40 Jahre Standortbenennung Gorleben – 40 Jahre Widerstand

40 Jahre, so lange ist es jetzt schon her, dass der ehemalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht Gorleben per Fingerzeig zum “Nuklearen Entsorgungszentrum” erklären wollte.

40 politisch bewegte Jahre liegen hinter uns, viele bewegte Jahre werden noch vor uns liegen. Zwar ist jenem 22. Februar 1977 vieles verhindert worden: eine Wiederaufarbeitungsanlage, eine Brennelementefabrik, und so bleibt derzeit eine Pilotkonditionierungsanlage, die den “heißen” Betrieb nicht aufgenommen hat, ein Endlagerbergwerk ohne Atommüll, ein Fasslager mit Rostfässern und in der Castorhalle mit 420 Stellplätzen stehen “nur” 113 Castoren.
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Zur Situation in Bure – eine Einschätzung

(gekürzte Version) Im letzten halben Jahr sind mehrere Texte veröffentlicht worden, die sich mit dem wachsenden Widerstand gegen das französische Endlagerprojekt für hochradioaktive Abfälle (CIGEO) vom Konzern ANDRA1 in Bure befassen. Wir sind ein paar Leute aus der autonomen anti-Atom Bewegung in der BRD, die diesen Prozess seit einiger Zeit solidarisch begleiten. Nach unserem letzten Besuch im Dezember 2016 haben wir uns zusammengesetzt, um die vorhandenen Berichte und Aufrufe um ein paar persönliche Eindrücke und Einschätzungen zu ergänzen.

Vollversion: https://linksunten.indymedia.org/de/system/files/data/2017/01/1833964280.pdf
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Kernkraftwerks Krümmel: Stillgelegt und dann…?

Lüneburg/Krümmel. Was kommt auf die Anwohner zu, wenn das Kernkraftwerk Krümmel zurückgebaut wird? Warum dauert das 15 Jahre? Um die Bürger über einen solchen AKW-Rückbau zu informieren, möchte der Landkreis Lüneburg jetzt Mittel beim niedersächsischen Umweltministerium beantragen. Mit dem Geld sollen unter anderem Broschüren gedruckt und eine Infoveranstaltung durchgeführt werden, heißt es in der Beschlussvorlage des Feuerschutzausschusses des Kreises. Der tagt am Mittwoch, 11. Januar, um 15 Uhr im Sitzungssaal der Kreisverwaltung. Der Betrag, den der Kreis beantragen wolle, „sei noch in der Findungsphase“, sagt Sprecherin Katrin Holzmann.
Antrag aus 2016 wurde zurückgezogen
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Fetziger Widerstand

Bürgerinitiative Umweltschutz: Neujahrsempfang in Gorleben

asb Gorleben. Mit deftigen Forderungen bei Süßgebäck haben rund 80 Gorlebengegner am Neujahrstag das “Widerstandsjahr” 2017 eingeläutet. Nach dem traditionellen Spaziergang rund ums Erkundungsbergwerk hatte die Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) zum Neujahrsempfang geladen. Martin Donat, Vorsitzender der BI, kündigte für das gerade begonnene Jahr zahlreiche Aktionen an. Einerseits sei im Februar dem 40. Jahrestag der Standortbenennung zu gedenken, aber auch die Gründung der BI zu feiern. Mit einer Sternfahrt zu den Atomanlagen soll die Aktionswoche beginnen und mit einem großen Fest enden. „Fetziger Widerstand“ weiterlesen

Mit dieser Wasserlieferung will der Kreistag Lüchow-Dannenberg nichts zu tun haben

as Bergen. Einstimmigkeit ist bei Gorleben-Themen im Kreistag schon eine echte Überraschung – wie zuletzt auch im Gartower Samtgemeinderat. Doch wenn es darum geht, dass das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) gesammeltes Wasser aus der Atommülldeponie Asse II bei Salzgitter per Lkw nach Gorleben transportieren lassen und von dort aus in die Elbe einleiten will, dann sind selbst CDU und AfD dagegen – frei nach dem Slogan der Anti-AKW-Bewegung: Atom-Wasser? Nein, danke!
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Magendrücken bei Salzwasser

