3. Wahlkampfinfo der Antifa LG

AfD:

Die AfD hat in den letzten Tagen ihre Plakate in Stadt und Landkreis Lüneburg aufgehängt. In der Umgebung von Wittorf (wo sie am 13.08.zuerst ihre Plakate aufgehängt hatte) beklagt sie am 17.08. einen Verlust von 50 Prozent.
Einen Infostand führte die Partei am gestrigen Samstag in Lüneburg nicht
durch. Anderweitige Termine in Lüneburg, Uelzen und dem Wendland sind uns bislang nicht bekannt. In der näheren Umgebung finden allerdings Veranstaltungen der AfD statt:
Die AfD-Bundestagsspitzenkandidatin, Alice Weidel, spricht am 26.08.2017 ab 19.00 Uhr im Gasthaus Tannenkrug in Lachendorf (Landkreis Celle). Am selben Tag soll Guido Reil in Winsen/Luhe auftreten (Infos siehe unten) und am 30.08. soll der Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete, Alexander Wolf, zum Thema G20 in Buxtehude sprechen.
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Kreuze sichergestellt

Salzwedel. Die Polizei hat mehrere schwarze Holzkreuze sichergestellt: Unter anderem in Salzwedel fanden die Beamten die Kreuze, die von Menschen aus dem rechten Spektrum stammen sollen. Auf den Kreuzen stehen Namen von angeblich gewaltsam getöteten Menschen. Die Polizei prüft sie nun auf strafrechtliche Relevanz. Bundesweit begehen Rechtsextremisten seit 2014 einen ganz eigenen Volkstrauertag, an dem sie “Opfern von Ausländergewalt” gedenken.

gefunden: EJZ, 18.7.2017 „Kreuze sichergestellt“ weiterlesen

Nazis tanzen in der Scheune

Nazis tanzen in der Scheune

Familienbande Die rechte Szene im Wendland und in der Lüneburger Heide ist in den Händen von wenigen einflussreichen Großfamilien. Oft sind es eher Alt- als Neonazis

von Andreas Speit
und Andrea Röpke

Der Hof liegt im Wald. Ein kleiner Weg führt zu dem Anwesen von Ernst-Friedrich Kühl. Zu dem Brauchtumsfest in der Scheune reisen vor allem junge Familien an. Das Fest findet hier in der abgelegenen Lüneburger Heide ganz offen statt. „Maitanz“ steht auf einem Schild an der Straße hinter dem Elbe-Seitenkanal. Auch neue Familien sollen das völkische Event erreichen können.

Gut vier Monate ist das Tanzfest für geladene Gäste auf dem Slohhof in Edendorf mittlerweile her, aber es hat eine Debatte über rechte Siedler auf dem Land entfacht, die seither schwelt. Seit Jahren dient die Scheune völkischen Rechten als Veranstaltungsort. Die einladende Familie Hanke gehört zu den vielen rechten Familien in der Region. Das Fest schreckte Anwohner in den umliegenden Gemeinden auf, weil die Gäste aus verschiedenen rechten Spektren, teils auch aus weit entfernten Bundesländern, kamen. „Ein großes Netzwerk offenbarte sich“, sagt eine Anwohnerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, aus Angst vor Anfeindungen. Im Ländlichen, im Dörflichen kennt man sich – und trifft sich schnell.
Schick einer Zeitreise

Am jenem 30. April trafen nach und nach rund 200 Gäste zum Maitanz ein. Sie kamen aus Hessen, Sachsen-Anhalt, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, der Schweiz und vor allem aus Niedersachsen. Mädchen und Jungen stiegen aus den Fahrzeugen, Kinderwagen wurden hinausgehievt.

Der Schick der Ankommenden erweckte den Eindruck einer Zeitreise. Die Männer und Jungen trugen meist Trachtjacken oder –westen, die Frauen und Mädchen immer lange Kleider und Röcke. Die Männer und Jungs hatten zünftige Kurzhaarschnitte, die Frauen und Mädchen straffe Zöpfen. Keine Frau trug eine Hose oder hatte einen Kurzhaarschnitt. In Weidenkörben trugen Männer und Frauen Essen und Blumen in die Scheune. Mehrere Musiker brachten für den Abend Akkordeons und weitere Instrumente in das Gebäude. Bis zum Morgen sollte getanzt werden.

