Nazi-Parolen: 24-Jähriger vom Landgericht Stendal verurteilt

Stendal. Das Landgericht hat gestern einen 24-jährigen Salzwedeler zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten und einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt.

Er war angeklagt, im Oktober 2013 mit drei Mittätern an rund 45 Orten in Salzwedel rechtsextreme Schriftzüge und Symbole auf Hauswände und Schaufenster gesprüht zu haben. „Nazi-Parolen: 24-Jähriger vom Landgericht Stendal verurteilt“ weiterlesen

Uelzen: Antifaschistischer Stadtrundgang am 08. Mai 2016

Das Uelzener Bündnis gegen Rechts lädt zum Sonntag, 08. Mai 2016 um 11.00 Uhr, im Gedenken an die Befreiung vom Nationalsozialismus zu einem kleinen, antifaschistischen Stadtrundgang durch Uelzen ein.

An drei Stationen möchte das Bündnis auf die Verbrechen des Naziregimes aufmerksam machen. „Uelzen: Antifaschistischer Stadtrundgang am 08. Mai 2016“ weiterlesen

Nicht nur am 1. Mai: Der AfD Paroli bieten!

Am 30. April und 1. Mai 2016 will die „Alternative für Deutschland“ ihren Programmparteitag in Stuttgart abhalten. Dort will die AfD ihren Rassismus, Nationalismus und Antifeminismus zu Papier bringen und ein Programm der sozialen Grausamkeiten verabschieden. Gegen den Parteitag der AfD finden eine Vielzahl von antifaschistischen Aktionen statt, um der AfD Paroli zu bieten.

In Uelzen und Lüneburg werden Antifaschist*innen die Kundgebungen zum 1. Mai dazu nutzen, um eine erneute Aktionskampagne gegen die AfD publik zu machen. „Nicht nur am 1. Mai: Der AfD Paroli bieten!“ weiterlesen

Kinder gestehen Grabschändung

Polizei schließt rechtsextremistischen Hintergrund für Taten auf jüdischem Friedhof aus

Bleckede. Es plagte sie offenbar derart das schlechte Gewissen, dass sie sich einer Lehrerin anvertrauten: Ein 15-jähriges Mädchen sowie zwei Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren haben die Grabschändungen auf dem jüdischen Friedhof in Bleckede begangen.

Stillschweigende Zuschauer waren laut Polizei drei weitere Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren. Das Fachkommissariat für Staatsschutz der Polizei schließt einen rechtsextremistischen Hintergrund aus, die Täter hätten vielmehr gedankenlos gehandelt.

Mitte März waren auf dem Friedhof diverse Sachbeschädigungen begangen worden, unter anderem wurden elf Grabsteinge umgeworfen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

gefunden: http://www.az-online.de/uelzen/stadt-uelzen/kinder-gestehen-grabschaendung-6336740.html 23.04.16

zum selben Thema: https://antifa-lg-ue.org/bleckede-anschlag-auf-juedischen-friedhof-aufgeklaert/

Vortrag: Gedenkzeichen von Gardelegen bis Salzwedel

Der Gedenkstein an der Straße Vor dem Salzwedeler Tor wird jedes Jahr von Privatleuten bepflanzt und regelmäßig gepflegt.Foto: Ilka Marten

Gedenksteine im Wandel der Zeit – dazu gibt es am Freitag, 22. April, einen Vortrag in Gardelegen. „Vortrag: Gedenkzeichen von Gardelegen bis Salzwedel“ weiterlesen

Prozess um rechte Schmierereien: Sprengstoff und Zündschnüre beim Angeklagten gefunden

Stendal. Kugelbomben polnischen Fabrikats, ein gutes Dutzend Zündschnüre, eine Sturmhaube sowie zahlreiche szenetypische Devotionalien – das ist das Ergebnis einer Hausdurchsuchung bei einem 23-Jährigen. Dieser muss sich wegen rechtsradikaler Schmierereien seit vergangener Woche vor dem Landgericht Stendal verantworten (AZ berichtete). „Prozess um rechte Schmierereien: Sprengstoff und Zündschnüre beim Angeklagten gefunden“ weiterlesen

Schwarzafrikaner krankenhausreif geschlagen

Anmk. der Red.: Uns erreichte der Hinweis, das der Begriff “Schwarzafrikaner” unangemessen ist, da er eine Verallgemeinerung dartstellt die so nicht hinnehmbar ist. Da wir den Artikel so übernommen haben belassen wir es beim Original, aber weisen auf die Stellungnahme der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland” hin. Danke für den Hinweis.

Hinter dem Anschlag auf einen Schwarzafrikaner in Oschersleben vermutet die Polizei rechte Gewalttäter.

