Protest vor Mercedes-Händler in Lüchow

Im niedersächsischen Lüchow ist vor einer Mercedes-Filiale gegen den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien und Waffenexporte an die Türkei protestiert worden. Der Händler hat im Vorfeld alle Schaufenster mit Planen bedeckt.

Heute sind etwa 30 Menschen vor den Mercedes-Händler in Lüchow im Wendland und danach durch die Stadt gezogen, um gegen den türkischen Angriffskrieg in Rojava und Waffenexporte an die Türkei zu protestieren. Der Mercedes-Händler hat im Vorfeld alle Logos, Schaufenster usw. aufwändig mit Plane einwickeln lassen, um Fotomotive zu verunmöglichen.

Bei der Aktion wurden Reden gehalten und eine Grußbotschaft einer Internationalistin aus Rojava abgespielt.

In Lüchow sind im Rahmen der Kampagne #Riseup4Rojava bereits in der Nacht auf Mittwoch die Fassadenscheiben der lokalen Elbe-Jeetzel-Zeitung mit zwei Dutzend Schlagzeilen aus Rojava beklebt worden. Mit der Aktion wurde gegen die Verharmlosung des Ausmaßes der türkischen Aggression auf die selbstverwalteten Gebiete Nordsyriens in der deutschen Medienlandschaft protestiert.

Tagsüber hatten Aktivist*innen die Zeitung besucht und ein Gespräch mit einer Redakteurin geführt.

gefunden auf: https://anfdeutsch.com/aktuelles/protest-vor-mercedes-haendler-in-luechow-14734

[DAN] Lüchower Zeitung mit Rojava-News beklebt

In der Nacht auf den 16.10. haben wir in Lüchow die Fassadenscheiben der lokalen Elbe-Jeetzel-Zeitung mit zwei Dutzend Schlagzeilen aus Rojava beklebt. Für den 16.10, wurde im Rahmen der Kampagne #RiseUp4Rojava dazu aufgerufen, Journalist_innen, Zeitungen und Medien auf der ganzen Welt an ihren Berufsethos zu erinnern. Wir beobachten in der deutschen Medienlandschaft eine massive Verharmlosung des Ausmaßes der türkischen Aggression auf die selbstverwalteten Gebiete Nordsyriens. Mit Schlagzeilen wie “+++ Brutales Video auf Social Media: kurdischer Soldat exekutiert +++” oder “+++ Türkische Jets bombardieren Konvoi – mehrere Journalisten tot” wurde auf das kriegsverbrecherische Vorgehen, die Beteiligung von dschihadistischen Milizen, Angriffe auf zivile Ziele wie Journalist_innen, Krankenhäuser und Wasserwerke, die Nutzung deutschen Kriegsgeräts, Exekutionen und die geheime Kooperation mit dem “Islamischen Staat” hingewiesen. Über eine Demonstration von einigen Dutzend Menschen am “Tag X” in Lüchow hat die Elbe-Jeetzel-Zeitung ebenfalls nicht berichtet. Die EJZ steht als Lokalzeitung symbolisch für das allgemeine Versagen der deutschen Presseorgane und der hiesigen Öffentlichkeit. Wir fordern die deutsche Presse auf, mit einer wahrheitsgemäßen und angemessenen Berichterstattung ihrer Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und den Ereignissen in Nordsyrien gerecht zu werden.

Stoppt den Krieg gegen die Revolution in Nordsyrien!

RiseUp4Rojava, Wendland

gefunden auf: https://de.indymedia.org/node/40855

Klar und deutlich gegen Nazis! 22.6.2019

Demonstration in Eschede

22.06.2019 13.00 Uhr

Um 13.00 Uhr beginnt die Demo in Eschede, nördlich des Bahnhofs, Hermannsburger Str.
Ab 13.45 Uhr Kundgebung in Eschede, Kreuzung Am Dornbusch / Zum Finkenberg

Programm: Reden, Musik, Mitmach-Aktionen, Kaffee und Kuchen

Die NPD, deren Jugendorganisation die JN sowie die Düütschen Deerns feiern am 22.06.2019 auf dem Hof des NPD-Mannes Joachim Nahtz in Eschede das „Fest der Volksmusik“ als Teil ihres sog. Brauchtumsfests, der Sonnwendfeier. Es soll sich um eine Privatveranstaltung des NPD Landesverbandes Niedersachsen handeln.

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Wieder Nazi-Devotionalien bei Lüchower Flohmarkt

Auf dem Lüchower Flohmarkt ist am ersten Mai aufs Neue Nazi-Müll verkauft worden. Wie bereits im Oktober vergangenen Jahres ein antifaschistischer Spaziergang über den Flohmarkt deutlich machte und die Elbe-Jeetzel-Zeitung berichtete, ist der Verkauf von Materialien aus der Nazizeit sowie anderen rechtsradikalen Fanartikeln beim Lüchower Flohmarkt kein neues Phänomen. Beim extrem gut besuchten Flohmarkt zum Maifeiertag konnten etwa folgende NS-Antiquitäten und sonstiges Material mit Bezug zum Nationalsozialismus erworben werden:

“Der Adler” Band IV mit den Ausgaben von 1942, eine Propagandazeitschrift der Luftwaffe, samt Hakenkreuz auf dem Buchcover

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08.02.2019: Infoveranstaltung zu Reichsbürgern

Reichsbürger – die unterschätzte Gefahr
mit Andreas Speit, Journalist und Rechtsextremismus-Experte

