Tag X: Demonstration in Lüneburg am Tag der Verkündung des Urteils im NSU-Prozess

Demonstration in Lüneburg am Tag der Verkündung des Urteils im NSU-Prozess
In Gedenken an: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen.
Tag X – 18 Uhr – Marktplatz – Lüneburg
5 Jahre NSU-Prozess
Kein Schlussstrich!
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We(h)r macht Traditionen in der Bundeswehr?

We(h)r macht Traditionen in der Bundeswehr?
Braunes Erbe und rechte Strömungen in der Truppe

Montag, 11.06.2018, 19:30 Uhr
Ort: Glockenhaus, Lüneburg
Im gesamten Stadtgebiet Lüneburgs wurden Ehrenmäler für diverse Wehrmachtseinheiten aufgestellt. Eines davon auch in Form eines beschrifteten Feldsteines ohne eine dazugehörige Informationstafel auf dem Gelände der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg. Hier schien sich zumindest bis zum vergangenen Jahr niemand daran zu stoßen, dass ohne weiterer Erklärungen an Einheiten der Wehrmacht erinnert wird, die sich schwerster Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben.
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Nach den Demonstrationen in Lüchow – Staatsschutz verschickt Vorladungen

Nach den Demonstrationen in Lüchow Ende Januar und im Februar gegen den
Angriff der Türkischen Armee auf die Menschen in der kurdischen
Selbstverwaltung in der Region Afrin hat sich auch der polizeiliche
Staatsschutz eingemischt:
Nicht nur mit der Beschlagnahme des Solidaritäts-Transparents in
Meuchefitz, sondern auch mit einer Reihe von Vorladungen gegen
engagierte Menschen, weil sie angeblich eine verbotene Organisation
unterstützt oder dies geduldet hätten.
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NSU- Prozess – Kein Schlussstrich!

In Gedenken an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, Ismail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter

Für den 6. April ist um 19.30 Uhr im „Café Grenzbereiche“ in Platenlaase (www.platenlaase.de) eine Informations- und Diskussionsveranstaltung geplant mit „NSU Watch“, die den Prozeß kritisch begleiten und darüber berichten (https://www.nsu-watch.info).
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Soliaufruf zur Räumung in Bure!

Am 22.2. räumte ein Aufgebot von 500 Bullen den Besetzten Wald bei Bure. In Bure soll das französische „Endlager“ für Atommüll entstehen. 1 ½ Jahre war der Wald Bois Lejuc besetzt und verhinderte so die Bauarbeiten für das Projekt.
Der Widerstand gegen Gorleben hat eine lange Verbundenheit mit dem französischem Widerstand in Bure und jetzt ist wieder praktische Solidarität gefragt. Wir wollen uns mit unseren (teilweise erfolgreichen) Erfahrungen im Kampf gegen ein Atomklo in Gorleben sinnvoll in den Widerstand in Bure einbringen, denn: Es gibt kein sicheres „Endlager“ – nirgends! Das Wendland, das Jahrzehnte lang – als Kristallisationspunkt der anti-Atom Bewegung – von breiter auch internationaler Solidarität getragen wurde steht hier in einer geradezu historischen Verantwortung. Unsere Kämpfe sind mit einander verbunden und das Thema Gorleben ist noch lange nicht vom Tisch. Die leidenschaftlichen Auseinandersetzungen die sich um Bure in den letzten Jahren entwickelt haben, geben uns Kraft und neue Hoffnung, auch hier den gegenwärtig desolaten Zustand der Anti-Atom Bewegung überwinden zu können.
Wir rufen deswegen dazu auf, ab sofort Solidarität mit Bure zu zeigen!
Wir wünschen uns, dass in den nächsten Tagen und Wochen an vielen Orten im Landkreis Transparente der Solidarität auftauchen!

Gorleben ist überall, auch in Bure!
Solidarität kennt keine Grenzen!
Solidarität mit Bure, dem französischem Gorleben!
Wie man in den Wald hinein ruft, …..
….

