Fight G20 – Bericht zur Kundgebung und der Mobilisierung in Burg!

Im Rahmen unserer lokalen Mobilisierung gegen den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg organisierten wir als Antifaschistische Aktion Burg [AAB] am Samstag, den 24. Juni 2017, eine Kundgebung in der Innenstadt. Ziel dabei war es, die Menschen in unserer Stadt über dieses Treffen der Herrschenden und die dahinterstehende Politik aufmerksam zu machen und über den zu erwartenden vielfältigen Protest und entschlossenen Widerstand aufzuklären. Gleichzeitig diente die Kundgebung zur Mobilisierung nach Hamburg.
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Altmark- Wendland- Konvoi nach Hamburg

Altmark- Wendland- Konvoi nach Hamburg

Auf auf zum Camp in Hamburg gegen den G20!

Los gehts am Montag, den 26.06. um 10.00 Uhr ab Gasthof Meuchefitz (Wendland). Wir wollen mit möglichst vielen Menschen und Fahrzeugen im Konvoi zum Campaufbau fahren. Wie angekündigt startet der Aufbau um 9.00 Uhr im Hamburger Stadtpark.

Schließt Euch dem Treck an! Unterstützt das Camp! Auf nach Hamburg! Shutdown G20!

Achtet auf aktuelle Ankündigungen unter https://g20camp.noblogs.org/

Abschiebeflug nach Afghanistan am 28.6.

Vom Bayrischen Flüchtlingsrat haben wir erfahren, dass es nächste Woche doch wieder einen Abschiebeflug nach Afghanistan geben soll. Abgeschoben werden sollen: “Gefährder, Straftäter und Identitätstäuscher”. Wie diese Defintitionen ausgelegt und angewandt werden, ist unklar.

Also bitte gefährdete Personen informieren!

Infos dazu wer gefährdet ist und was man tun kann gibt es hier beim BFR.
http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/

Kein schöner Land in dieser Zeit

Das Wendland und die Altmark sind nicht nur für linke Aussteiger*innen oder andere weltoffene Stadtflüchtige attraktiv.Menschen mit rechter Gesinnung haben den ländlichen Raum längst für sich entdeckt. Oft ist ihre menschenverachtende Gesinnung nicht gleich zu erkennen, denn sie geben vor, sich der Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen anzunehmen.
Sie engagieren sich in der Elternvertretung der Schulen ebenso wie im Sportverein, der Feuerwehr oder anderen Initiativen und machen dort ihren Einfluss mehr und mehr geltend. Häufig werden solche rechten Einflüsse ignoriert oder verharmlost.
Ob als umweltbewusste völkische Siedler*innen, Identitäre, Anhänger*innen von AFD oder NPD – jeder Form rechter Strukturen wollen wir entschieden entgegen treten. Augen auf! Hingeschaut! Gemeinsam aufstehen gegen Rechts!
Veranstaltungen im Rahmen der Kulturellen Landpartie
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8. Mai Musiktheater in SAW

Mo 08. Mai. 17 19:00

Saal | Einlass: 18:00 | EURO: FREI
Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 08. Mai 2017 lädt das „Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel“ zu einem Chanson- und Lieder-Programm ins Hanseat Salzwedel ein.

Ändere die Welt – sie braucht es! Mit Christa Weber, Daniel Gerzenberg, Christof Herzog und einem Klavier.
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Update: Blockade gegen Thügida

Beim Thügida-Aufmarsch in Stendal hat es auch eine Blockade gegeben. 15 Personen besetzten die Frommhagenstraße.

