Fluchthilfepreis an Tießauerin Franziska Hagelstein

ejz Hannover/Tießau. Der nach dem ehemaligen Vorsitzenden des Flüchtlingsrats Niedersachsen, Dr. Matthias Lange, benannte und in diesem Jahr erstmals vergebene Fluchthilfepreis geht an Franziska Hagelstein aus Tießau. Sie hat den Preis am Sonnabend bei einer Feststunde in Hannover erhalten. Franziska Hagelstein habe mit Mut, Entschlossenheit und unter Inkaufnahme persönlicher Konsequenzen dem in Griechenland gestrandeten 15-jährigen afghanischen Flüchtling Ramesh auf seiner Flucht geholfen und wurde dafür mit ihm in Bulgarien festgenommen und 32 Tage inhaftiert (EJZ berichtete).
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Magendrücken bei Salzwasser

Kreisatomausschuss empfiehlt: Kein Asse-Wasser bei Gorleben in die Elbe

fk Lüchow. Von den Atomanlagen bei Gorleben führt eine Rohrleitung an die Elbe. Seit Jahrzehnten wird dort salziges Wasser in den Fluss gepumpt. Es stammt von der Salzhalde östlich des Erkundungsbergwerks. Immer wenn es regnet, läuft dort Wasser über die Abhänge des Salzhügels, wird in Becken gesammelt und über die Leitung in die Elbe abgeleitet. Jetzt möchte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die Leitung für eine weitere Menge salzigen Wassers nutzen. Während der alte Vorgang weitgehend ohne öffentliche Aufmerksamkeit ablief, sorgt die neue Planung für Aufregung. Der Atomausschuss des Kreistages hat sich jedenfalls schon einmal dagegen ausgesprochen und möchte, dass dies auch der Kreistag tut.
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Bure (F): Wieder-Wiederbesetzung des Waldes

UPDATE: +++Die Barrikaden aus Papier sind gefallen!+++Gericht kassiert Urteil zum Baustopp+++Die Waldbesetzung ist Akut räumungsbedroht!+++macht Soli-Aktionen-überall!+++kommt am 13.12. nach Bure und unterstützt die Verteidigung des Waldes von Mandres en Barrois gegen die Söldner_innen der Atomindustrie!+++

(http://en.vmc.camp/2016/11/25/emergency-call-out-from-the-forest-occupation-in-bure-france-the-nuclear-monster-is-coming-in-for-a-kill/)

http://en.vmc.camp/2016/11/29/tension-is-rising-in-the-the-liberated-forest-of-lejuc-bure-the-blue-team-has-opened-the-game-reinforcements-needed/

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Brandgefährliche Revoluzzer im Fadenkreuz des LKA

Nach Anschlag in Magdeburg rückt auch Attacke auf Kaserne wieder in Fokus

Magdeburg / Havelberg. Proben Autonome und Linksradikale den Aufstand? 2012 brennen zwölf nagelneue Polizeiwagen in Magdeburg, ein Jahr später gehen 16 Fahrzeuge in der Havelberger Bundeswehrkaserne in Flammen auf und Anfang September dieses Jahres zünden Unbekannte vor dem Magdeburger Hauptbahnhof 18 Fahrzeuge an, darunter acht der Bundespolizei. „Brandgefährliche Revoluzzer im Fadenkreuz des LKA“ weiterlesen

Wendland: Schienenspaziergang auf der Castorstrecke in Gedenken an Sebastian Briat.

(Version francaise apres.)

Am Abend des 7.11. versammelte sich spontan eine kleine Gruppe von ca. 10 Atomkraftgegner_innen am Bahnhof Leitstade, um an den 12. Todestag des französischen anti-Atom Aktivisten zu erinnern. Nach einem kurzem Schienenspaziergang auf der Castorstrecke wurden Kerzen auf einer alten Ankettvorichtung aufgestellt. Der dort liegende Betonblock wurde 2003 von den Bullen entdeckt, ausgegraben und neben das Gleis gesetzt, bevor er zur Anwendung kam. Mit Transparenten und einem Strohfeuer wurde anschließend symbolisch das Gleis blockiert. Die Aktion dauerte ungefähr eine Stunde. „Wendland: Schienenspaziergang auf der Castorstrecke in Gedenken an Sebastian Briat.“ weiterlesen

Naziaktion an Ortsschildern in SAW offenbar größer angelegt…

Polizei sucht Zeugen nach Vandalismus-Aktion in Brandenburg – Ortsschilder und Wahlplakate rassistisch verunstaltet