Der Ort für den Maitanz war nicht zufällig gewählt. So hatte etwa ganz in der Nähe, in Bienenbüttel, der 2008 verstorbene Apotheker Wolfgang Fachmann seine „Mohren Apotheke“ mit Runen im Gebälk. Kaum einer störte sich daran – wie auch die Brauchtumsfeiern mit Tanz kein Aufsehen erregten, zu denen auch Fachmanns Kinder mit ihren Familien kamen.

1987 bekam Fachmann Ärger mit dem regionalen Apothekerverband, als er eine Anzeige zum Todestag des Adolf-Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß brachte. Der Apotheker war auch Referent bei den Hetendorfer Tagungswochen von Jürgen Riegers Nazizentrum „Hetendorf Nummer 13“, das 1998 verboten wurde. Der Nazi-Anwalt Jürgen Rieger, 2009 gestorben, hatte auf dem Gelände in der Lüneburger Heide Jahrzehnte lang Schulungen ausgerichtet.
Hüterin des Stammbaums

Stolz berichtete die Dirndl-Liebhaberin, ihre politische Weltsicht an ihre inzwischen erwachsenen Kinder weitergegeben zu haben. Alle vier seien mit ihren Familien im „nationalen Lager“, berichtete die Großmutter, die sich bei Schulungen besonders für die „Reinhaltung“ des Blutes einsetzt

Es sind immer die Familien, die die Traditionen im Wendland und anderswo pflegen. Die Schröders aus Masendorf etwa, das gar nicht weit von Edendorf und von Bienenbüttel entfernt liegt, haben einen Stammbaum im Wohnzimmer. Das weibliche Oberhaupt, Irmhild, wacht darüber – ganz im Geiste ihrer Mutter Edda Schmidt, einer der einflussreichsten Frauen in der NPD. In der Szene gilt Schmidt als Expertin für die „ureigenen Brauchtümer“.

In der NPD-Monatszeitung Deutsche Stimme, für die die Baden-Württembergerin Edda Schmidt regelmäßig über Feste und Bräuche schreibt, legte sie im September 2010 grundsätzlich dar: „In unseren Festen ist trotz der Überfremdung die Weltanschauung des nordischen Menschen im Kern erhalten geblieben.“

Stolz berichtete die Dirndl-Liebhaberin, ihre politische Weltsicht an ihre inzwischen erwachsenen Kinder weitergegeben zu haben. Alle vier seien mit ihren Familien im „nationalen Lager“, berichtete die Großmutter, die sich bei Schulungen besonders für die „Reinhaltung“ des Blutes einsetzt.

Ihre Tochter Irmhild gilt intern als „Dreihundertprozentige“, die auch ihre Kinder im elitär rechten Geiste erziehen soll. Bei Schröders in Masendorf soll es ein Herrenzimmer geben, das Frauen nicht betreten dürfen. Das Familienoberhaupt ist Lehrer an einer Schule im Wendland.

Mit der Familie Hanke, die zum Maitanz auf dem Slohhof einlädt, verwandt ist die Familie Meyer-Sande aus Hohnsdorf in Sachsen-Anhalt. In völkischen Kreisen wird gerne untereinander geheiratet. In Hohnsdorf grenzt Meyer-Sandes Grundstück an den Wald. Die Auffahrt des Hofes ziert gut sichtbar ein Feldstein mit Wolfsrune, dem Symbol der verbotenen „Wiking-Jugend“. Daneben steht ein Schild gegen den Bau der geplanten Autobahn 39, die am Dorf vorbei führen soll.

Im Zuge der Ermittlungen gegen die 2009 verbotene „Heimattreue Deutsche Jugend“ durchsuchten Beamte das Anwesen, fanden damals eine Waffe. Eine Tochter zählte zur NPD-Jugend, auf dem weitläufigen Anwesen gab es ein rechtes Zeltlager mit Fanfaren. Die Sippe gilt als elitär und arrogant, sie lebt alte Rollenmuster ihrer Vorfahren.

