Aufruf: Man redet nicht mit Holocaustleugnern! Für die soziale Isolierung von Wilhelm von Gottberg (AfD), Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen

Für die “Alternative für Deutschland” sitzt sowohl im Bundestag, als auch im Kreistag von Lüchow-Dannenberg (“Wendland”), ein Holocaustleugner. Wilhelm von Gottberg hat am 6. Januar 2001 im Ostpreußenblatt den Holocaust mit einem in der Holocaust-Leugner-Szene beliebten Mittel geleugnet, mit dem er sich einer Strafverfolgung entziehen konnte. Er zitierte den italienischen Faschisten Mario Consoli mit den Worten: „Jeder noch so fadenscheinige Vorwand (…) ist gut genug, um den Holocaust in Erinnerung zu rufen. Die Propaganda-Dampfwalze wird mit den Jahren nicht etwa schwächer, sondern stärker, und in immer mehr Staaten wird die jüdische ,Wahrheit‘ über den Holocaust unter gesetzlichen Schutz gestellt. Der Holocaust muß ein Mythos bleiben, ein Dogma, das jeder freien Geschichtsforschung entzogen bleibt.” Hierzu fügte von Gottberg im Text an: “Wir haben dem nichts hinzuzufügen”, machte sich die Äußerung also aktiv zueigen. Weiterhin heißt es im angeführten Zitat: “Als wirksames Instrument zur Kriminalisierung der Deutschen (…) wird immer noch der Völkermord am europäischen Judentum herangezogen.” Seitdem hat von Gottberg nichts von dem Gesagten zurückgenommen und es mit vielen weiteren Taten und Andeutungen noch untermauert. So veröffentlichte die Zeit¹ im März 2017 die Worte von Gottbergs und ließ ihn dazu Stellung nehmen. Er habe sich für die Zitierung öffentlich entschuldigt, entgegnete er dort, wollte aber nicht angeben, wann und wo. Außerdem sprach von Gottberg im Nachhinein davon, das Zitat sei “etwas leichtfertig” gewesen, ohne irgendetwas zum Sachverhalt selbst zu sagen. Wir fordern nun endlich Konsequenzen. Wir verlangen das Ende jeglicher Kommunikation und Zusammenarbeit mit Wilhelm von Gottberg. Wir wollen dies im Folgenden begründen.

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10.11.18: Nazis aus dem Altmarkkreis bei Fackelmarsch in Magdeburg

Am Samstag, dem 10.11. zogen über 500 Neonazis und andere Rechtsextreme mit Fackeln durch Magdeburg. Mit dabei auch eine Gruppe Neonazis aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Sie trugen ein Transparent mit der Aufschrift „Antideutsche aus dem Land jagen!“. Also eine ganz klare Gewaltaufforderung, die sich gegen politische Gegner*innen bzw. gegen für die von den Nazis als „undeutsch“ erachtete Menschen richtet. Dass diesen Aufforderungen auch Taten folgen, sieht man an den zahlreichen, systematischen rechten Angriffen, die in den letzen Montaten immer wieder von der rechten Szene in Salzwedel verübt wurden. Mit auf den Fotos zu erkennen sind u.a. die Naziaktivisten Fabian Mähne, Steffen G., Lars-Christian K. und Dave N.

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28.11.2018: Fachvortrag zu Hebammen im Nationalsozialismus

‚Wertvolles deutsches Blut‘ – Hebammen im Dienst der Nazis

Während des Naziregimes wurde unter dem Leitbild „Die Welt der Frau ist das Heim“ der deutschen Frau als Mutter eine zentrale Aufgabe in der Familienpolitik zugeschrieben. Sie sollte den biologischen Fortbestand des Deutschen Volkes sichern. Eine wichtige Funktion nahmen dabei die Hebammen ein.

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Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!

Das Gedenken schützen – NS-Verherrlichung stoppen!

Ein Auftreten der AfD verhindern!

In den letzten zwei Jahren konnte die AfD an den „offiziellen“ Veranstaltungen der Hansestadt Lüneburg anlässlich des „Volkstrauertages“ am „Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“ ungestört teilnehmen. Am diesjährigen „Volkstrauertag“ soll gegen ein Auftreten der AfD am Lüneburger Mahnmal für die Opfer des Faschismus Stellung bezogen und gegen den Missbrauch des Gedenkens, die Verhöhnung der Opfer des Faschismus und einen gesellschaftlichen Rechtsruck Haltung gezeigt werden. Dafür rufen wir zur Teilnahme an der „offiziellen Gedenkveranstaltung“ der Hansestadt Lüneburg auf, um dort mahnend deutlich zu machen, dass aus dem Gedenken an die Opfer des Faschismus die Verpflichtung zum antifaschistischen Widerstand erwächst. Eine antifaschistische Kundgebung wurde von der Hansestadt Lüneburg untersagt. Infos, Hintergründe und aktuelle Entwicklungen finden sich unter dem Aufruf

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Keine Räume für Rechte

Lüneburger Antifagruppen zum Herbstseminar der rechten „Stiftung Bildung und Erinnerung“ im Tagungshotel Seminaris

Vom 16. bis 18. November plant die Stiftung des ehemaligen Vertriebenfunktionärs und heutigen AfD-Bundestagsabgeordneten Wilhelm von Gottberg ihr Herbstseminar im Lüneburger Seminaris-Hotel. Unter dem Motto Die deutsche „Revolution“ vor 100 Jahren (1918) – Von der Monarchie zur Republik soll Geschichte umgedeutet werden und somit der Geschichtsrevisionismus auch der AfD theoretisch unterfüttert werden. Die „Stiftung Bildung und Erinnerung“ dient dem rechten Rand der Vertriebenenverbände als Forum für geschichtsrevisionisistche und revanchistische Postionen. Wilhelm von Gottberg will seine Stiftung nun offensichtlich auch an die rechte AfD annähern.

