Kein schöner Land in dieser Zeit

Das Wendland und die Altmark sind nicht nur für linke Aussteiger*innen oder andere weltoffene Stadtflüchtige attraktiv.Menschen mit rechter Gesinnung haben den ländlichen Raum längst für sich entdeckt. Oft ist ihre menschenverachtende Gesinnung nicht gleich zu erkennen, denn sie geben vor, sich der Sorgen und Nöte ihrer Mitmenschen anzunehmen.
Sie engagieren sich in der Elternvertretung der Schulen ebenso wie im Sportverein, der Feuerwehr oder anderen Initiativen und machen dort ihren Einfluss mehr und mehr geltend. Häufig werden solche rechten Einflüsse ignoriert oder verharmlost.
Ob als umweltbewusste völkische Siedler*innen, Identitäre, Anhänger*innen von AFD oder NPD – jeder Form rechter Strukturen wollen wir entschieden entgegen treten. Augen auf! Hingeschaut! Gemeinsam aufstehen gegen Rechts!
Veranstaltungen im Rahmen der Kulturellen Landpartie
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8. Mai Musiktheater in SAW

Mo 08. Mai. 17 19:00

Saal | Einlass: 18:00 | EURO: FREI
Anlässlich des 72. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus am 08. Mai 2017 lädt das „Aktionsbündnis solidarisches Salzwedel“ zu einem Chanson- und Lieder-Programm ins Hanseat Salzwedel ein.

Ändere die Welt – sie braucht es! Mit Christa Weber, Daniel Gerzenberg, Christof Herzog und einem Klavier.
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Let’s do it again: Keine Ruhe für die AfD!

Gemeinsam gegen Rassismus und Faschismus!
Dem landesweiten Aktionstag der AfD am 20. Mai 2017 entgegentreten!
Der niedersächsische Landesverband der „Alternativen für Deutschland“ (AfD) ruft für den 20. Mai 2017 zu einem „landesweiten Aktionstag“ auf. Die regionalen Gliederungen dieser rechten Partei sind aufgefordert worden, sich an diesem Tag mit Infoständen, Vortragsveranstaltungen und/oder Flyer-Aktionen zu beteiligen. So soll in Hannover eine Kundgebung mit der EU-Abgeordneten Beatrix von Storch stattfinden. Mit diesem Aktionstag will die AfD ihren Wahlkampf einläuten und sich öffentlich ins Gespräch bringen. Der Aktionstag der AfD steht unter dem scheinheiligen Motto “Bürger an die Macht“. Hierauf gibt es nur eine Antwort: Keine Macht der AfD!
Sollte es am 20. Mai 2017 zu öffentlichen Aktionen der AfD auch in den Landkreisen Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen kommen, rufen wir zu antifaschistischen Protesten auf!
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Gemeinsam gegen die AfD-Veranstaltung in Lüneburg Solidarität statt Hetze!

Kein Raum für Rassismus und Nationalismus – Die AfD stoppen!

Am 26. April 2017 will die „Alternative für Deutschland“ eine Veranstaltung im Lüneburger Glockenhaus durchführen. Die Stadtratsfraktion lädt zu einem „Bürgerabend“ ein. Neben dem Direktkandidaten zur Bundestagswahl Prof. Dr. Gunter Runkel, soll auch der AfD-Landesvorsitzende Armin Paul Hampel zum Thema „Dafür steht die AfD! Die Alternative für Lüneburg“ sprechen.
Für eine starke antifaschistische Bewegung!
Mittwoch, 26. April 2017
Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung
18 Uhr
Glockenhof (vor dem Glockenhaus / C&A)
Lüneburg
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Antisemitismus und Rassismus entgegentreten! Für eine antifaschistische Landpartie!

Seit mehr als 35 Jahren trifft sich der „Bund für Gotterkenntnis“ alljährlich in Dorfmark. Dabei handelt es sich um eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft. Grundlage für diese Weltanschauung bilden die Schriften von Mathilde Ludendorff, Ehefrau des Hitler-Putsch-Gefährten Erich Ludendorff. Die „Ludendorffer“ sind der Ansicht, dass sich Menschen in „Licht- und Schachtrassen“ einteilen ließen und eine „Rassenmischung zum Volkstod“ führe. Nach ihrer Verschwörungstheorie ist „das deutsche Volk“ durch Kommunismus, Freimaurer- und Christentum „entwurzelt, so dass Juda leichtes Spiel hat“. Die „jüdische Schachtrasse“ schädige über „verjudete christliche Erziehung“ deutsche Kinder. Dagegen müssten die „Lichtrassen“ mit ihrem „Recht des Stärkeren“ vorgehen.
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Update: Blockade gegen Thügida

Beim Thügida-Aufmarsch in Stendal hat es auch eine Blockade gegeben. 15 Personen besetzten die Frommhagenstraße.

Stendal l Zu der Thügida-Demo am Sonnabend in Stendal und den zwei Gegenveranstaltungen teilt die Polizei aktuelle Teilnehmerzahlen mit. Die Versammlung auf dem Sperlingsberg unter dem Motto “Vereint für ein freies und souveränes Deutschland” mit anschließendem Marsch durch die Stadt hatte demnach rund 100 Teilnehmer.
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Demonstration in der Innenstadt

Gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft“ hieß das Motto der Demonstration in Salzwedel.