Es ist ein Milieu, in dem die Frauen Mütterkreise bilden, um die Kinder vor liberaler Erziehung im vermeintlichen 68er-Geist zu schützen. Die Männer kommen zu Herrenabenden, Holzhacken oder Sportwettstreiten zusammen, die Frauen haben dabei nichts zu suchen. Vor allem von den jungen Männern wird Stärke und Mannestum erwartet, erzählt einer, der dabei war.

Auch durch den kleinen Ort Masendorf marschierte schon der „Sturmvogel“, ein Bund, zu dem völkische und NPD-nahe Familien ihre Kinder schicken. „Der Sturmvogel ist eine radikale Abspaltung der Wiking-Jugend“, sagt Gideon Botsch vom Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam, das sich auch mit Antisemitismus befasst. Die Organisation bemüht sich sehr, im Geheimen Lager und Fahrten für Kinder und Jugendliche auszurichten. In einem Flugblatt heißt es, die Mitglieder seien „volkstreu eingestellte Deutsche“. Ziel des „Sturmvogel“ sei es, dem „Ungeist, der unserem Volk derzeit jeden Atemzug verpestet“ entgegenzuwirken

Auch beim diesjährigen Maitanz sind Anhänger des Bundes dabei. Beim Rundtanz wirkte der NPD-Landesvorsitzende aus Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Köster, etwas steif. Bis vor Kurzem saß er für die Partei im Landtag.
Körperliche Abhärtung

Vor Jahren tanzten in der Scheune auch Baldur und Antje B. mit ihrer kleinen Tochter Sighild. 2009 starb die vierjährige Diabetikerin qualvoll, weil ihre Eltern ihr nicht ausreichend Insulin verabreicht hatten. Antje B. besuchte die Germanische Neue Medizin-Kreise von Irmhild Schröder in Masendorf, hieß es damals vor Gericht. Der Gedanke dahinter: Schulmedizin ist abzulehnen, der Körper muss abgehärtet werden.

Sighild schaffte es nicht ohne Medikamente, heute steht ihr kleiner Findling auf der „Ahnenstätte Conneforde“ in Ostfriesland.

Taz vom 17.9.2016
https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5335387&s=Nazis+tanzen+in+der+Scheune&SuchRahmen=Print/

Vorrang für Pressefreiheit

bp Lüchow. Dass an einer Lüchow-Dannenberger Schule ein Lehrer arbeitet, der zu der losen Gruppe der rechtsextremen Völkischen Siedler gehören soll, ist bekannt (EJZ berichtete). Die EJZ hatte allerdings den Namen des Mannes, seinen Wohnort im Landkreis Uelzen und die Schule, an der er unterrichtet, nicht genannt. Daran wird sich auch nichts ändern (siehe “Ihre EJZ heute”). Die linke Berliner Tageszeitung taz hat sich teilweise anders entschieden und im September unter der Überschrift “Nazis tanzen in der Scheune” den vollen Namen des Lehrers, seinen Wohnort und weitere Details genannt. Dagegen haben der Mann und seine Ehefrau geklagt – ohne Erfolg.
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Mann löst Polizeieinsatz aus. Artikel vom 31.5.

Hitzacker. Ein Mann hat am Dienstagmittag einen Polizeieinsatz in einem Ort nahe Hitzacker ausgelöst. Laut Polizei hatte das Katasteramt Messungen auf dem Grundstück ausführen wollen, der Mann wollte die Verwaltungsmitarbeiter jedoch nicht aufs Gelände lassen. Während der Auseinandersetzung zeigte er eine Langwaffe. Herbeigerufene Polizisten beruhigten die Situation schließlich und stellten ein Luftgewehr sicher. Zwischenzeitlich hatte die Polizei offenbar in Erwägung gezogen, Spezialeinsatzkräfte anzufordern. Dazu kam es schließlich nicht mehr. Auf Nachfrage, ob es sich bei dem Mann um einen Reichsbürger handle, bleibt Polizeisprecher Kai Richter vage. Der Mann habe sich zwar argumentativ in eine ähnliche Richtung geäußert wie jene Menschen, die Deutschland nicht als Staat anerkennen, sondern für eine Firma halten. Allerdings sei der Lüchow-Dannenberger diesem Spektrum nicht eindeutig zuzuordnen.
gefunden ejz vom 1.6.2017