In Deutschland werden mehr als 18.000 Menschen zu den sogenannten Reichsbürgern gerechnet. Die Bundesrepublik ist für sie kein souveränes Staatsgebilde, sondern das Deutsche Reich aus der Zeit vor 1945 bestünde fort. Fremde Mächte im Hintergrund würden die Fäden ziehen. Manche von ihnen gründen eigene Reiche, wie etwa der König von Deutschland in Wittenberg, stellen eigene Pässe und Führerscheine aus. Manche von ihnen verstehen sich als souveräne Menschen. Sie aller erkennen die deutschen Behörden nicht an, verweigern Bußgeldzahlungen und Steuern. Lange Zeit hielt der deutsche Staat sie für Spinner und tat sie als ungefährlich ab – bis im Oktober 2016 ein Polizist in Franken von einem Reichsbürger erschossen wurde. Ihre Ideen sind weiterverbreitet als nur am Rande der Gesellschaft, reichen auch in alternative Milieus hinein.

Freitag, 08. Februar 2019 um 19:30 Uhr
Kulturverein Platenlaase
Ab 18:30 Uhr wird es wieder leckeres
veganes Essen gegen Spende geben.

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Solidarität mit Ramadan!

Am 29. Januar 2019 beginnt vor dem Landgericht Lüneburg der Prozess gegen Ramadan. Er und einige Freunde von ihm wurden am 29. Juli 2018 von drei Personen rassistisch beleidigt und angegriffen. Aus dieser Attacke entwickelte sich eine Schlägerei, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Ramadan soll einen der Angreifer mit einem Stein geschlagen und verletzt haben. Ihm wird jetzt ein versuchter Totschlag vorgeworfen und er sitzt seitdem in U-Haft.

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Ökofilm zeigt im März: „Fahrenheit 11/9“

Kaum eine Wahl hat die Öffentlichkeit so stark beschäftigt wie die von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die Ökofilmreihe zeigt am 5. März den neuen Film von Michael Moore: „Fahrenheit 11/9“. Als einer der wenigen, die das Ergebnis vorhergesagt haben, offenbart Oscar-Preisträger Michael Moore die Umstände und Mechanismen, die zum Wahlerfolg des…

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29.12.18: AfD verlegt Kreisgeschäftsstelle nach Gardelegen

Wie die Altmarkzeitung meldet, zieht die AfD mit ihrer Kreisgeschäftstelle von Salzwedel nach Gardelegen um. Die Gründe sind unklar, möglicherweise erhofft sich die rechtsextreme Partei in Gardelegen mehr Zuspruch als in Salzwedel, besonders groß war der Andrang auf das Büro in Salzwedel ja nie. Zum Glück gibt es aber auch in Gardelegen Menschen, die sich gegen Rechts positionieren und ein kritisches Auge auf die AfD haben.
Ferner wird in dem Artikel noch berichtet, dass Stephan Namendorf seinen Posten als Schriftführer im Kreisvorstand der AfD „aus persönlichen Gründen“ räumt.

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AfD? Adé! Gemeinsam gegen Rassismus und Faschismus!

Bildergebnis für kein raum für die afd lüneburg

Am 5. Februar 2019 möchte sich die AfD erneut im Lüneburger Glockenhaus versammeln und lädt zu einem sog. „Bürgerdialog“ ein. Wieder einmal nutzt die AfD ihr Privileg, als im Stadtrat vertretene Partei öffentliche Räumlichkeiten nutzen zu dürfen. Und natürlich werden Menschen wieder gegen Rassismus und Faschismus protestieren. Sei dabei!

Der AfD die Meinung sagen: Dienstag, 05.02.2019 – 18:30 Uhr – Glockenhaus – Lüneburg

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Neujahrsempfang am 1. Januar

Traditionell wurde am 1. Januar das neue Widerstandsjahr mit einem „Protest-Empfang“ an den Atomanlagen in Gorleben eingeläutet. Eine wachsende Zahl von Menschen, folgten dem Aufruf der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) – in diesem Jahr waren es über hundert. – zur Presseerklärung

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¡No pasarán!

Verteidigt
die Demokratische Föderation Nordostsyrien!

Der
türkische Präsident hat eine weitere Militärinvasion in Nordsyrien
angekündigt. Der Einsatz östlich des Euphrats solle in wenigen
Tagen losgehen. Erdogan wartet offensichtlich nur noch den
angekündigten Abzug der us-amerikanischen Truppen ab.

Weniger
als ein Jahr nach dem Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges
gegen den Kanton Afrîn stehen die Völker Nordostsyriens einer
erneuten Aggression des türkischen Staates und seiner islamistischen
Verbündeten gegenüber. In der vergangenen Wochen bombardierte das
türkische Militär das Geflüchteten-Camp Maxmur im Nordirak und
Dörfer im Sengal. Eben jenes Gebiet, in dem 2014 ein Genozid vom
sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) an den Jesid*innen
stattfand. Weiterhin wurden mehrere Dörfer südlich der
türkisch-syrischen Grenze bombardiert.

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Alle Jahre wieder – Vom Terrorismusvorwurf zur Verfahrenseinstellung

Wendland-Aktivisten nicht mehr terrorverdächtig
Ermittlungen wegen Solidaritätsbekundung für  kurdische Milizen eingestellt
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Meuchefitz wg des Soli-Transparentes für kurdische Aktivist*innen in Nordsyrien eingestellt. Wieder einmal wurde aus einem Terrorvorwurf nebst martialischen Auftretens eine Luftnummer, die wir als Kriminalisierung notwendigen Protestes werten.
siehe nd online:

gefunden auf Alle Jahre wieder – Vom Terrorismusvorwurf zur Verfahrenseinstellung