Antifa Recherche

Seit mehreren Wochen behaupten Neonazis aus Burg (Sachsen-Anhalt) immer wieder, angeblich linker Gewalt ausgesetzt zu sein. Übergriffe auf Personen soll es gegeben haben – Wohnungen und Fahrzeuge sollen angegriffen/zerstört worden sein. Höhepunkt dieser Behauptungen stellt allerdings neben einer vermeintlichen Messerattacke von Antifas, die angebliche Detonation eines selbstgebauten „Sprengsatzes“ vor einer Nazi-Bude dar.Zeit, sich zum einen mit den Behauptungen etwas genauer auseinanderzusetzen und zum anderen einen Blick auf die Neonazis zu werfen, die dafür verantwortlich sind und was sie damit bezwecken wollen. „Antifa Recherche“ weiterlesen

[Burg] Bericht zum Naziaufmarsch und den Gegenaktivitäten!

+++ 70 Neonazis marschieren gegen angebliche linke Gewalt und Geflüchtete in Burg (Sachsen-Anhalt) auf +++ Großaufgebot der Polizei kesselt autonome Antifas ein und setzt auf strikte Lagertrennung +++ Interkulturelles Fest mit 100-150 Menschen in der Innenstadt +++ Weitere Neonaziaufmärsche angekündigt +++ „[Burg] Bericht zum Naziaufmarsch und den Gegenaktivitäten!“ weiterlesen

Röttger bleibt AfD-Chef des Kreisverbandes

bp. Lüchow. Ernst-August Röttger bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Er setzte sich am vergangenen Sonnabend in Lüneburg während des Kreisparteitages bei der turnusmäßigen Wahl im zweiten Wahlgang gegen seinen Herausforderer Stephan Bothe durch. Dieser wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Röttger steht einem insgesamt acht Mitglieder starken Kreisvorstand der ursprünglich eurokritischen Partei vor. Als dessen Hauptaufgaben sieht Röttger die weitere Etablierung der Partei in den Kreisgebieten Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. Der AfD Kreisverband hat sich auf seinem Kreisparteitag zudem vorgenommen, die Zahl seiner Mitglieder zu erhöhen und ein Kreiswahlprogramm für die Kommunalwahlen im September zu erstellen. Zu denen will die Alternative für Deutschland nämlich antreten: auch in Lüchow-Dannenberg – wenn sich ausreichend geeignete Kandidaten und Kandidatinnen finden.

gefunden in: EJZ 01.03.2016

Es gibt kein ruhiges Hinterland

FC St. Pauli Fans solidarisieren sich mit Uelzener Antifaschist_innen!

Während des Heimspiels vom FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt am 19.02.2016 kam es zu einer Solidaritätsaktion mit Uelzener Antifaschist_innen. Anlass waren die offenen Morddrohungen von Neonazis und die allgemeine Situation in Uelzen. Weitere Infos gibt es hier.

„Es gibt kein ruhiges Hinterland
Solidarität mit der Antifa Uelzen
Kein Fussbreit den Faschisten!“

Wir bedanken uns bei den Hinchas Sankt Pauli!

gefunden auf: http://antifa-uelzen.org/ 22.02.2016

Mordaufruf gegen Antifa

Facebook-Gruppe „Widerstand Uelzen“ bedroht Linke – Verdacht: Einzelner oder Gruppe aus rechter Szene

Ir/bp Uelzen. Womöglich ein Neonazi oder mehrere Neonazis rufen in einer Facebook-Gruppe zu Mord auf.Die linke Szene sieht darin eine neue Qualität der Bedrohung. Es stellt sich die Frage: Wie aktiv und gefährlich sind Nazis im Raum Uelzen? Die Antifaschistische Aktion Lüneburg-Uelzen (Antifa) berichtet von steigendem Selbstbewusstsein der rechten Szene. Das reiche bis hin zu besagtem öffentlichen Mordaufruf. Die Polizei bestätigt einzelne Vorfälle, relativiert aber, weil keine festen rechten Strukturen im Kreis Uelzen etabliert seien. „Mordaufruf gegen Antifa“ weiterlesen

Demo in Burg – Reifen und Gerümpel angezündet

Die Demonstrationen am Sonntagabend verliefen friedlich. Die Feuerwehr musste fünfmal ausrücken und kleinere Brände löschen.

Burg l Polizei und Akteure der Demonstrationen konstatierten gestern einen „friedlichen Verlauf“. 170 Menschen beteiligten sich an der von einer Privatperson angemeldeten Veranstaltung unter dem Motto „Asylflut stoppen“ und ebenso viele an der Gegendemonstration, zu der der „Runde Tisch gegen Rechts“ aufgerufen hatte. Eine von der Antifa-Bewegung angemeldete Kundgebung am Markt wurde mangels Teilnehmer kurzfristig am Abend abgesagt. „Demo in Burg — Reifen und Gerümpel angezündet“ weiterlesen

[LG] Anschlag auf Bundeswehr-Auto — Staatsschutz ermittelt

Lüneburg. War es ein Brandanschlag, Protest gegen die Bundeswehr? Die Frage versucht die Polizei zu klären, nachdem in der Nacht zu gestern ein VW-Kombi der Ausbildungsberater der Bundeswehr in Flammen stand. Das Auto parkte neben den Büros der Soldaten, auf den Stellplätzen hinter dem Bürgeramt an der Bardowicker Straße. Zwar sei kein Bekennerschreiben gefunden worden, aber es sei nicht auszuschließen, dass die Tat politisch motiviert sei, sagt Polizeisprecherin Antje Freudenberg. Dann dürften die Täter vermutlichen im linken Milieu zu suchen sein. „[LG] Anschlag auf Bundeswehr-Auto — Staatsschutz ermittelt“ weiterlesen