Nazi-Parolen: 24-Jähriger vom Landgericht Stendal verurteilt

Stendal. Das Landgericht hat gestern einen 24-jährigen Salzwedeler zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten und einer Geldstrafe von 1000 Euro verurteilt.

Er war angeklagt, im Oktober 2013 mit drei Mittätern an rund 45 Orten in Salzwedel rechtsextreme Schriftzüge und Symbole auf Hauswände und Schaufenster gesprüht zu haben. „Nazi-Parolen: 24-Jähriger vom Landgericht Stendal verurteilt“ weiterlesen

Bundeswehrgegner im Manöver

Autonome nehmen „Schnöggersburg“ ins Visier / BI „Offene Heide“ zeigt ebenfalls Flagge

Magdeburg / Stendal. Autonome und Linksradikale schießen sich weiter auf „Schnöggersburg“ ein. In der Übungsstadt der Bundeswehr trainierten „Söldner des Kapitals“ tagtäglich den „Häuser- und Straßenkampf“ gegen Arbeiter weltweit, hat es in Magdeburg aus dem Megafon getönt. „Bundeswehrgegner im Manöver“ weiterlesen

Demo gegen Abschiebung

Andernorts wird gegen Flüchtlinge demonstriert. In Kalbe war es am Donnerstagabend genau andersherum.

Kalbe l „Tanwir soll hier bleiben“, rufen VfL-Nachwuchs und Grundschüler aus Kalbe lautstark und halten ein Transparent mit der Aufschrift „Wir stehen hinter Familie Sahak“ nach oben. Es ist spontan gestaltet worden. Denn plötzlich musste alles ganz schnell gehen. „Demo gegen Abschiebung“ weiterlesen

Prozess um rechte Schmierereien: Sprengstoff und Zündschnüre beim Angeklagten gefunden

Stendal. Kugelbomben polnischen Fabrikats, ein gutes Dutzend Zündschnüre, eine Sturmhaube sowie zahlreiche szenetypische Devotionalien – das ist das Ergebnis einer Hausdurchsuchung bei einem 23-Jährigen. Dieser muss sich wegen rechtsradikaler Schmierereien seit vergangener Woche vor dem Landgericht Stendal verantworten (AZ berichtete). „Prozess um rechte Schmierereien: Sprengstoff und Zündschnüre beim Angeklagten gefunden“ weiterlesen

Extremisten nicht erwünscht

Mitglieder extremistischer Vereinigungen sollen in Salzwedels Feuerwehr keinen Fuß mehr fassen können, fordern SPD und Für Salzwedel

Salzwedel l Geht es nach dem Willen der SPD und Für Salzwedel, dann sollen Mitglieder einer extremistischen Vereinigung oder Organisation keine Möglichkeit haben, Fuß in der Salzwedeler Feuerwehr zu fassen. Dies soll auch nach außen hin in der Feuerwehrsatzung der Hansestadt dokumentiert werden. Deshalb hat die Stadtratsfraktion beantragt, den Paragrafen 11 der Feuerwehrsatzung zu ändern. „Mit der Erweiterung der Satzung wollen wir erreichen, dass die Feuerwehren nicht zum Tummelplatz für Extreme werden, die die Menschrechte missachten und somit den Boden des Grundgesetzes verlassen“, heißt es in dem von Norbert Hundt und Kerstin Caliva unterzeichneten Antrag. „Extremisten nicht erwünscht“ weiterlesen

Militärgegner zum fünften Mal da

„Antimilitaristisches Camp“ für Ende Juli angekündigt / Letzlingen veranstaltet Sommermarkt

Unterschiedliche Auffassungen, aber ein friedliches Miteinander: So lief das „Antimilitaristische Camp“ im vergangenen August ab. Vom 25. bis 31. Juli haben die Militärgegner erneut ihr Erscheinen rund um das Gefechtsübungszentrum angekündigt. „Militärgegner zum fünften Mal da“ weiterlesen

An Haftstrafe „vorbeigeschrammt“

Ein 50-Jähriger ist jetzt vom Amtsgericht Stendal wegen des Zeigens verfassungswidriger Kennzeichen verurteilt worden.

Stendal l Weil er im Vorjahr über Monate hinweg auf seinem Facebook-Account ein Hitler-Video sowie ein Foto von einem Mann mit Hakenkreuz auf der Brust und ein Hitler-Konterfei auf einem manipulierten Fünf-Euro-Schein öffentlich für jeden Facebook-Nutzer sichtbar ins Netz eingestellt hatte, ist ein vielfach vorbestrafter 50-Jähriger aus einem Dorf bei Stendal wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in drei Fällen jüngst vom Amtsgericht Stendal zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 13 Euro (1170 Euro) verurteilt worden. Er sei „knapp an einer Freiheitsstrafe vorbeigeschrammt“, hieß es im Urteil für den 2007 schon einmal wegen Zeigen des sogenannten Hitlergrußes einschlägig Vorbestraften. „An Haftstrafe „vorbeigeschrammt““ weiterlesen

Krieg. Macht. Flucht.

antimilitaristisch campen und handeln am GÜZ

Hunderttausende Menschen suchen Zuflucht in Europa vor Armut und Elend, vor Krieg und Folter. Niemand mehr kann hier die Augen verschließen vor den katastrophalen Folgen einer kapitalistischen Weltwirtschaft. Wir sind Teil davon. Anschläge auch in den hochentwickelten Industriestaaten machen deutlich: Die Schrecken, die der mächtige Norden in alle Welt exportiert, kehren jetzt – auch für uns spürbar – zu uns zurück. Die mühsam aufrecht erhaltene Fassade einer heilen Welt beginnt zu bröckeln. „Krieg. Macht. Flucht.“ weiterlesen