¡No pasarán!

Verteidigt
die Demokratische Föderation Nordostsyrien!

Der
türkische Präsident hat eine weitere Militärinvasion in Nordsyrien
angekündigt. Der Einsatz östlich des Euphrats solle in wenigen
Tagen losgehen. Erdogan wartet offensichtlich nur noch den
angekündigten Abzug der us-amerikanischen Truppen ab.

Weniger
als ein Jahr nach dem Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges
gegen den Kanton Afrîn stehen die Völker Nordostsyriens einer
erneuten Aggression des türkischen Staates und seiner islamistischen
Verbündeten gegenüber. In der vergangenen Wochen bombardierte das
türkische Militär das Geflüchteten-Camp Maxmur im Nordirak und
Dörfer im Sengal. Eben jenes Gebiet, in dem 2014 ein Genozid vom
sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) an den Jesid*innen
stattfand. Weiterhin wurden mehrere Dörfer südlich der
türkisch-syrischen Grenze bombardiert.

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Alle Jahre wieder – Vom Terrorismusvorwurf zur Verfahrenseinstellung

Wendland-Aktivisten nicht mehr terrorverdächtig
Ermittlungen wegen Solidaritätsbekundung für  kurdische Milizen eingestellt
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Meuchefitz wg des Soli-Transparentes für kurdische Aktivist*innen in Nordsyrien eingestellt. Wieder einmal wurde aus einem Terrorvorwurf nebst martialischen Auftretens eine Luftnummer, die wir als Kriminalisierung notwendigen Protestes werten.
siehe nd online:

gefunden auf Alle Jahre wieder – Vom Terrorismusvorwurf zur Verfahrenseinstellung

Polizei verhindert würdiges Gedenken an Sebastien Briat – ein Erlebnisbericht

zum Hintergrund: vor 14 Jahren starb der französische anti-atom Aktivist Sebastien, beim Versuch einen Castortransport nach Gorleben mit einem Lockon zu blockieren. Der tragische Unfall war ein tiefer Einschnitt, auch in die Geschichte des hiesigen Widerstandes gegen das atomare Endlager. Seither treffen sich jährlich am 7. November ein überschaubarer Kreis Menschen aus der anti-atom Bewegung, um gemeinsam dem Tod Sebastiens zu gedenken. Dies geschieht meist in Form einer Mahnwache entlang der Castorstrecke. Auch in diesem Jahr wurde dazu eingeladen, zu einem gemeinsamen Gedenken am Bahnhof Dannenberg(Ost)
zusammen zu kommen.

Wut und Trauer zu Widerstand


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Wut und Trauer zu Widerstand

Wut und Trauer zu Widerstand Vor 14 Jahren starb unser Freund und Genosse Sébastien. Während einer Blockadeaktion im französischen Avricourt, die den CASTOR-Transport nach Gorleben aufhalten sollte, wurde er tödlich verletzt, als dieser nicht stoppte.

Die, die sterben, die werden weiter leben, in unseren Kämpfen, unseren Herzen sowieso. Die, die leben, die müssen weiter kämpfen, bis hin zum Sieg vielleicht mal irgendwann irgendwo. (Quetschenpaua)

Gedenkspaziergang Mittwoch, 7.11., 16h, Bhf. Dannenberg

Ew nikarin roja me taribikin – Sie werden unseren Tag nicht verdunkeln können!

Zum zwanzigsten Todestag von Andrea Wolf – Ronahi

Am 23. Oktober 1998 wurde Andrea Wolf gemeinsam mit mindestens 24 weiteren Kämpfer*innen
 der kurdischen Guerilla in den Bergen Kurdistans bei einem Massaker ermordet.
 Sie wurde mit mindestens zwei weiteren Kämpferinnen lebend gefangen genommen, verhört und zu Tode gefoltert, anschließend wurden ihre Leichen weiter misshandelt und verstümmelt.
 Zu Andrea und den über 40 Menschen, die vom 22. bis 24. Oktober 1998 in den Bergen von Catak ermordet wurden, kommen tausende und tausende weitere gefolterte, verschwundene und ermordete Menschen dazu, die in den letzten Jahren in der Türkei und in Kurdistan von der türkischen Armee getötet wurden.

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Bure ist überall – Solidarität kennt keine Grenzen

Bericht zur Solikundgebung in Lüchow

Am 23.6.2018 haben wir – ca. 50 Menschen aus dem Wendland und der Altmark – uns in Lüchow spontan versammelt, um unserer Solidarität mit dem Widerstand im französischen Bure Ausdruck zu verleihen. Vehement erklärten wir unseren Unwillen gegenüber den Hausdurchsuchungen und Ingewahrsam-Nahmen am Mittwochfrüh.
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Solifoto für die ZAD

SoliBrief aus dem Wendland an die ZAD

Wir, die Bewohner*innen der Gorleben-Region (Wendland),
anti-Atomaktivist*innen auf der Suche nach Autonomie, wir, die einen Weg
suchen raus von der Matrix des Systems, wir, die wir unsere Fäden
spinnen und Netze weben mit unseren haarigen Beinen… Wir sind die
Freund*innen von der ZAD (Zone à Défendre) de Notre-Dame-des-Landes.
Durch diese Beziehung fühlen wir uns bewegt von dem, was gerade dort –
gleichzeitig sehr weit weg von uns und gleichzeitig ganz nah an unseren
Herzen – passiert. Wir haben diese Orte parcourier, wir haben sie
erlebt. Wir schöpfen daraus an jedem Tag unseres Kampf Inspiration und
Energie. Wenn die Zeit der Wiederbesetzung kommt, werden wir da sein.
Denn in unserer Vorstellung wird es keine Welt ohne die ZAD geben.
Freundschaft und Respekt an unsere Gefährt*innen, die auf den Barrikaden
stehen.