Demo in Lüchow: Reaktion auf die Schändung der künftigen Moschee

Die Schändung des geplanten Gebetsraums der muslimischen Gemeinde in Lüchow am letzten Wochenende ist nicht nur ein Anschlag auf die Religionsfreiheit, sondern auf alle, die in einer offenen, toleranten und respektvollen Gesellschaft leben wollen.

Als Bürgerinnen und Bürger im Wendland und in der Altmark, als Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark gilt unsere Solidarität dem Imam und der muslimischen Gemeinde. Wir sind froh, dass sie sich nicht abschrecken lassen und einen Ort für ihren Glauben in unserer Region gefunden haben.
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Presse: Schändung der geplanten Moschee in Lüchow

Am Sonntag Vormittag wurde ein Schweinekopf entdeckt, welcher mit einem Hakenkreuz versehen war und an die Tür der geplanten Moschee im alten Lüchower Bahnhof genagelt war.
Hier eine Kleine Pressezusammenfassung zum Thema.
Aus gegebenem Anlass:
Wir verurteilen die Schändung des Lüchower Gebetsraums entschieden!!!
Spontandemo gegen Rassismus und Faschismus *
wann? am 29. April um 11 Uhr
wo? Parkplatz vor ehemals Hettig/ Café Zuflucht
Kommt alle und macht eurem Unmut Platz! Bringt Transpis mit!
Bündnis gegen Rechts Wendland/Altmark
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Presseerklärung der Alarmkette Wendland gegen Abschiebungen

Der Staatsschutz ermittelt gegen ehrenamtlich engagierte Mitbürger*innen aufgrund einer Strafanzeige durch die „Niedersächsische Partei (NP)“. Hintergrund der Ermittlungen ist ein Artikel in der EJZ über die SMS-Alarmkette gegen Abschiebungen, einer Initiative im Wendland, die von Abschiebung bedrohte Menschen unterstützen will.

Anzeige erstattete die Niedersächsische Partei gegen eine „Einwanderungsextremistin“ – so die Formulierung auf deren Webseite. Ihre Berichterstattung zu der Alarmkette und zu ihrer Strafanzeige gegen eine der Unterstützer*innen beendet die NP mit dem besorgniserregenden Aufruf: „Die Leser werden gebeten, Frau (…) zu kontaktieren, um ihr mitzuteilen, dass ihre verqueren Ansichten nicht alternativlos sind.“
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Mobile Opferberatung veröffentlicht Jahresbilanz 2016

Anstieg auf 265 rechte Gewalttaten markiert „bitterste Bilanz“ seit Bestehen des Projekts
265 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 401 direkt davon betroffenen Menschen hat die Mobile Opfer-beratung für das Jahr 2016 in Sachsen-Anhalt registriert. Damit hat sich die Zahl der bekannt gewordenen politisch rechts und rassistisch motivierten Angriffe im Vergleich zu 2015 erneut erhöht. So hatte die Mobile Opferberatung im März 2016 für das Jahr 2015 217 Angriffe bekannt gegeben und damit eine Verdopplung im Vergleich zu 2014 konstatieren müssen.
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Angriff auf das eXchange

In der Nacht von Montag auf Dienstag, den 07.02.17 wurde das eXchange mit roter Farbe beworfen.

Der Verein eXchange e.V. setzt sich insbesondere für die Unterstützung Geflüchteter ein, bietet Sprachkurse und Hilfe bei Amts- und Behördenangelegenheiten an. Darüber hinaus ist der Verein eine Begegnungsstätte für Einwohner*innen und Geflüchtete sowie ein Ort für politische Bildung.

