Röttger bleibt AfD-Chef des Kreisverbandes

bp. Lüchow. Ernst-August Röttger bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Er setzte sich am vergangenen Sonnabend in Lüneburg während des Kreisparteitages bei der turnusmäßigen Wahl im zweiten Wahlgang gegen seinen Herausforderer Stephan Bothe durch. Dieser wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Röttger steht einem insgesamt acht Mitglieder starken Kreisvorstand der ursprünglich eurokritischen Partei vor. Als dessen Hauptaufgaben sieht Röttger die weitere Etablierung der Partei in den Kreisgebieten Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. Der AfD Kreisverband hat sich auf seinem Kreisparteitag zudem vorgenommen, die Zahl seiner Mitglieder zu erhöhen und ein Kreiswahlprogramm für die Kommunalwahlen im September zu erstellen. Zu denen will die Alternative für Deutschland nämlich antreten: auch in Lüchow-Dannenberg – wenn sich ausreichend geeignete Kandidaten und Kandidatinnen finden.

gefunden in: EJZ 01.03.2016

SAW: Nazikarre abgefackelt

Medienberichten zufolge wurde am 24.02. in der Max Adler Straße das Auto des Salzwedeler Neonazis Fabian Mähne Ziel eines Brandanschlages. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Mähne war in der Vergangenheit immer wieder durch seine Beteiligung an gewaltsamen Überfällen und anderen faschistischen Aktionen aufgefallen (zuletzt hier), das Auto wurde dabei regelmäßig als Tatfahrzeug genutzt. In einer Stellungnahme distanziert sich die Antifaschistische Aktion Salzwedel von der Tat, entfernt diese jedoch später wieder von ihrer Homepage.

Presse dazu:

http://www.volksstimme.de/lokal/salzwedel/20160224/brandstiftung-auto-steht-in-flammen

http://www.az-online.de/altmark/salzwedel/passat-wurde-abgefackelt-6152764.html

Es gibt kein ruhiges Hinterland

FC St. Pauli Fans solidarisieren sich mit Uelzener Antifaschist_innen!

Während des Heimspiels vom FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt am 19.02.2016 kam es zu einer Solidaritätsaktion mit Uelzener Antifaschist_innen. Anlass waren die offenen Morddrohungen von Neonazis und die allgemeine Situation in Uelzen. Weitere Infos gibt es hier.

„Es gibt kein ruhiges Hinterland
Solidarität mit der Antifa Uelzen
Kein Fussbreit den Faschisten!“

Wir bedanken uns bei den Hinchas Sankt Pauli!

gefunden auf: http://antifa-uelzen.org/ 22.02.2016

Mordaufruf gegen Antifa

Facebook-Gruppe „Widerstand Uelzen“ bedroht Linke – Verdacht: Einzelner oder Gruppe aus rechter Szene

Ir/bp Uelzen. Womöglich ein Neonazi oder mehrere Neonazis rufen in einer Facebook-Gruppe zu Mord auf.Die linke Szene sieht darin eine neue Qualität der Bedrohung. Es stellt sich die Frage: Wie aktiv und gefährlich sind Nazis im Raum Uelzen? Die Antifaschistische Aktion Lüneburg-Uelzen (Antifa) berichtet von steigendem Selbstbewusstsein der rechten Szene. Das reiche bis hin zu besagtem öffentlichen Mordaufruf. Die Polizei bestätigt einzelne Vorfälle, relativiert aber, weil keine festen rechten Strukturen im Kreis Uelzen etabliert seien. „Mordaufruf gegen Antifa“ weiterlesen

rassistischer Anschlag?

Asylbewerber Vorwand für Brandanschlag?

bp Langenapel. In Langenapel (Sachsen-Anhalt, unweit der Lüchow-Dannenberger Südkreisgrenze) haben Unbekannte nach Ermittlungen der Polizei einen seit Jahren leerstehenden Wohnblock angezündet. Im Treppenhaus hinterließen die Kriminellen ein Graffito gegen den Einzug von Asylbewerbern. Laut olizei hatten aber weder die Stadt noch der Altmarkkreis Salzwedel den Einzug von Flüchtlingen für das Gebäude vorgesehen. Ein anderes Motiv sei nicht auszuschließen, es werde in alle Richtungen ermittelt. Der Schaden liegt bei rund 100 000 Euro.

Gefunden in: EJZ 20.02.2016

[SAW] Keine Alternative für Deutschland!