Stendal l Zu der Thügida-Demo am Sonnabend in Stendal und den zwei Gegenveranstaltungen teilt die Polizei aktuelle Teilnehmerzahlen mit. Die Versammlung auf dem Sperlingsberg unter dem Motto “Vereint für ein freies und souveränes Deutschland” mit anschließendem Marsch durch die Stadt hatte demnach rund 100 Teilnehmer.
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US-Militärkonvoi macht Station in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt wird an diesem Wochenende besonders viel Militär auf den Straßen unterwegs sein. Im Rahmen der Aufrüstung des Nato-Bündnisses an seiner Ostgrenze verlegt das Bündnis Truppen aus Vilseck in Bayern nach Polen. Auf dem Weg dorthin machen die 150 Fahrzeuge mit rund 440 Soldaten Station in Sachsen-Anhalt, wie das Landeskommando Sachsen-Anhalt mitteilte.
Präsentation in Weißenfels
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Demonstration in der Innenstadt

Gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft“ hieß das Motto der Demonstration in Salzwedel.

Salzwedel l Um 10 Uhr haben sich am Sonnabend Demonstranten aus verschiedenen Regionen auf dem Rathausturmplatz in Salzwedel versammelt. Das Motto lautete: „Gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft“. Beispielsweise war eine Flüchtlingshelfergruppe aus dem Wendland gekommen. Ihnen war es wichtig, auch in Salzwedel Flagge zu zeigen. Eine Demonstrantin war aus der Nähe von Dähre nach Salzwedel gereist. „Es ist einfach ein Grundanliegen, dass wir füreinander da sind“, sagte sie.
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Erfolgreiche Kundgebung in Burg

Nachdem es in den letzten Wochen immer wieder zu Neonaziaktivitäten in Burg gekommen ist und die staatlichen Repressionsorgane massiv gegen die antifaschistischen Strukturen in unserer Stadt vorgegangen sind, folgten heute rund 70 Personen unserem Aufruf, sich an einer Kundgebung in der Innenstadt zu beteiligen. Mit Flugblättern und Redebeiträgen wurde auf die Zustände in Burg aufmerksam gemacht und sich gleichzeitig solidarisch mit den Betroffenen der Neonazigewalt und der Hausdurchsuchungen gezeigt. Einige Neonazis, die sich im Bereich der Bruchstraße aufhielten, wurden durch die Polizei geschützt. Im Anschluss an die Versammlung in der Innenstadt fand noch eine weitere Kundgebung vor dem Knast in Burg statt. An dieser – welche von uns, der Roten Hilfe MD und dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen organisiert wurde – nahmen rund 40 Personen teil. Hier wurde die Freilassung aller politischen & sozialen Gefangenen gefordert sowie auf die Knastbedingungen aufmerksam gemacht. Eine ausführliche Auswertung folgt in den kommenenden Tagen.

gefunden auf facebook.

Mobile Opferberatung veröffentlicht Jahresbilanz 2016

Anstieg auf 265 rechte Gewalttaten markiert „bitterste Bilanz“ seit Bestehen des Projekts
265 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 401 direkt davon betroffenen Menschen hat die Mobile Opfer-beratung für das Jahr 2016 in Sachsen-Anhalt registriert. Damit hat sich die Zahl der bekannt gewordenen politisch rechts und rassistisch motivierten Angriffe im Vergleich zu 2015 erneut erhöht. So hatte die Mobile Opferberatung im März 2016 für das Jahr 2015 217 Angriffe bekannt gegeben und damit eine Verdopplung im Vergleich zu 2014 konstatieren müssen.
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Erneute Hausdurchsuchungen in Burg

Am 28. Februar 2017 drangen verschiedene Einheiten der Polizei in mehrere Wohnungen und Häusern im Bereich der Oberstraße in Burg (Sachsen-Anhalt) ein, um diese zu durchsuchen. Grund dafür waren Aussagen einzelner lokaler Neonazis und deren näherem Umfeld. Diese behaupteten bei der Polizei, vor wenigen Wochen in Burg (Sachsen-Anhalt) angegriffen worden zu sein. Ziel der Durchsuchung war es, vermeintliche Beweismittel sicherzustellen, die Rückschlüsse auf den Tatvorwurf und den Beschuldigten ziehen lassen. Gefunden wurden – wie auch nicht anders zu erwarten – keine der durch das Amtsgericht Stendal aufgelisteten Gegenstände. Es ist mit weiteren Ermittlungen zu rechnen.

Download Radiointerview: 170307 Hausdurchsuchungen in Burg