Zusätzlich sind In den vergangenen zwei Wochen in Salzwedel mehrere Nazisprühereien aufgetaucht.
Diese Aktionen reihen sich in die Chronik rechter Übergriffe der letzten zwei Jahre ein und stehen für die in Salzwedel herrschenden Zustände.

Wir erklären uns solidarisch mit dem eXchange und fordern keine Zukunft diesen Zuständen.

gefunden auf: http://antifasalzwedel.tumblr.com/

Prozessauftakt gegen Salzwedeler

Gegen den Salzwedeler Fabian M. sind jetzt die Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eröffnet worden.
Von Arno Zähringer ›

Salzwedel/Magdeburg l Erster Verhandlungstag ist am Donnerstag, 19. Januar, um 9 Uhr im Salzwedeler Amtsgericht.Dem Mann aus Salzwedel wird unter anderem vorgeworfen, bei einer AfD-Demonstration in Magdeburg am 27. Januar 2016 einen Kameramann des ZDF und ein Kamerateam des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) attackiert zu haben. Dabei soll auch Pfefferspray im Einsatz gewesen sein. Die Redakteurin des MDR und ihr Kameramann haben daraufhin Strafanzeige erstattet.
Der rechten Szene zugeordnet
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Rechte melden Demo wieder ab

Die “Brigade Magdeburg” hat laut Polizei ihre Demo am Gedenktag Magdeburgs am 16. Januar wieder abgesagt.
Von Rainer Schweingel ›

Magdeburg l Die Absage erreichte die Polizei am Donnerstagvormittag. Ein Polizeisprecher sagte, die “Brigade Magdeburg” habe die ursprünglich für kommenden Montag geplante Veranstaltung abgesagt. Die nach Polizeiangaben rechtsorientierte Gruppierung wollte am Abend vom Alten Markt aus einen Marsch starten. Anlass ist der 72. Jahrestag der Zerstörung der Magdeburger Innenstadt im zweiten Weltkrieg im Jahr 1945. Für die Veranstaltung waren rund 100 Teilnehmern angemeldet. Eine offizielle Begründung gab es nicht. Nach Volksstimme-Informationen konnten die Organisatoren aber nicht genug Teilnehmer gewinnen. Noch am Donnerstagmorgen hatte die Gruppierung auf ihrer Facebook-Seite zur Veranstaltung eingeladen.
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Konflikt um rechtsextreme Nachbarn in einem Lüchow-Dannenberger Dorf erstmals vor Gericht

fk Dannenberg. Es mag nicht angenehm sein, sogar bedrohlich wirken, Nachbarn zu haben, die sich in öffentlich wieder gegebenen Selbstzeugnissen als “völkisch” und “sozialistisch” beschreiben, die als aktive Neonazis bezeichnet werden, deren Freundeskreis bei der NPD verortet wird. So jedenfalls zitierte der Richter in Dannenberg am Donnerstag Zeitungsberichte über einen jahrelangen Konflikt in der Gemeinde Jameln.
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[BURG] Massive Polizeirepression in der Silvesternacht!

Vorläufige Stellungnahme einiger AnwohnerInnen der Oberstraße zu dem Polizeieinsatz vom 01. Januar 2017

+++ Neonazis versuchen friedliche Silvesterfeierlichkeiten in der Oberstraße von Burg (Sachsen-Anhalt) anzugreifen +++ Polizeieinheit belagert daraufhin die Oberstraße und geht massiv gegen die angegriffenen AnwohnerInnen vor +++ Nach mehreren Stunden Belagerungszustand dringen rund 40 Polizisten gegen 04:00 Uhr in ein Gebäudekomplex in der betroffenen Straße ein, durchsuchen mehrere Räume und nehmen die Personalien der noch anwesenden Menschen auf +++ Zeitgleich wird eine Person auf der Straße von mehreren Polizisten zusammengeschlagen und kurzzeitig verhaftet +++ „[BURG] Massive Polizeirepression in der Silvesternacht!“ weiterlesen