Vergangenes Wochenende haben ein paar fleißige Antifaschist*innen Salzwedel, bis auf ein-zwei Ausnahmen, von der AfD-Werbung befreit. Da die letzten Jahre jegliche Wahlkampfwerbung von rassistischen Parteien einen großen Bogen um die Stadt gemacht haben, war es um so wichtiger das dort gleich agiert wurde. Wir hoffen das war´s mit der AfD Werbung und die Rassist*innen haben´s begriffen. Zumindest Stephan Botkus (AfD Kandidat für den Altmarkkreis Salzwedel) macht den Anschein und hat seine Zusage an einer Diskussionsrunde im Hanseat abgesagt.

gefunden auf: linksunten.indymedia 08.02.2016

Neonazi schlägt erneut zu

Ein Salzwedeler ist nach der Attacke bei der AfD-Demonstration in Magdeburg auf ein Kamerateam erneut ins Visier der Polizei geraten

Salzwedel/Magdeburg l Sie waren nur zum falschen Zeitpunkt am verkehrten Ort. Ein 21-Jähriger und seine Freundin sind in der Nacht zum Sonnabend von vier schwarz gekleideten Männern in Salzwedel überfallen worden. Die Verdächtigen, so die Erkenntnisse der Polizei, gehören zur nicht organisierten rechtsextremen Szene im Altmarkkreis. Sie wollten offenbar einen jungen Mann aus der linken Szene angreifen, doch es kam zur Verwechselung. „Neonazi schlägt erneut zu“ weiterlesen

Demo in Burg – Reifen und Gerümpel angezündet

Die Demonstrationen am Sonntagabend verliefen friedlich. Die Feuerwehr musste fünfmal ausrücken und kleinere Brände löschen.

Burg l Polizei und Akteure der Demonstrationen konstatierten gestern einen „friedlichen Verlauf“. 170 Menschen beteiligten sich an der von einer Privatperson angemeldeten Veranstaltung unter dem Motto „Asylflut stoppen“ und ebenso viele an der Gegendemonstration, zu der der „Runde Tisch gegen Rechts“ aufgerufen hatte. Eine von der Antifa-Bewegung angemeldete Kundgebung am Markt wurde mangels Teilnehmer kurzfristig am Abend abgesagt. „Demo in Burg — Reifen und Gerümpel angezündet“ weiterlesen

[SDL] Kommentar zum Aufmarsch der Nazis am Samstag, dem 23. Januar 2016.

Seit Jahren hat es in Sachsen-Anhalt keine so große Menge an Naziaufmärschen gegeben. In Stendal rief der Aufmarsch von Die Rechte und Freien Kräften am 23.01. eine beeindruckende Reaktion seitens der Zivilgesellschaft hervor – bedenkt man die sonst übliche Ignoranz, das Totschweigen, die übliche zu Passivität geronnene Ohnmacht gegenüber dem konservativen Filz, die das sonstige politische Treiben sonst auszeichnet. Deprimierend ist, dass diese Reaktion aus symbolischem Treiben bestand, bis auf ein paar anerkennenswerte Ausnahmen. „[SDL] Kommentar zum Aufmarsch der Nazis am Samstag, dem 23. Januar 2016.“ weiterlesen

Nazigruppe angegriffen

Angreifer offenbar aus mehreren Bundesländern

Die Polizei hat nach dem Angriff von 25 Linksautonomen auf zehn Rechte auf dem Oschersleber Bahnhof eine extra Ermittlungsgruppe gegründet.

Oschersleben l Der am Sonnabend auf dem Nachhauseweg von einem Rechten-Aufmarsch in Magdeburg mit einer Eisenstange verprügelte 34-jährige Oschersleber ist außer Lebensgefahr. Das bestätigte Polizeisprecher Marc Becher. Neben ihm wurden drei weitere junge Männer der zehnköpfigen Gruppe auf dem Bahnhof in Oschersleben durch Holzlatten und Baseballschläger verletzt. Neben dem 34-Jährigen befindet sich noch ein weiterer junger Mann mit einer zertrümmerten Schulter in der Klinik. Die Polizei hat jetzt eine Ermittlungsgruppe gegründet. Die Untersuchungen laufen wegen versuchten Totschlags.  „Nazigruppe angegriffen“ weiterlesen

Spontandemonstration in Salzwedel

Infolge des Brandanschlags auf das AZ Kim-Hubert fand am Samstag Vormittag (16.01) eine Spontandemonstration statt. Rund 90 Personen (!!!) zogen lautstark und kämpferisch mit Transparenten durch die Salzwedler Innenstadt um sich mit dem Autonomen Zentrum zu solidarisieren und gegen die bestehenden Nazistrukturen in Salzwedel und Umland zu demonstrieren. „Spontandemonstration in Salzwedel“ weiterlesen

Brandanschlag auf das Az Kim-Hubert

In der Nacht vom 11.01 auf den 12.01 kam es um ca. 4 Uhr zu einem Molotowcocktail wurf auf das Az Kim-Hubert. Der Molli zielte wahrscheinlich auf ein Transparent der “Jugendantifa Salzwedel” in der ersten Etage. Das Transpi verbrannte fast vollständig. Mit entsetzten mussten wir am nächsten Morgen feststellen das auch eine Scheibe zu bruch ging und der Molli in einem Zimmer im ersten Stock Schaden angerichtet hat. Mit ganz viel Glück hatten die Gegenstände in diesem Raum kein Feuer gefangen ansonsten wäre es zu weit aus schlimmeren gekommen und es hätte benachbarte Häuser und dessen Bewohner*innen in mitleidenschaft gezogen. „Brandanschlag auf das Az Kim-Hubert“ weiterlesen