Protest-Unfall: Berufung zurückgewiesen

tl Celle/Gorleben. Das Oberlandesgericht Celle hat am Donnerstag die Berufung eines Klägers zurückgewiesen, der während einer Protestaktion gegen den Castortransport am 9. November 2010 von einem Baum gestürzt ist und sich verletzt hat. Der Kläger wollte gemeinsam mit weiteren Männern möglichst nah an der Transportstrecke ein Transparent aufhängen. Als Polizeikräfte auf die Gruppe aufmerksam wurden, kletterte unter anderem der Kläger ohne Sicherung eine Kiefer empor, um den Polizeibeamten zu entkommen. Aus etwa vier Metern Höhe stürzte er ab. Er brach sich dabei einen Wirbelkörper.

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Gorleben: Fass im Abfalllager angerostet

Beim Rangieren mit Fässern im Abfalllager für schwach- und mittelaktiven Atommüll in Gorleben fiel auf, das einer der Behälter Roststellen im unteren Bereich aufwies. Ein Gutachter wurde zugezogen, der den Schaden dokumentierte, wie ein Sprecher der Gesellschaft für Nuklear Service (GNS) bestätigte. „Gorleben: Fass im Abfalllager angerostet“ weiterlesen

15 Jahre Gorleben-Archiv: umfassende Dokumentation des Widerstands

Die Vergangenheit bewahren, die Zukunft im Blick – unter diesem Motto arbeiten seit 15 Jahre zahlreiche Aktive daran, die Geschichte des wendländischen Widerstands für die Zukunft zu erhalten. Am Sonntag war Mitgliederversammlung. „15 Jahre Gorleben-Archiv: umfassende Dokumentation des Widerstands“ weiterlesen

Kritik an Empfehlungen der Endlagerkommission

Ende Februar stellte die Endlagerkommission erste Ergebnisse ihrer zweijährigen Arbeit öffentlich zur Diskussion. Am Samstag stellten sich die SPD-Bundesabgeordnete Hiltrud Lotze und Kommissionsmitglied Matthias Miersch (SPD) in Lüchow einer öffentlichen Debatte. “Wir sehen mit wachsender Sorge, dass aus den Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt wurde,” kommentierte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) die Veranstaltung. “Ein politisch verbrannter und geologisch äußerst fragwürdiger Standort wie der Salzstock Gorleben wird voraussichtlich nicht aufgegeben.” „Kritik an Empfehlungen der Endlagerkommission“ weiterlesen

BI empört über Müller-Zitat

bp Dannenberg. Während de Fukuhima-Mahnwache am Montagabend auf dem Dannenberger Marktplatz haben sich Anhänger der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) über einen Ausspruch des Vorsitzenden der Endlagerkommission, Michael Müller, empört. Er habe in einem Fernsehinterview den hiesigen Gorleben-Gegnern unterstellt, “ihre Kritik am Standortauswahlgesetz und an der Arbeit der Kommission beruhe darauf, dass sie einen großen Teil ihres Lebensinhalts verlören, wenn sich Gorleben als Endlagerstandort erledigen würde”, gibt die BI Müller wider. “Das ist unverschämt”, findet BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. Müller diskreditiere damit die “Wachsamkeit der Menschen im Wendland, die solange geboten ist, wie Gorleben im Topf möglicher Endlagerstandorte bleibt”.

gefunden in: EJZ 16.03.2016

Fukushima Jahrestag

Gegen das Vergessen

Seit fünf Jahren erinnern Atomkraft-Gegner in Dannenberg an die Fukushima-Kathastrohe

rg Dannenberg. Über das Reaktor-Unglück im japanischen Fukushima it alles gesagt. Fünf Jahre ist es her, der GAU, der größte anzunehmende Unfall, der Teile Japans verstrahlte – aber auch den Atomausstieg in Deutschland beschleunigte. Seit dem Unglück treffen sich in Dannenberg jeden Montag Menschen zur Fukushima-Mahnwache, um vor den Risiken der Atomkraft zu warnen. Mehr als 100 waren es gstern Abend auf dem Marktplatz. Um gemeinsam nicht zu vergessen, wie es Mit-Initiator Herbert Schapper-Biemann ausdrückte. Denn reden über Fukushima brauche man nicht mehr. Darüber sei alles gesagt, “alles Entsetzen, alle Trauer, alle Wut”. Geredet wurde aber auch: Üer den Atomausstieg, der keiner sei, und über Gorleben, as weit davon entfernt sei, aus dem Pool möglicher Endlager-Standorte herausgefallen zu sein, sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

Bildunterschrift: Bereits seit fünf Jahren gedenken Atomkraft-Gegner jeden Montag auf dem Dannenberger Marktplatz der Reaktor-Katastrophe von Fukushima. Aufn. R. Groß

gefunden in: EJZ 15.03.2016

Freies Internet im Cafè Zuflucht

ejz Dannenberg. In Dannenberg wird das Netz an Freifunk-Routern immer dichter. Die Grüne Bundestagsabgeordnete Julia Verlinden möchte Gästen im Dannenberger Cafè Zuflucht einen freien Netzzugang ermöglichen, hat nun einen Router gespendet, und betont: “Gerade jetzt, wo die Dannenberger Innenstadt auch von vielen Geflüchteten besucht wird, stellt die Möglichkeit kostenlos auf das Internet zugreifen zu können eine große Erleichterung für die Kommunikation dar.” Mit einem Freifunk-Router auf der Fensterbank, im Geschäft, oder Cafè könne jeder bei den freien Netzen mitmachen und so Alternativen zu kommerziellen Hot Spots aufbauen helfen. Nach Angaben von Lars Gauster wurden in Dannenberg bereits ein Dutzend Freifunk-Rouer aufgestellt oder sind kurz vor der Lieferung.

gefunden in: EJZ 11.03.2016

Ein Schmierer sieht rot

hat Schmiererei in Gartow politischen oder nachbarschaftlichen Hintergrund? – Polizei ermittelt

bp Gartow. Die Polizei in Gartow ermittelt derzeit in einem obskuren Fall. Täter haben in der zurückliegenden Woche ein Gartenhaus im Wohnprojekt Buchhorst Garten beschmiert. Das ist als solches nicht ungewöhnlich, die Botschaft der Schmiererei ist es  allerdings sehr wohl. Denn in weißer Farbe steht in großen Buchstaben auf dem roten Holz: “Kein Rot hier”. Die Leute, auf deren Grundstück das Holzhaus steht, stellen sich nun die Frage, was die Botschaft bedeuten soll, sind verunsichert. „Ein Schmierer sieht rot“ weiterlesen

8. März: Demo zum Welt-Frauentag

“Brauchen jetzt Unterstützung”

Frauenhaus-Verein will weiter Frauenhaus betreiben – Landkreis: Keine konkreten Pläne für Ausschreibung

by Lüchow. “Wir brauchen jetzt Unterstützung”, und deshalb haben gesern Mittag gut zwei Dtzend Frauen auf dem Lüchower Marktplatz für das Lüchower Frauenhaus demonstriert und auf ein – aus ihrer Sicht – Problem aufmerksam gemacht. “Will der Landkreis das autonome Frauenhaus in andere Hände geben?” steht deutlich lesbar auf einem breiten Transparent. Der Verein “Frauen für Frauen”, im kommendem Jahr seit 30 Jahren Träger des autonomen Frauenhauses, hat im Landessozialamt eher zufällig erfahren, dass die Kreisverwaltung plane, das Frauenhaus auszuschreiben. „8. März: Demo zum Welt-Frauentag“ weiterlesen