Prozess um rechte Schmierereien: Sprengstoff und Zündschnüre beim Angeklagten gefunden

Stendal. Kugelbomben polnischen Fabrikats, ein gutes Dutzend Zündschnüre, eine Sturmhaube sowie zahlreiche szenetypische Devotionalien – das ist das Ergebnis einer Hausdurchsuchung bei einem 23-Jährigen. Dieser muss sich wegen rechtsradikaler Schmierereien seit vergangener Woche vor dem Landgericht Stendal verantworten (AZ berichtete). „Prozess um rechte Schmierereien: Sprengstoff und Zündschnüre beim Angeklagten gefunden“ weiterlesen

[LG] KIK Filiale angegriffen!

In der Nacht auf den 12.04. haben wir der KIK Filiale in der Lüneburger Innenstadt mit Beil und Sprühdose einen Besuch abgestattet. Plan war es, den gläsernen Eingangsbereich zu zertrümmern und die Parole „BLUT AN EUREN HÄNDEN!“ an der Ladenfront zu hinterlassen. Leider wurden wir bei der Durchführung der Aktion gestört, so blieb es für dieses Mal bei der farblichen Markierung.

Wir betrachten diese Aktion als einen bescheidenen Beitrag zur laufenden Kampagne gegen den KIK Konzern und andere Ausbeuterbetriebe der Textilindustrie.

KIK zahlt – so oder so!

Autonome Gruppen

gefunden: https://linksunten.indymedia.org/de/node/176451 21.04.2016

Schwarzafrikaner krankenhausreif geschlagen

Anmk. der Red.: Uns erreichte der Hinweis, das der Begriff “Schwarzafrikaner” unangemessen ist, da er eine Verallgemeinerung dartstellt die so nicht hinnehmbar ist. Da wir den Artikel so übernommen haben belassen wir es beim Original, aber weisen auf die Stellungnahme der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland” hin. Danke für den Hinweis.

Hinter dem Anschlag auf einen Schwarzafrikaner in Oschersleben vermutet die Polizei rechte Gewalttäter.

Oschersleben l Ein Schwarzafrikaner ist am Freitag gegen 21 Uhr in Oschersleben offenbar von mehreren Personen zusammengeschlagen worden. Das teilte die Polizei am Montag mit. Demnach hatte eine Zeugin die Körperverletzung in der Breitscheidstraße angezeigt. „Vor Ort ermittelten die Beamten, dass eine männliche Person aus dem afrikanischen Benin von dunkel bekleideten Personen plötzlich angegriffen und zu Boden gestoßen wurde“, hieß es in der Meldung. Alle drei Täter hätten einzeln sowie gemeinsam auf dem am Boden liegenden Mann eingeschlagen. „Schwarzafrikaner krankenhausreif geschlagen“ weiterlesen

Unbekannte brechen in Wohnung ein

Das Opfer und die Polizei gehen von politisch motivierter Straftat aus. Der Staatsschutz hat mit Ermittlungen begonnen.

Oschersleben l In Oschersleben sind am Samstagabend offenbar mehrere Täter in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen. Dort verwüsteten sie den Hausflur und drangen in die einzig vermietete Wohnung ein. „Ich war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht zu Hause. Gegen 22 Uhr erhielt ich einen Anruf von einem Nachbarn, dass sich etwa zehn Vermummte Zugang in das Wohnhaus verschafft haben“, berichtete der Mieter (Name liegt der Redaktion vor) am Sonntag gegenüber der Volksstimme. „Unbekannte brechen in Wohnung ein“ weiterlesen

Extremisten nicht erwünscht

Mitglieder extremistischer Vereinigungen sollen in Salzwedels Feuerwehr keinen Fuß mehr fassen können, fordern SPD und Für Salzwedel

Salzwedel l Geht es nach dem Willen der SPD und Für Salzwedel, dann sollen Mitglieder einer extremistischen Vereinigung oder Organisation keine Möglichkeit haben, Fuß in der Salzwedeler Feuerwehr zu fassen. Dies soll auch nach außen hin in der Feuerwehrsatzung der Hansestadt dokumentiert werden. Deshalb hat die Stadtratsfraktion beantragt, den Paragrafen 11 der Feuerwehrsatzung zu ändern. „Mit der Erweiterung der Satzung wollen wir erreichen, dass die Feuerwehren nicht zum Tummelplatz für Extreme werden, die die Menschrechte missachten und somit den Boden des Grundgesetzes verlassen“, heißt es in dem von Norbert Hundt und Kerstin Caliva unterzeichneten Antrag. „Extremisten nicht erwünscht“ weiterlesen

Jüdischen Friedhof ins Zentrum geholt

pet Bleckede. Zwei Orte miteinander verbinden, die für das jüdische Leben in Bleckede stehen, das war das Ziel des „Mahngangs — Gemeinsam gegen Antisemitismus“, zu dem unter anderem die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen und der Deutsche Gewerkschaftsbund für gestern aufgerufen hatten. Treffpunkt war am Mahnmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Jüdinnen und Juden aus Bleckede im Schlosspark — von dort ging es dreieinhalb Kilometer zum Jüdischen Friedhof. Knapp 200 Menschen, darunter auch eine Gruppe von rund 15 Asylbewerbern, nahmen teil. „Jüdischen Friedhof ins Zentrum geholt“ weiterlesen