung zum Volkstod“ führe. Nach ihrer Verschwörungstheorie ist „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.
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