Noch mehr Farbattacken: Unbekannte beschmieren Denkmäler im Südkreis

fb Clenze/Steine. “Soldaten sind Mörder” lautet eine der Parolen, die Unbekannte mit pinker Farbe auf das Kriegerdenkmal und zwei dazu gehörende Namenstafeln in Clenze geschmiert haben. “Meine Oma hatte Tränen in den Augen”, erzählt Jens Tzscheutschler. 40 Jahre hatten sich seine Großeltern um das Denkmal für Gefallene der beiden Weltkriege gekümmert. “Opa hat den Krieg überlebt und dabei oft miterlebt, wie Kameraden gefallen sind”, begründet Tzscheutschler den Einsatz seiner Großeltern.

„Noch mehr Farbattacken: Unbekannte beschmieren Denkmäler im Südkreis“ weiterlesen

Schmierereien auf Kriegsdenkmal: Bekennerschreiben bei EJZ eingegangen

bp Lüchow. Bei der EJZ ist gestern ein Bekenner- – oder vielmehr ein Motivationsschreiben – zur Schmiererei am Kriegsdenkmal in Güstritz (EJZ berichtete) eingetroffen. Darin heißt es, man habe im Kreisgebiet “Kriegsdenkmäler ansatzweise umgestaltet”. Bisher ist laut Polizei allerdings nur der Fall in Güstritz bekannt. Begründung: “Wir akzeptieren kein patriarchales, kriegsverherrlichendes und nationalistisches Gedenken.” Auch 71 Jahre nach der Befreiung führe der deutsche Staat in vielen Ländern Krieg und noch immer sei “rassistisches und nationalistisches Denken und Handeln gesellschaftlich weit verbreitet und nimmt sogar zu”. Der anonyme Brief, der mit Bleistift und mit Hilfe einer Schablone abgefasst worden ist, endet mit der Formulierung “Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Nie wieder Deutschland!” Die EJZ hat den Brief der Polizei übergeben.

ejz. vom 13.05.2016

Güstritzer Weltkriegsmahnmal wieder mit Schriftzug beschmiert

bp Güstritz. Sie haben es wieder getan, irgendwann zwischen 0 und 4.45 Uhr am Mittwochmorgen. Nachdem eventuell Linksaktivisten bereits im vergangenen Jahr das Mahnmal beschmiert hatten, das an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Güstritzer erinnert, ist Ähnliches nun erneut geschehen. “Nie wieder Faschismus”, lautet die Parole diesmal, kaum lesbar aufgetragen in orangefarbener Schrift. “Nie wieder Krieg”, hatten die Sprühwütigen zu Pfingsten vergangenen Jahres aufgebracht.

„Güstritzer Weltkriegsmahnmal wieder mit Schriftzug beschmiert“ weiterlesen

Bundeswehrgegner im Manöver

Autonome nehmen „Schnöggersburg“ ins Visier / BI „Offene Heide“ zeigt ebenfalls Flagge

Magdeburg / Stendal. Autonome und Linksradikale schießen sich weiter auf „Schnöggersburg“ ein. In der Übungsstadt der Bundeswehr trainierten „Söldner des Kapitals“ tagtäglich den „Häuser- und Straßenkampf“ gegen Arbeiter weltweit, hat es in Magdeburg aus dem Megafon getönt. „Bundeswehrgegner im Manöver“ weiterlesen

Militärgegner zum fünften Mal da

„Antimilitaristisches Camp“ für Ende Juli angekündigt / Letzlingen veranstaltet Sommermarkt

Unterschiedliche Auffassungen, aber ein friedliches Miteinander: So lief das „Antimilitaristische Camp“ im vergangenen August ab. Vom 25. bis 31. Juli haben die Militärgegner erneut ihr Erscheinen rund um das Gefechtsübungszentrum angekündigt. „Militärgegner zum fünften Mal da“ weiterlesen

Buntes Zeichen gegen Krieg

Unter dem Motto „Die Waffen nieder“ fand der 25. Ostermarsch und 274. Friedensweg der Bürgerinitiative Offene Heide in Haldensleben statt.

Haldensleben l Kunterbunt ging es am Ostermontag auf dem Marktplatz zu. Blaue Ballons mit der weißen Friedenstaube, Regenbogen-Fahnen und viele Transparente mit Forderungen wie „Militär raus – Schnöggersburg gehört uns“ oder „Bundeswehr abschaffen“ oder „Bedingungsloses Grundeinkommen“ prägten das Bild ab Mittag. „Fünf vor zwölf“ wurde der 25. Ostermarsch symbolträchtig offiziell eröffnet. Zuvor hatte der Eineweltchor aus Haldensleben die Haldensleber und vielen Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung musikalisch begrüßt. „Buntes Zeichen gegen Krieg“ weiterlesen

Krieg. Macht. Flucht.

antimilitaristisch campen und handeln am GÜZ

Hunderttausende Menschen suchen Zuflucht in Europa vor Armut und Elend, vor Krieg und Folter. Niemand mehr kann hier die Augen verschließen vor den katastrophalen Folgen einer kapitalistischen Weltwirtschaft. Wir sind Teil davon. Anschläge auch in den hochentwickelten Industriestaaten machen deutlich: Die Schrecken, die der mächtige Norden in alle Welt exportiert, kehren jetzt – auch für uns spürbar – zu uns zurück. Die mühsam aufrecht erhaltene Fassade einer heilen Welt beginnt zu bröckeln. „Krieg. Macht. Flucht.“ weiterlesen

[LG] Anschlag auf Bundeswehr-Auto — Staatsschutz ermittelt

Lüneburg. War es ein Brandanschlag, Protest gegen die Bundeswehr? Die Frage versucht die Polizei zu klären, nachdem in der Nacht zu gestern ein VW-Kombi der Ausbildungsberater der Bundeswehr in Flammen stand. Das Auto parkte neben den Büros der Soldaten, auf den Stellplätzen hinter dem Bürgeramt an der Bardowicker Straße. Zwar sei kein Bekennerschreiben gefunden worden, aber es sei nicht auszuschließen, dass die Tat politisch motiviert sei, sagt Polizeisprecherin Antje Freudenberg. Dann dürften die Täter vermutlichen im linken Milieu zu suchen sein. „[LG] Anschlag auf Bundeswehr-Auto — Staatsschutz ermittelt“ weiterlesen