Salzwedel l Um 10 Uhr haben sich am Sonnabend Demonstranten aus verschiedenen Regionen auf dem Rathausturmplatz in Salzwedel versammelt. Das Motto lautete: „Gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft“. Beispielsweise war eine Flüchtlingshelfergruppe aus dem Wendland gekommen. Ihnen war es wichtig, auch in Salzwedel Flagge zu zeigen. Eine Demonstrantin war aus der Nähe von Dähre nach Salzwedel gereist. „Es ist einfach ein Grundanliegen, dass wir füreinander da sind“, sagte sie.
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Erfolgreiche Kundgebung in Burg

Nachdem es in den letzten Wochen immer wieder zu Neonaziaktivitäten in Burg gekommen ist und die staatlichen Repressionsorgane massiv gegen die antifaschistischen Strukturen in unserer Stadt vorgegangen sind, folgten heute rund 70 Personen unserem Aufruf, sich an einer Kundgebung in der Innenstadt zu beteiligen. Mit Flugblättern und Redebeiträgen wurde auf die Zustände in Burg aufmerksam gemacht und sich gleichzeitig solidarisch mit den Betroffenen der Neonazigewalt und der Hausdurchsuchungen gezeigt. Einige Neonazis, die sich im Bereich der Bruchstraße aufhielten, wurden durch die Polizei geschützt. Im Anschluss an die Versammlung in der Innenstadt fand noch eine weitere Kundgebung vor dem Knast in Burg statt. An dieser – welche von uns, der Roten Hilfe MD und dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen organisiert wurde – nahmen rund 40 Personen teil. Hier wurde die Freilassung aller politischen & sozialen Gefangenen gefordert sowie auf die Knastbedingungen aufmerksam gemacht. Eine ausführliche Auswertung folgt in den kommenenden Tagen.

gefunden auf facebook.

Mobile Opferberatung veröffentlicht Jahresbilanz 2016

Anstieg auf 265 rechte Gewalttaten markiert „bitterste Bilanz“ seit Bestehen des Projekts
265 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 401 direkt davon betroffenen Menschen hat die Mobile Opfer-beratung für das Jahr 2016 in Sachsen-Anhalt registriert. Damit hat sich die Zahl der bekannt gewordenen politisch rechts und rassistisch motivierten Angriffe im Vergleich zu 2015 erneut erhöht. So hatte die Mobile Opferberatung im März 2016 für das Jahr 2015 217 Angriffe bekannt gegeben und damit eine Verdopplung im Vergleich zu 2014 konstatieren müssen.
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Erneute Hausdurchsuchungen in Burg

Am 28. Februar 2017 drangen verschiedene Einheiten der Polizei in mehrere Wohnungen und Häusern im Bereich der Oberstraße in Burg (Sachsen-Anhalt) ein, um diese zu durchsuchen. Grund dafür waren Aussagen einzelner lokaler Neonazis und deren näherem Umfeld. Diese behaupteten bei der Polizei, vor wenigen Wochen in Burg (Sachsen-Anhalt) angegriffen worden zu sein. Ziel der Durchsuchung war es, vermeintliche Beweismittel sicherzustellen, die Rückschlüsse auf den Tatvorwurf und den Beschuldigten ziehen lassen. Gefunden wurden – wie auch nicht anders zu erwarten – keine der durch das Amtsgericht Stendal aufgelisteten Gegenstände. Es ist mit weiteren Ermittlungen zu rechnen.

Download Radiointerview: 170307 Hausdurchsuchungen in Burg

Demo: gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft

Aufruf zur Demonstration am 18.03.2017 in Salzwedel 10:00 Rathausturmplatz
gegen Rassismus und Abschiebungen – für eine solidarische Gesellschaft

In den letzten Jahren hat die Bewegung der Flüchtenden es geschafft das globale Kräfteverhältnis in Frage zu stellen. Sie haben das Dublin-System zeitweise außer Kraft gesetzt und Bewegungsfreiheit praktisch über Nacht zu einem hunderttausendfach angeeigneten Recht gemacht. Inzwischen verschlechtern sich die Perspektiven für viele Geflüchtete wieder. Rassistische Anfeindungen im Alltag, in der Schule, Angriffe auf Unterkünfte und in der Öffentlichkeit haben dramatisch zugenommen. Zudem sind viele Geflüchtete durch die verstärkten Abschiebungen verunsichert, wenn nicht real bedroht. Dies ist ein Teil der Wirklichkeit, der für Menschen, die davon nicht betroffen sind, meist unsichtbar bleibt.
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“Jeder Bauer suchte sich seinen Zwangsarbeiter aus”

Dannenberg. Im April 1941 kündigt das Arbeitsamt einen Transport polnischer Arbeiter in Dannenberg an. Abends um 22 Uhr treffen die 100 Mann am Westbahnhof an, werden zum Schützenhaus gebracht und dort an die Bauern verteilt. Und weil das länger dauern kann, wird an diesem Tag mitten im Krieg ausnahmsweise die Polizeistunde bis 2 Uhr verlängert. “Jeder Bauer suchte sich seinen Zwangsarbeiter aus – wie bei der Sklavenverteilung”, kommentierte die Historikerin Elke Meyer-Hoos vom Museum in Wustrow am Dienstag im Dannenberger Rathaus dieses Ereignis.
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