Kreisatomausschuss empfiehlt: Kein Asse-Wasser bei Gorleben in die Elbe

fk Lüchow. Von den Atomanlagen bei Gorleben führt eine Rohrleitung an die Elbe. Seit Jahrzehnten wird dort salziges Wasser in den Fluss gepumpt. Es stammt von der Salzhalde östlich des Erkundungsbergwerks. Immer wenn es regnet, läuft dort Wasser über die Abhänge des Salzhügels, wird in Becken gesammelt und über die Leitung in die Elbe abgeleitet. Jetzt möchte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Leitung für eine weitere Menge salzigen Wassers nutzen. Während der alte Vorgang weitgehend ohne öffentliche Aufmerksamkeit ablief, sorgt die neue Planung für Aufregung. Der Atomausschuss des Kreistages hat sich jedenfalls schon einmal dagegen ausgesprochen und möchte, dass dies auch der Kreistag tut.
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Neue Rolle für Atomkraft-Kritiker

Energiekonzerne verlieren an Bedeutung als Feindbilder der Gorleben-Gegner

fk Lüchow. Man werde als Gegner der Atomanlagen in Gorleben vielleicht den Zeiten noch hinterhertrauern, in denen man auf der anderen Seite die private Wirtschaft als Betreiber zum Gegner hatte. Mathias Edler von Greenpeace gab dies am Donnerstagabend den Teilnehmern einer Informationsveranstaltung von Bürgerinitiative, Rechtshilfe und Bäuerlicher Notgemeinschaft zu bedenken. Jahrzehntelang waren den Atomkraftgegnern die Energieversorger und der Staat als Block und damit als gemeinsamer Gegenspieler erschienen. Jetzt sollen, wie berichtet, die Anlagen zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle von der Wirtschaft an staatliche Institutionen übergehen, gegen Zahlung von 23 Milliarden Euro. Was das für die “Gorleben”-Gegner bedeutet, darüber diskutierten sie in Lüchow in inzwischen ungewohnt großer Besetzung.

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Was ändert sich für Mitarbeiter und bei den Gorleben-Geldern?

Energiekonzerne verlieren an Bedeutung als Feindbilder der Gorleben-Gegner

bp Gorleben. Niemand kennt die Zukunft. Auch niemand, der in der Glaskugel ein verschwommenes Bild des Morgens zu erkennen glaubt. Auch die Verantwortlichen der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die das Atommüll-Zwischenlager in Gorleben betreibt, haben vermutlich keine Tarotkarten in der Schreibtischschublade liegen. Trotzdem wagten sie am Montagabend bei einer Infoveranstaltung mit Mitgliedern des Gartower Samtgemeinde- und des Gorlebener Gemeinderates im Gorlebener Infohaus einen mutigen Blick nach weit vorne.
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Röstchen oder Massivrost?

GNS und Atomkraftgegner bewerten Schaden an Fässern im Zwischenlager Gorleben sehr unterschiedlich

bp Gorleben. Fast alles im Leben ist eine Frage der Interpretation und des Geschmacks. Für den einen ist Saumagen eine Delikatesse, für den anderen eine Zumutung. In Gorleben sollte es eigentlich um Fakten gehen und nicht um Interpretationen und Geschmack. Dass dem nicht so ist, zeigte sich am Montagabend im Gorlebener Infohaus der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), die in dem Ort das Atommüll-Zwischenlager betreibt. Die GNS hatte die Mitglieder des Gartower Samtgemeinderates und des Gorlebener Gemeinderates eingeladen – längst nicht alle Ratsleute kamen -, um unter anderem über die Rostfässer zu sprechen, von denen dieser Tage erneut einige im Gorlebener Abfalllager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll aufgetaucht sind.
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Vier weitere Rostfässer im Zwischenlager Gorleben entdeckt