Eine Gruppe von Bewohner*innen in Feindschaft zu César II

Mehr Infos zur ZAD und der Brief auf Französisch…
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Infoabend: “Kein Atomklo in Bure, der Kampf um das französische Gorleben”

Mi. 18.04.2018 – Platenlaase – Infoabend: “Kein Atomklo in Bure, der
Kampf um das französische Gorleben”

Im lothringischen Bure kämpfen AtomkraftgegnerInnen gegen die Errichtung eines großflächigen nuklearen Entsorgungszentrums und die Einlagerung von hoch radioaktivem Müll in tiefen geologischen Tonschichten. Das Projekt heißt Cigéo. Est sorgte jüngst für frankreichweiten
Schlagzeilen, als 500 MilitärpolizistInnen am 22. Februar 2018 eine seit 1,5 Jahre andauernde Waldbesetzung gegen die ohne Baugenehmigung gestarteten Bauarbeiten räumten. Die « Eulen » wie die ProjektgegnerInnen genannt werden, geben sich nicht geschlagen und planen den weiteren – internationalen – Widerstand.
Die in Lüneburg lebende französische Aktivistin Cécile Lecomte berichtet über die Hintergründe, Gefahren von Cigéo und den vielfältigen Widerstand dagegen. Sie stellt vor wie das « französische Gorleben » unterstützt werden kann.

Infoabend “Kein Atomklo in Bure, der Kampf um das französische Gorleben”
Mi. 18.04.18 – 19.30h
Kulturverein Platenlaase

Infos zu Bure: http://de.vmc.camp/ ;
http://blog.eichhoernchen.fr/tag/Bure

Bure: Atomstaat = Polizeistaat – Willkür ohne Ende

Der Atomstaat zeigt an diesen Tagen seine Zähne in Bure und er beweist ein mal mehr, dass Atomkraft und Grundrechte nicht kompatibel sind. Der Staat zeigt sein hässliches autoritäres Gesicht, um das Atomklo durchzusetzen. Grundrechte werden per Dekret außer Kraft gesetzt: Demonstrationsverbot, Fußgängerverbot, Fahr- und Parkverbote, etc.

Der atomare Wahnsinn geht außerdem weiter. Ein neuer Versorgungstransport (Uranerzkonzentrat, Yellow Cake) wurde beobachtet, er ist aktuell von Hamburg nach Narbonne unterwegs.

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Soliaufruf zur Räumung in Bure!

Am 22.2. räumte ein Aufgebot von 500 Bullen den Besetzten Wald bei Bure. In Bure soll das französische „Endlager“ für Atommüll entstehen. 1 ½ Jahre war der Wald Bois Lejuc besetzt und verhinderte so die Bauarbeiten für das Projekt.
Der Widerstand gegen Gorleben hat eine lange Verbundenheit mit dem französischem Widerstand in Bure und jetzt ist wieder praktische Solidarität gefragt. Wir wollen uns mit unseren (teilweise erfolgreichen) Erfahrungen im Kampf gegen ein Atomklo in Gorleben sinnvoll in den Widerstand in Bure einbringen, denn: Es gibt kein sicheres „Endlager“ – nirgends! Das Wendland, das Jahrzehnte lang – als Kristallisationspunkt der anti-Atom Bewegung – von breiter auch internationaler Solidarität getragen wurde steht hier in einer geradezu historischen Verantwortung. Unsere Kämpfe sind mit einander verbunden und das Thema Gorleben ist noch lange nicht vom Tisch. Die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen die sich um Bure in den letzten Jahren entwickelt haben, geben uns Kraft und neue Hoffnung, auch hier den gegenwärtig desolaten Zustand der Anti-Atom Bewegung überwinden zu können.
Wir rufen deswegen dazu auf, ab sofort Solidarität mit Bure zu zeigen!
Wir wünschen uns, dass in den nächsten Tagen und Wochen an vielen Orten im Landkreis Transparente der Solidarität auftauchen!

Gorleben ist überall, auch in Bure!
Solidarität kennt keine Grenzen!
Solidarität mit Bure, dem französischem Gorleben!
Wie man in den Wald hinein ruft, …..
….

Bure-Solikomitee Wendland

AKTUELL: Bure/Frankreich: Räumung der Waldbesetzung

Seit heute Morgen um 6.00h läuft die Räumung des besetzten Bois Lejuc bei Bure. 500 Bullen der Gendarmerie griffen heute Morgen die Barrikaden in Nord Süd und Südost an und verschafften sich Zutritt zum Wald. Die Situation ist unübersichtlich, möglicher weise sind noch Personen in den Bäumen. 2 Bulldozer haben begonnen die Barrikaden im Süden zu zerstören, es gibt mehrere Verhaftungen. Um 10.30h ist auch das Widerstandshaus in Bure (BZL) gestürmt worden, um weitere Personenfeststellungen vorzunehmen. Weiträumige Fahrzeugkontrollen im Umfeld. Zeitgleich inszeniert der Staatssekretär des Umweltministers heute mit einem angekündigten „Besuch beim Widerstand“ Verhandlungsbereitschaft für die Medien.

Kommt so schnell wie möglich nach Bure (BZL) spätestens jedoch zum Interkomitee Wochenende am 3.-5. März! Geht auf die Straße und macht Soli-Aktionen!
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