In mehreren Brandenburger Landkreisen haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag Ortsschilder mit ausländerfeindlichen Sprüchen überklebt. Auch Wahlplakate wurden verunstaltet. Der Staatsschutz ist eingeschaltet – die Polizei sucht Zeugen. Lokalpolitiker verurteilen den Vandalismus aufs Schärfste. „Naziaktion an Ortsschildern in SAW offenbar größer angelegt…“ weiterlesen

[SAW] Salzwedler Neonazis in Chemnitz

Nachdem im März 2016 die Gruppe „Rechtes Plenum“ aus Chemnitz das erste Mal bei Facebook[1] aktiv wurde, gibt sie sich nun jung, aktiv und antikapitalistisch. Mit freshen Layouts, Videos[2] und Logo, samt Leitspruch „Dran! Drauf! Drüber!“, ist sie auf allen Kanälen, die Jugendliche im Alltag nahezu pausenlos nutzen, sei es Instagram [3], Facebook oder Twitter[4], vertreten. Auch auf den Tumblr-Accounts [5] vermeintlicher Mitglieder- oder SympathisantInnen finden sich Riots mit leicht abgewandelten linken Sprüchen, blonde, tätowierte Frauen mit blonden Kindern, muskulöse MMA-Kämpfer aus Russland und das ein oder andere Schwarzweißfoto vom Opa, als er noch jung und Soldat war. „[SAW] Salzwedler Neonazis in Chemnitz“ weiterlesen

Zunehmend Ärger mit Reichsbürgern in Halle und Stendal

Zugegeben, Steuern zahlen kann nerven. Auch über andere Gebühren wie den Rundfunkbeitrag ärgern sich viele. Aber so ist das in einem Sozialstaat, dafür gibt es klare Gesetze. Was aber, wenn man diese Gesetze nicht anerkennt oder noch einen Schritt weitergedreht, nicht einmal daran glaubt, dass die Bundesrepublik Deutschland existiert. Die sogenannten Reichsbürger sind genau dieser Meinung. Jetzt gibt es für Sachsen-Anhalt erstmals konkrete Zahlen. „Zunehmend Ärger mit Reichsbürgern in Halle und Stendal“ weiterlesen

GNS zieht jetzt vors Gericht

Zwischenlager-Gorleben-Betreiberin klagt gegen Auflagen der Atomaufsicht

gel Gorleben. Das Thema Gorleben wird einmal mehr zu einem Fall für das Verwaltungsgericht Lüneburg. Die Betreiberin des atomaren Zwischenlagers, die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS), klagt gegen die vom Niedersächsischen Umweltministerium verfügten Auflagen für den Betrieb (EJZ berichtete). „GNS zieht jetzt vors Gericht“ weiterlesen

Freude über “Nein heißt Nein”-Reform

Lüchow-Dannenberger Initiativen und Rechtsexperten begrüßen Reform des Sexualstrafrechts

by Dannenberg. Für Dolly Tembaak von “Violetta”, der Dannenberger Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, ist es ein Grund zu “riesiger Freude”. Ute Weber, Rechtsanwältin in Hitzacker, teilt diese Freude, verweist aber gleichzeitig darauf, dass die Frage der Beweisbarkeit damit nicht aus der Welt ist. Was die Durchsetzbarkeit angeht, gelte weiter: “Es bleibt schwierig”. „Freude über “Nein heißt Nein”-Reform“ weiterlesen

EJZ Leser*innenbrief: Großbrand in Textilfabrik

Betrifft: “Mit feiner Nase auf Spurensuche” (EJZ vom 18. Mai)

Sie schreiben: “Eine These ist, dass sich die Angriffe gegen den Textildiscounter Kik richten. Der nämlich stand in der Vergangenheit immer wieder in der Kritik, weil er unter anderem in Fernost produzieren lasse und unangemessene Löhne zahle, lautet der Vorwurf.” Das ist leider nicht alles. Vor vier Jahren sind 260 Menschen bei einem Großbrand in einer Kik-Fabrik in Karachi/Pakistan ums Leben gekommen. Warum wird das verschwiegen? Man muss nur mal Kik und Brand in eine Suchmaschine im Internet eingeben.

von Paul Voigt, Dannenberg

gefunden: http://www.ejz.de/ejz_53_111099042-28-_Grossbrand-in-Textilfabrik.html 27.05.2016