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Antifa-Stadtspaziergang durch Lüchow

Am Sonntag, dem 28.10., zog ein antifaschistischer Stadtspaziergang durch Lüchow im Wendland und über den Lüchower Flohmarkt. Dort kam es in der Vergangenheit zum Verkauf von Nazi-Krams an mehreren Ständen, worauf durch ein Flugblatt hingewiesen wurde. Wie zuletzt tummelten sich auch heute wieder mehrere Nazis und andere Rechte mit szenetypischer Kleidung und rechten Klamottenmarken vor und hinter den Verkaufsständen. Mit dem Stadtspaziergang sollte auf die immer offensiver auftretenden Neonazis in der Region hingewiesen werden.

 

Eine Veranstalterin behauptete im Gespräch, die im Text beschriebenen Sachverhalte seien allesamt unwahr, weshalb hier ein Foto als Beleg angehängt ist. Uns scheint eher, dass man lieber nicht so genau hinsehen und mit de Rechten lieber Kasse machen will. Auch heute trugen Standbetreiber etwa einen Pulli der Marke “Thor Steinar” mit fettem Aufdruck, ein anderer trug ein großes Eisernes Kreuz um den Hals. Eine Standbetreiberin schimpfte in Richtung der Antifas, ob sie denn auch etwas gegen “Ausländer, die klauen” tun würden, jemand anderes verteidigte den hier gängigen Verkauf von Nazi-Devotionalien als “deutsche Kultur”. Deutlicher lässt sich ein rechter Konsens kaum machen. Beim folgenden Spaziergang durch einen in der Innenstadt ebenfalls stattfindenden Markt wurden wieder mehrfach Neonazis und rechte Jugendliche angetroffen. Der Text des verteilten Flyers:

Gegen Nazipest & Rechtsruck – auch in Lüchow!

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Augen Auf SAW

Wir müssen reden. Über Nazis und andere Rechte in und um Salzwedel! Rechte Schmierereien, Autos aus denen Rechtsrock dröhnt, rassistische Gewalt, Bedrohungen und Überfälle auf linksalternative Jugendliche. Nazis, die eine Drohkulisse aufbauen, Hetze auf Facebook, rechte Szenekleidung in Schulen und breite Zustimmung für die rassistische AfD. Zahlreiche Berichte von Betroffenen und Zeitungsartikel haben uns zusammengebracht mit dem Ziel, diesen rechten Aktivitäten entgegenzutreten.

http://www.augenaufsaw.net/

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9.November 1938 – Tag der Erinnerung und Mahnung – Kein Schlussstrich!

9.November 1938 – Tag der Erinnerung und Mahnung – Kein Schlussstrich!

Stadtrundgang auf den Spuren jüdischen Lebens in Dannenberg am 9.11. um 14 Uhr. Treffpunkt Dannenberger Marktplatz, Brunnen.

Am 9. November 2018 wird sich zum 80. Mal die Reichspogromnacht von 1938 jähren. Damals brannten in Deutschland Synagogen, Gebetsräume und weitere jüdische Versammlungsstätten. Mehrere tausend Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört, beziehungsweise geschändet. Juden und Jüdinnen wurden ermordet oder in den Suizid getrieben. In den folgenden Tagen wurden 30.000 jüdische Menschen in Konzentrationslager verschleppt.

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14.10.18: Aktion gegen Rechts und für Fairplay beim SV Brunau

Der Verein und die Fans vom SV Brunau positionierten sich bei ihrem Kreispokalspiel gegen den Kuhfelder SV sehr deutlich gegen Rechts und für Fairplay. Die Kuhfelder Fußballmannschaft war in die Schlagzeilen geraten, weil in der Mannschaft mehrere Neonazis und andere Rechte spielen. Ein Spieler aus Kuhfelde gilt als Tatverdächtiger des brutalen Naziangriffs auf das Hanseat, bei dem ein Jugendlicher vor dem Hanseat mit einer Schlagwaffe am Kopf schwer verletzt wurde. Dieser Kuhfelder Spieler stand beim Kreispokalspiel in Brunau auch auf dem Platz.

Brunaufans gegen Rechts
Quelle: Facebook

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Solidarität mit den Verletzten und dem Hanseat

Heute, den 09.09.2018, sind wir aus dem oben genannten Anlass durch Salzwedel gelaufen. Wir waren über 80 Menschen und sind sehr zufrieden über den Verlauf der Demo, die unterschiedlichste Reaktionen hervorrief. Von Zustimmung, bis hin zu Unverständnis, gab es wieder einmal alles.
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[DAN] Autos von AfD-MdB von Gottberg angezündet

wir haben in der nacht auf den 2. juli zwei autos des holocaustleugners und im bundestag sitzenden afd-mitglieds wilhelm von gottberg auf seinem grundstück angezündet. der ehemalige cdu-bürgermeister seiner gemeinde schnega im landkreis lüchow-dannenberg/wendland leugnete in der vergangenheit den holocaust und verteidigte den antisemiten martin hohmann.
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Dringender Aufruf zur Unterstützung des AZ Kim Hubert Salzwedel

Ihr werdet es vielleicht mitbekommen haben: in der Nacht zum 05.06.18 gab es einen äußerst massiven Angriff auf das AZ Kim Hubert Salzwedel.
Nun ist der Moment erreicht, wo unser bisheriges kreatives Handeln nicht mehr ausreicht!
Wir schaffen das nicht alleine. Wir brauchen dringend eure Unterstützung!
Support AZ Kim Hubert Salzwedel – Dringender Aufruf zur Unterstützung des AZ Kim Hubert Salzwedel

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