PM zum Stadtspaziergang in Salzwedel

Pressemitteilung zum „antifaschistischen Stadtspaziergang“ in Salzwedel
Richtigstellung von Aktivist*innen aus dem Umfeld des AZ Kim Hubert: bunter Spaziergang mit Musik, statt „zwei Stunden Anarchie“

Am Mittwoch, den 16.05.2018, fand in Salzwedel ein antifaschistischer Stadtspaziergang statt, der in den letzten Tagen in der Presse und in der Stadt große Aufmerksamkeit fand. Wir Aktivist*innen wollen hierzu Stellung nehmen, da die Berichterstattung teilweise falsch war.
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RotzfrecheAsphaltKultur in Salzwedel

Am 16.5. wird es in Salzwedel einen Antifaschistischen Stadtrundgang geben. An den Stationen gibt es musikalische Unterstützung durch die MusikerInnen der RAK. Welche im Rahmen ihrer “Antifraktour” auch in SAW Station machen.
Treffpunkt: 17:00 AZ Kim Hubert
Danach noch Küfa und Innenhofkonzert

Neue Naziangriffe in SAW

gefunden auf facebook dort auch Fotos einiger Nazis.

+++ ACHTUNG – Erneute Neonaziangriffe +++

Gestern Abend (Donnerstag, ca. 23.00) kam es in Salzwedel zu mehreren, heftigen Übergriffen durch Neonazis auf vermeintliche Antifaschisten. Die fünf Nationalgarden verfolgten und bedrängten zuerst eine junge Frau, um dann aus nächster Nähe zwei volle Glasflaschen auf das Fahrzeug zu werfen. Sie verbeulten dabei die Motorhaube. Die Frontscheibe ist glücklicherweise nur gerissen. Erkannt wurden u.a. Marvin Joswig (v.l.) und Hauke Oldenburger (h.m.) als Fahrer mit dem Fahrzeug SAW-HO-17. Gleichzeitig wurde ein anderer, als “links” vermuteter Jugendlicher, zu Hause aufgesucht. Die Angreifer (zwei schwarze Autos mit KLZ- und GA-Kennzeichen) warfen mit sog. “Polenböllern”, rammten gegen die Haustür, zerstörten das Glas der Kellertür und veranstalteten Hupkonzerte.

Diese Angriffe zeigen erneut auf, dass sich die Nazis nicht damit zufrieden geben, andere Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, sondern auch billigend schwere Verletzungen und Unfälle in Kauf nehmen. Auch ist dies ein Beweis dafür, wie hemmungslos die Salzwedler Nazis vorgehen. Und das zu einer Uhrzeit, zu der der arbeitende Mensch im Bett liegt und schläft.

Seid wachsam und passt auf euch auf!

+++ ACHTUNG – Erneute Neonaziangriffe +++Gestern Abend (Donnerstag, ca. 23.00) kam es in Salzwedel zu mehreren,…

Gepostet von Antifaschistische Aktion Salzwedel [AAS] am Freitag, 13. April 2018

Gründung des Widerstandskomitee Altmark/Wendland

Gründung des Widerstandskomitee Altmark/Wendland

Heute, am 10. Februar 2018, sind wir dem Aufruf von NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland) gefolgt und haben ein Widerstandskomitee gegründet.
Im geiste der kampagne: „gemeinsam Kämpfen“ (https://gemeinsamkaempfen.blogsport.eu/), haben wir uns mit kurdischen Menschen getroffen und über weitere Protest- und Widerstandsstrategien hier in der Region geredet. Es war für uns als Deutsche Aktivist*innen sehr emotional und heftig, die Realität von Menschen mit zu bekommen, deren Familien in einem Kriegsgebiet leben. Nicht nur über diese Sachen zu lesen, sondern von Menschen,die betroffen sind,zu hören was es mit ihnen macht. Uns ist wieder einmal bewusst geworden, in welcher Komfortzone wir hier in Deutschland leben.
Wir haben über verschiedene Ideen geredet und uns ein wenig kennen gelernt. Am Ende machten wir ein Foto mit Transparent und haben uns für eine Demo am nächsten Samstag in Lüchow verabredet.
Wir wollen weiterhin mit einander arbeiten und unsere Beziehungen vertiefen.
Nur zusammen können wir etwas erreichen!
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Blau ist das neue Braun – nicht heute, nicht hier, nie wieder! Aufruf zu Aktionen gegen den AfD-Landesparteitag am 27.01. in Gardelegen

Die AfD hat für den 27.01.2018, dem internationalen Holocaust-Gedenktag, zum Landesparteitag in Gardelegen eingeladen.
Warum wir den Landesparteitag nicht unkommentiert lassen werden:
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Topographie der Menschlichkeit: “Jenseits von Lampedusa – willkommen in Kalabrien”

Eröffnung: Samstag, 9.12. um 15:00 Uhr, mit der Kuratorin
Ladenlokal Burgstraße 38 in Salzwedel

Eine Ausstellung über das Ankommen in Europa.

