Röttger bleibt AfD-Chef des Kreisverbandes

bp. Lüchow. Ernst-August Röttger bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Er setzte sich am vergangenen Sonnabend in Lüneburg während des Kreisparteitages bei der turnusmäßigen Wahl im zweiten Wahlgang gegen seinen Herausforderer Stephan Bothe durch. Dieser wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Röttger steht einem insgesamt acht Mitglieder starken Kreisvorstand der ursprünglich eurokritischen Partei vor. Als dessen Hauptaufgaben sieht Röttger die weitere Etablierung der Partei in den Kreisgebieten Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. Der AfD Kreisverband hat sich auf seinem Kreisparteitag zudem vorgenommen, die Zahl seiner Mitglieder zu erhöhen und ein Kreiswahlprogramm für die Kommunalwahlen im September zu erstellen. Zu denen will die Alternative für Deutschland nämlich antreten: auch in Lüchow-Dannenberg – wenn sich ausreichend geeignete Kandidaten und Kandidatinnen finden.

gefunden in: EJZ 01.03.2016

BI: Rückfall der CDU

„Erkundung in Gorleben ist beendet“

ejz Gorleben. Die CDU fordert erneut, im Salzbergwerk Gorleben ein Unertagelabor einzurichten. „Unter dem Deckmantel der Endlagerforschung will die Union auf Deibel komm raus den Bergwerksbetrieb in Gorleben offenhalten“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) die „Hannoveraner Resolution“ der umweltpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von CDU und CSU. „BI: Rückfall der CDU“ weiterlesen

EJZ Artikel zum LIB Konflikt

Wittfeitzen: Fronten sind verhärtet

Brandbriefe, Kündigungen, Hausverbote

tl Wittfeitzen. Brandbriefe, Mitteilungen über Krisentreffen, Leserbriefe: Gleich aus mehreren Richtungen haben die EJZ in den vergangenen Tagen Infos erreicht, dass in der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises in Wittfeitzen, wo derzeit 67 dem Landkreis fest zugewiesene Flüchtlinge leben, längst nicht mehr alles rund läuft. „EJZ Artikel zum LIB Konflikt“ weiterlesen

SAW: Nazikarre abgefackelt

Medienberichten zufolge wurde am 24.02. in der Max Adler Straße das Auto des Salzwedeler Neonazis Fabian Mähne Ziel eines Brandanschlages. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Mähne war in der Vergangenheit immer wieder durch seine Beteiligung an gewaltsamen Überfällen und anderen faschistischen Aktionen aufgefallen (zuletzt hier), das Auto wurde dabei regelmäßig als Tatfahrzeug genutzt. In einer Stellungnahme distanziert sich die Antifaschistische Aktion Salzwedel von der Tat, entfernt diese jedoch später wieder von ihrer Homepage.

Presse dazu:

http://www.volksstimme.de/lokal/salzwedel/20160224/brandstiftung-auto-steht-in-flammen

http://www.az-online.de/altmark/salzwedel/passat-wurde-abgefackelt-6152764.html

Es gibt kein ruhiges Hinterland

FC St. Pauli Fans solidarisieren sich mit Uelzener Antifaschist_innen!

Während des Heimspiels vom FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt am 19.02.2016 kam es zu einer Solidaritätsaktion mit Uelzener Antifaschist_innen. Anlass waren die offenen Morddrohungen von Neonazis und die allgemeine Situation in Uelzen. Weitere Infos gibt es hier.

„Es gibt kein ruhiges Hinterland
Solidarität mit der Antifa Uelzen
Kein Fussbreit den Faschisten!“

Wir bedanken uns bei den Hinchas Sankt Pauli!

gefunden auf: http://antifa-uelzen.org/ 22.02.2016

Mordaufruf gegen Antifa

Facebook-Gruppe „Widerstand Uelzen“ bedroht Linke – Verdacht: Einzelner oder Gruppe aus rechter Szene

Ir/bp Uelzen. Womöglich ein Neonazi oder mehrere Neonazis rufen in einer Facebook-Gruppe zu Mord auf.Die linke Szene sieht darin eine neue Qualität der Bedrohung. Es stellt sich die Frage: Wie aktiv und gefährlich sind Nazis im Raum Uelzen? Die Antifaschistische Aktion Lüneburg-Uelzen (Antifa) berichtet von steigendem Selbstbewusstsein der rechten Szene. Das reiche bis hin zu besagtem öffentlichen Mordaufruf. Die Polizei bestätigt einzelne Vorfälle, relativiert aber, weil keine festen rechten Strukturen im Kreis Uelzen etabliert seien. „Mordaufruf gegen Antifa“ weiterlesen

rassistischer Anschlag?

Asylbewerber Vorwand für Brandanschlag?

bp Langenapel. In Langenapel (Sachsen-Anhalt, unweit der Lüchow-Dannenberger Südkreisgrenze) haben Unbekannte nach Ermittlungen der Polizei einen seit Jahren leerstehenden Wohnblock angezündet. Im Treppenhaus hinterließen die Kriminellen ein Graffito gegen den Einzug von Asylbewerbern. Laut olizei hatten aber weder die Stadt noch der Altmarkkreis Salzwedel den Einzug von Flüchtlingen für das Gebäude vorgesehen. Ein anderes Motiv sei nicht auszuschließen, es werde in alle Richtungen ermittelt. Der Schaden liegt bei rund 100 000 Euro.

Gefunden in: EJZ 20.02.2016

Wir sind wütend!!!

Wir sind Frauen* und erleben täglich sexualisierte Gewalt/Sexismus – in unserer Kleinfamilie, in der Schule, auf Partys, am Arbeitsplatz, auf der Straße – durch Männer, meistens durch deutsche, weiße Männer.
Vor Gerichten finden wir damit kein Gehör, weil das Sexualstrafrecht von Männern geschrieben wurde und somit eher die Täter schützt als Frauen* zu ihrem Recht verhilft. „Wir sind wütend!!!“ weiterlesen

[SAW] Keine Alternative für Deutschland!

Vergangenes Wochenende haben ein paar fleißige Antifaschist*innen Salzwedel, bis auf ein-zwei Ausnahmen, von der AfD-Werbung befreit. Da die letzten Jahre jegliche Wahlkampfwerbung von rassistischen Parteien einen großen Bogen um die Stadt gemacht haben, war es um so wichtiger das dort gleich agiert wurde. Wir hoffen das war´s mit der AfD Werbung und die Rassist*innen haben´s begriffen. Zumindest Stephan Botkus (AfD Kandidat für den Altmarkkreis Salzwedel) macht den Anschein und hat seine Zusage an einer Diskussionsrunde im Hanseat abgesagt.

gefunden auf: linksunten.indymedia 08.02.2016

Neonazi schlägt erneut zu

Ein Salzwedeler ist nach der Attacke bei der AfD-Demonstration in Magdeburg auf ein Kamerateam erneut ins Visier der Polizei geraten

Salzwedel/Magdeburg l Sie waren nur zum falschen Zeitpunkt am verkehrten Ort. Ein 21-Jähriger und seine Freundin sind in der Nacht zum Sonnabend von vier schwarz gekleideten Männern in Salzwedel überfallen worden. Die Verdächtigen, so die Erkenntnisse der Polizei, gehören zur nicht organisierten rechtsextremen Szene im Altmarkkreis. Sie wollten offenbar einen jungen Mann aus der linken Szene angreifen, doch es kam zur Verwechselung. „Neonazi schlägt erneut zu“ weiterlesen