Oschersleben l Ein Schwarzafrikaner ist am Freitag gegen 21 Uhr in Oschersleben offenbar von mehreren Personen zusammengeschlagen worden. Das teilte die Polizei am Montag mit. Demnach hatte eine Zeugin die Körperverletzung in der Breitscheidstraße angezeigt. „Vor Ort ermittelten die Beamten, dass eine männliche Person aus dem afrikanischen Benin von dunkel bekleideten Personen plötzlich angegriffen und zu Boden gestoßen wurde“, hieß es in der Meldung. Alle drei Täter hätten einzeln sowie gemeinsam auf dem am Boden liegenden Mann eingeschlagen. „Schwarzafrikaner krankenhausreif geschlagen“ weiterlesen

Unbekannte brechen in Wohnung ein

Das Opfer und die Polizei gehen von politisch motivierter Straftat aus. Der Staatsschutz hat mit Ermittlungen begonnen.

Oschersleben l In Oschersleben sind am Samstagabend offenbar mehrere Täter in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen. Dort verwüsteten sie den Hausflur und drangen in die einzig vermietete Wohnung ein. „Ich war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht zu Hause. Gegen 22 Uhr erhielt ich einen Anruf von einem Nachbarn, dass sich etwa zehn Vermummte Zugang in das Wohnhaus verschafft haben“, berichtete der Mieter (Name liegt der Redaktion vor) am Sonntag gegenüber der Volksstimme. „Unbekannte brechen in Wohnung ein“ weiterlesen

Extremisten nicht erwünscht

Mitglieder extremistischer Vereinigungen sollen in Salzwedels Feuerwehr keinen Fuß mehr fassen können, fordern SPD und Für Salzwedel

Salzwedel l Geht es nach dem Willen der SPD und Für Salzwedel, dann sollen Mitglieder einer extremistischen Vereinigung oder Organisation keine Möglichkeit haben, Fuß in der Salzwedeler Feuerwehr zu fassen. Dies soll auch nach außen hin in der Feuerwehrsatzung der Hansestadt dokumentiert werden. Deshalb hat die Stadtratsfraktion beantragt, den Paragrafen 11 der Feuerwehrsatzung zu ändern. „Mit der Erweiterung der Satzung wollen wir erreichen, dass die Feuerwehren nicht zum Tummelplatz für Extreme werden, die die Menschrechte missachten und somit den Boden des Grundgesetzes verlassen“, heißt es in dem von Norbert Hundt und Kerstin Caliva unterzeichneten Antrag. „Extremisten nicht erwünscht“ weiterlesen

Jüdischen Friedhof ins Zentrum geholt

pet Bleckede. Zwei Orte miteinander verbinden, die für das jüdische Leben in Bleckede stehen, das war das Ziel des „Mahngangs — Gemeinsam gegen Antisemitismus“, zu dem unter anderem die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen und der Deutsche Gewerkschaftsbund für gestern aufgerufen hatten. Treffpunkt war am Mahnmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Jüdinnen und Juden aus Bleckede im Schlosspark — von dort ging es dreieinhalb Kilometer zum Jüdischen Friedhof. Knapp 200 Menschen, darunter auch eine Gruppe von rund 15 Asylbewerbern, nahmen teil. „Jüdischen Friedhof ins Zentrum geholt“ weiterlesen

Braunes Ostertreiben

Die Ostertagung des völkischen „Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff)“ (BfG) in der Lüneburger Heide haben auch Rechtsextremisten dem europäischen Ausland besucht.

Einige Kinder spielen an der Schaukel hinter dem Gasthaus „Zur Post“. Die Mädchen tragen lange Röcke und Kleider, die Buben dunkle Hosen und Wollpullover. Ein sonniger Ostersamstag im niedersächsischen Dorfmark im Heidekreis. Der Augenarzt Hartmut Klink, Ehemann der BfG-Vorsitzenden Gudrun Klink, steht auf dem Hof daneben, schaut nach dem Rechten. Etwas später holt eine ältere Frau aus Süddeutschland eine Kiste aus ihrem Wagen, auch kleine Stöcke trägt sie in den Gasthof, in dem seit Jahren die „Ludendorffer“ tagen. Die Mittsiebzigjährige tritt manchmal als Märchenerzählerin auf – oder als „Frau Holle“ bei der Weihnachtsfeier des BfG. Sie wohnt am Bodensee in einer Wohngemeinschaft mit einer anderen Ludendorff-Anhängerin. Mit ihr unterhält sich ein Mann in dunklem Kapuzenshirt und Sonnenbrille. Erkannt werden will der etwa 50 Jahre alte Teilnehmer der Ostertagung offenbar nicht. „Braunes Ostertreiben“ weiterlesen