Seit Jahren kommen nun Menschen in wackeligen Booten über das Mittelmeer und wenn sie nicht bei ihrer Flucht oder der Überfahrt sterben, landen viele von ihnen auf italienischem Staatsgebiet. Während man fast überall in Italien Geflüchtete als Last ansieht und sie möglichst schnell loswerden will, drehte man diese Sichtweise in einer Reihe kleiner Gemeinden in Kalabrien um. Diese Gemeinden zeigen seit fast 20 Jahren, dass es auch anders geht: 1999 sahen zwei Bürgermeister in den 218 Kurden, die am Strand zwischen ihren zwei Gemeinden landeten, eine Chance für ihre Region. Denn die Gegend entvölkerte sich immer mehr; in den alten Ortskernen standen die Häuser leer und es schlossen die Läden.
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Warum wir Ausländerbehörde und Sozialamt in Salzwedel im Blick haben

In beiden Behörden der Kreisverwaltung herrscht eine unfreundliche und repressive Atmosphäre. Menschen, die dort Anträge stellen müssen, werden als BittstellerInnen behandelt und bekommen zu spüren, dass sie unerwünscht sind. Alle gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen werden fast ausschließlich gegen die Interessen der Flüchtlinge gewendet. Die in diesen Behörden arbeitenden Personen berufen sich regelmäßig auf ihren dienstlichen Auftrag, den sie unabhängig von ihrer persönlichen Meinung zu erfüllen hätten. Häufig kommt aber der Eindruck auf, sie handelten auch aus persönlichem Ehrgeiz, um den Flüchtlingen das Leben möglichst schwer zu machen. Sie arbeiten mit Halbwahrheiten, Behauptungen und Lügen.
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Rückblick: Interkulturelle Woche 2017

Liebe Veranstalterinnen und Veranstalter, liebe Freundinnen und Freunde, am Sonntag ist die Interkulturelle Woche zu Ende gegangen. Das bundesweite Motto war „Vielfalt verbindet“. Auch im Wendland war das Angebot vielfältig und bunt. Bei unserem Rückblick greifen wir auf einzelne Veranstaltungen zurück, die wir besucht haben.

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Sichtbar werden: für Solidarität und gegen Rassismus: STRASSENFEST

Sichtbar werden: für Solidarität und gegen Rassismus
STRASSENFEST

Das „Aktionsbündnis Solidarisches Salzwedel“ lädt wie im vergangenen Jahr zum
Straßenfest am Samstag, 23.09.2017, 15 bis 21 Uhr in die Altperverstraße ein.
Das Kinder- und Familienfest steht unter dem Motto „Sichtbar werden: für Solidarität und
gegen Rassismus!“.
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„Krieg ist kein Volksfest“

Unser 291. Friedensweg beginnt bereits am Sonnabend, den 26. August 2017 ab 10 Uhr im Ortsteil Letzlingen. Wir treffen uns um in der Salchauer Chaussee am Solarpark. Der Grund für die Vorverlegung des Friedensweges ist, dass an diesem Tag der Tag der offenen Tür des Gefechtsübungszentrums stattfindet. Die Region ist bereits mit Plakaten dazu zugepflastert. Es gibt in diesem Jahr auch ein Motto für den Tag der offenen Tür: „Entdecke, was dahinter steckt.“ Wir wissen, was dahinter steckt: Krieg! So greifen wir unser Motto von vor zwei Jahren „Krieg ist kein Volksfest“ auf. Ein solches Spektakel darf nicht allein im Raum stehen bleiben. In der lokalen Presse ist
davon die Rede, dass „für das leibliche Wohl“ der Besucher gesorgt wird. Dabei werden Soldatinnen und Soldaten eigentlich an Waffen dafür ausgebildet, Leibliches Wohl von Menschen zu beenden.
Auch das Rheinmetall Dienstleistungszentrum Altmark GmbH präsentiert sich zum Tag der offenen Tür. Diese Firma ist der „zivile“ Betreiber des Gefechtsübungszentrums. Dessen Mutterkonzern Rheinmetall hat genügend Dreck am Stecken mit seinen Rüstungsgeschäften in alle Welt. Es werden laut Zeitungsankündigung wieder eine statische und dynamische Waffenschauen geben. Ferner werden Busfahrten auf das Gelände und u. a. nach Schnöggersburg angeboten. Wie im Streichelzoo wird die Militärtechnik zum Anfassen präsentiert. Wir laden zur Teilnahme am Friedensweg mit kreativem Protest ein. Flugblatt | Rundbrief

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