gel Gorleben. Mit Ankündigung: Im atomaren Zwischenlager Gorleben sind weitere Rostfässer aufgetaucht. Das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) hat am Dienstag mitgeteilt, dass beim Auslagern von Fässern aus dem Abfalllager vier 400-Liter-Fässer mit auffälligen Befunden vorgefunden worden seien. Zwei Fässer wiesen im Mantelbereich großflächige Korrosionsstellen auf, die weiteren beiden Fässer zeigten im oberen Mantelbereich eine vollflächige Ablösung von Farbschichten.

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Bure (F): Wieder-Wiederbesetzung des Waldes

UPDATE: +++Die Barrikaden aus Papier sind gefallen!+++Gericht kassiert Urteil zum Baustopp+++Die Waldbesetzung ist Akut räumungsbedroht!+++macht Soli-Aktionen-überall!+++kommt am 13.12. nach Bure und unterstützt die Verteidigung des Waldes von Mandres en Barrois gegen die Söldner_innen der Atomindustrie!+++

(http://en.vmc.camp/2016/11/25/emergency-call-out-from-the-forest-occupation-in-bure-france-the-nuclear-monster-is-coming-in-for-a-kill/)

http://en.vmc.camp/2016/11/29/tension-is-rising-in-the-the-liberated-forest-of-lejuc-bure-the-blue-team-has-opened-the-game-reinforcements-needed/

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Nächtlings im Gorlebener Wald

Die Motive waren sorgsam ausgesucht und entsprachen der wendischen Widerstandstradition: Ein leuchtendes X, Wichtel, Wendlandsonne, Mond und Sterne – bei frostigen Temperaturen trafen sich rund 100 Atomkraftgegner_innen im Gorlebener Tann, um am Abend des Martinstages Laterne zu laufen, zu grillen und sich an der Feuertonne und mit heißem Saft zu wärmen. „Nächtlings im Gorlebener Wald“ weiterlesen

Konditionierungshalle in Gorleben weiter in Planung

Wer gedacht hat, dass mit dem Abtransport von Atommüllfässern für eine Nachkonditionierung sich der geplante Bau einer Konditionierungshalle in Gorleben erledigt hat, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) hatte die Frage gestellt: “Folgt aus der Auslagerung der Fässer, dass die GNS in Gorleben keine weitere Konditionierungsanlage errichten wird? ” „Konditionierungshalle in Gorleben weiter in Planung“ weiterlesen

Wendland: Schienenspaziergang auf der Castorstrecke in Gedenken an Sebastian Briat.

(Version francaise apres.)

Am Abend des 7.11. versammelte sich spontan eine kleine Gruppe von ca. 10 Atomkraftgegner_innen am Bahnhof Leitstade, um an den 12. Todestag des französischen anti-Atom Aktivisten zu erinnern. Nach einem kurzem Schienenspaziergang auf der Castorstrecke wurden Kerzen auf einer alten Ankettvorichtung aufgestellt. Der dort liegende Betonblock wurde 2003 von den Bullen entdeckt, ausgegraben und neben das Gleis gesetzt, bevor er zur Anwendung kam. Mit Transparenten und einem Strohfeuer wurde anschließend symbolisch das Gleis blockiert. Die Aktion dauerte ungefähr eine Stunde. „Wendland: Schienenspaziergang auf der Castorstrecke in Gedenken an Sebastian Briat.“ weiterlesen

Gorleben: Atommülltransport kurz gestoppt

Am frühen Nachmittag haben Anti-Atom-Aktivist_innen einen Atommülltransport vor den Toren des atomaren Zwischenlagers kurzfristig gestoppt. Anwohner in Küsten hatten den Transport gesichtet und die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) informiert, in kurzer Zeit versammelten sich vor dem Tor des Zwischenlagers einige Atomkraftgegner_innen und verstellten mit einem Fahrzeug die Einfahrt.

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