Bure-Solikomitee Wendland

AKTUELL: Bure/Frankreich: Räumung der Waldbesetzung

Seit heute Morgen um 6.00h läuft die Räumung des besetzten Bois Lejuc bei Bure. 500 Bullen der Gendarmerie griffen heute Morgen die Barrikaden in Nord Süd und Südost an und verschafften sich Zutritt zum Wald. Die Situation ist unübersichtlich, möglicher weise sind noch Personen in den Bäumen. 2 Bulldozer haben begonnen die Barrikaden im Süden zu zerstören, es gibt mehrere Verhaftungen. Um 10.30h ist auch das Widerstandshaus in Bure (BZL) gestürmt worden, um weitere Personenfeststellungen vorzunehmen. Weiträumige Fahrzeugkontrollen im Umfeld. Zeitgleich inszeniert der Staatssekretär des Umweltministers heute mit einem angekündigten „Besuch beim Widerstand“ Verhandlungsbereitschaft für die Medien.

Kommt so schnell wie möglich nach Bure (BZL) spätestens jedoch zum Interkomitee Wochenende am 3.-5. März! Geht auf die Straße und macht Soli-Aktionen!
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Bunte Provinz statt Islamophobie!

Für Samstag, den 24.2. um 14.30 Uhr bewirbt MVGIDA die Kundgebung eines
„Bürgerbündnisses“ auf dem ZOB in Lüchow, gegen die Lüchower Moschee.

WIR BEKENNEN FARBE – DAS WENDLAND BLEIBT BUNT!
NEIN ZU ISLAMOPHOBER HETZE! NEIN ZU RASSISTISCHER AUSGRENZUNG!

!!! Kommt am 24.2. um 14.00 Uhr zum alten Bahnhof in Lüchow und bekennt
Farbe für ein buntes Wendland!!!

Die überregionale Mobilisierung der neuen Rechten lassen wir nicht
unbeantwortet. Den Versuch der Normalisierung menschenfeindlicher
Ideologien werden wir nicht zulassen.
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Gründung des Widerstandskomitee Altmark/Wendland

Gründung des Widerstandskomitee Altmark/Wendland

Heute, am 10. Februar 2018, sind wir dem Aufruf von NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland) gefolgt und haben ein Widerstandskomitee gegründet.
Im geiste der kampagne: „gemeinsam Kämpfen“ (https://gemeinsamkaempfen.blogsport.eu/), haben wir uns mit kurdischen Menschen getroffen und über weitere Protest- und Widerstandsstrategien hier in der Region geredet. Es war für uns als Deutsche Aktivist*innen sehr emotional und heftig, die Realität von Menschen mit zu bekommen, deren Familien in einem Kriegsgebiet leben. Nicht nur über diese Sachen zu lesen, sondern von Menschen,die betroffen sind,zu hören was es mit ihnen macht. Uns ist wieder einmal bewusst geworden, in welcher Komfortzone wir hier in Deutschland leben.
Wir haben über verschiedene Ideen geredet und uns ein wenig kennen gelernt. Am Ende machten wir ein Foto mit Transparent und haben uns für eine Demo am nächsten Samstag in Lüchow verabredet.
Wir wollen weiterhin mit einander arbeiten und unsere Beziehungen vertiefen.
Nur zusammen können wir etwas erreichen!
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Feierliche Gründung des Solidaritätskommitées für Bure!

Feierliche Gründung des Solidaritätskommitées für Bure!

Letzten Samstag (27.Januar) haben wir den schon längst überfälligen Schritt getan,
uns zusammenzuschließen, um den Kampf in Bure gegen Cigéo zu unterstützen!
Das Wendland kann auf eine lange Geschichte des Anti-Atom-Widerstands
zurückblicken, in der es, ähnlich wie beim Kampf gegen
Notre-Dames-de-Landes, phasenweise erfolgreich gelungen ist, die
verschiedenen Spektren des Widerstands zu einer schlagkräftigen
Gesamtbewegung zu vereinen und so Erfolge gegen die Atomindustrie zu
erringen.
Aber auch, wenn seit ein paar Jahren keine Castoren mehr ins Wendland
rollen, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Und die Atomindustrie ist nur
eins der hässlichen Häupter, die das kapitalistische Tier hoch erhoben
trägt. Darum kämpfen wir gemeinsam gegen Cigéo, gegen ein Endlager in
Gorleben und gegen die Gesamtscheiße!

Solidarische Grüße aus dem Wendland