Marsch gegen Antisemitismus

Wegen zerstörtem jüdischen Friedhof

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Vor verschlossenen Türen

Im Kommunalwahlkampf findet die AfD in Lüneburg kaum Räume – Gastwirte und Hoteliers winken ab

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Atomares “Endlager” in Stendal?

Standort für Atommüll-Endlager gesucht

Stendal. „In Deutschland gibt es weitaus mehr radioaktive Abfallstoffe, als bisher angenommen“, so begann der erste Beigeordnete des Landrates, Dr. Denis Gruber, seine Erläuterungen zur momentanen Suche nach einem Atommüll-Endlager. „Atomares “Endlager” in Stendal?“ weiterlesen

VS-Bericht für die westliche Altmark vorgestellt

Jahresrückblick: Weniger politische Kriminalität

Eine Schlägerei zwischen Rechten und Linken gehörte 2015 zu den schwersten politisch motivierten Straftaten im Altmarkkreis.
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Braunes Ostertreiben

Die Ostertagung des völkischen „Bundes für Gotterkenntnis (Ludendorff)“ (BfG) in der Lüneburger Heide haben auch Rechtsextremisten dem europäischen Ausland besucht.

Einige Kinder spielen an der Schaukel hinter dem Gasthaus „Zur Post“. Die Mädchen tragen lange Röcke und Kleider, die Buben dunkle Hosen und Wollpullover. Ein sonniger Ostersamstag im niedersächsischen Dorfmark im Heidekreis. Der Augenarzt Hartmut Klink, Ehemann der BfG-Vorsitzenden Gudrun Klink, steht auf dem Hof daneben, schaut nach dem Rechten. Etwas später holt eine ältere Frau aus Süddeutschland eine Kiste aus ihrem Wagen, auch kleine Stöcke trägt sie in den Gasthof, in dem seit Jahren die „Ludendorffer“ tagen. Die Mittsiebzigjährige tritt manchmal als Märchenerzählerin auf – oder als „Frau Holle“ bei der Weihnachtsfeier des BfG. Sie wohnt am Bodensee in einer Wohngemeinschaft mit einer anderen Ludendorff-Anhängerin. Mit ihr unterhält sich ein Mann in dunklem Kapuzenshirt und Sonnenbrille. Erkannt werden will der etwa 50 Jahre alte Teilnehmer der Ostertagung offenbar nicht. „Braunes Ostertreiben“ weiterlesen

Zusammen gegen Fracking

Gartower Samtgemeinderat verabschiedet gemeinsame Resolution gegen Öl- und Gasförderung im Ostkreis

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Unterhalb der Grenzwerte

Zwischenlager Gorleben: GNS stellt Messdaten 2015 vor

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Protest-Unfall: Berufung zurückgewiesen

tl Celle/Gorleben. Das Oberlandesgericht Celle hat am Donnerstag die Berufung eines Klägers zurückgewiesen, der während einer Protestaktion gegen den Castortransport am 9. November 2010 von einem Baum gestürzt ist und sich verletzt hat. Der Kläger wollte gemeinsam mit weiteren Männern möglichst nah an der Transportstrecke ein Transparent aufhängen. Als Polizeikräfte auf die Gruppe aufmerksam wurden, kletterte unter anderem der Kläger ohne Sicherung eine Kiefer empor, um den Polizeibeamten zu entkommen. Aus etwa vier Metern Höhe stürzte er ab. Er brach sich dabei einen Wirbelkörper.

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Rost auch am Vertrauen

Schwach radioaktiver Abfall im Zwischenlager Gorleben im Visier

Von Peter Mlodoch

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Herzlich Willkommen!

Hallo liebe*r Blog-Besucher*in,

schön, dass du dich auf unsere neue Seite verirrt hast! Wir – ein kleines autonomes Medienkollektiv – arbeiten seit Anfang des Jahres am Aufbau eines regionalen Infoblogs mit aktivistischer Ausrichtung. Das vorläufige Ergebnis unserer Bemühungen siehst du nun vor dir… „Herzlich Willkommen!“ weiterlesen

Reaktionen auf Rostfässer

Gorleben: Abfallfässer müssen vor Abtransport geprüft werden

Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass an Fässern mit schwach radioaktivem Müll Roststellen gefunden wurden, ordnete Umweltminister Stefan Wenzel nun an, dass vor dem weiteren Abtransport alle Fässer untersucht werden müssen. „Reaktionen auf Rostfässer“ weiterlesen

Gemeinsam gegen Antisemitismus

Mahngang am 10. April 2016 in Bleckede

Zwischen dem 17. und 19. März 2016 wurde der jüdischen Friedhof in Bleckede zu großen Teilen zerstört. Mehrere Grabsteine wurden aus dem Boden gerissen, umgeworfen und zerschlagen. „Gemeinsam gegen Antisemitismus“ weiterlesen

Gorleben: Fass im Abfalllager angerostet

Beim Rangieren mit Fässern im Abfalllager für schwach- und mittelaktiven Atommüll in Gorleben fiel auf, das einer der Behälter Roststellen im unteren Bereich aufwies. Ein Gutachter wurde zugezogen, der den Schaden dokumentierte, wie ein Sprecher der Gesellschaft für Nuklear Service (GNS) bestätigte. „Gorleben: Fass im Abfalllager angerostet“ weiterlesen

bullenpresse zur Demo in saw

Demonstration in Salzwedel

19.03.2016, Salzwedel: Im Zeitraum zwischen 10:00 und 12:50 Uhr wurden in der Stadt Salzwedel eine genehmigte Demonstration unter dem Motto „GEGEN RECHTE GEWALT! FÜR EINE SOLIDARISCHE GESELLSCHAFT“ durchgeführt. Die Demonstration, mit geschätzten 450 Teilnehmern, verlief streckenweise lautstark, aber friedlich und störungsfrei.

Im Zeitraum des Umzuges durch die Stadt Salzwedele kam es zu zeitweisen, unerheblichen Behinderungen im der Straßenverkehr. Der Umzug begann am Rathausturmplatz, folgte der Breite Straße, der Straße Vor dem Lüchower Tor bis zur Bahnhofskreuzung, verlief über die Karl-Marx-Straße zum Kreisverkehrsplatz Schäferstegel, führte von dort über den Schäferstegel, dem Nordbockhorn, der Wallstraße, der Neuperverstraße, der Burgstraße , der Altperverstraße, der Chüdenstraße, über den Nicolaiplatz bis zur Schornsteinfegerstraße. Hier fand die Abschlusskundgebung statt. Die Polizei sperrte vom Umzug betroffene Straßenabschnitte kurzfristig ab.

Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Salzwedel wurden durch Kräfte des zentralen Einsatzdienstes der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord bei der Absicherung des Umzugs und der Kundgebungen unterstützt.

Pressemitteilung Polizeirevier Jerichower Land 06.03.2016

Friedlicher Verlauf einer versammlungsrechtlichen Aktion im Stadtgebiet

Die Polizei sicherte mit ca. einhundert Beamten und Beamtinnen, der PD Sachsen-Anhalt Nord und der Landesbereitschaftspolizei, eine am heutigen Tag durchgeführte Versammlungen in Burg ab. Zum einen nahmen an einem durch eine Privatperson aus Burg angemeldeten Aufzug 81 Personen unter dem Motto „Asylflut stoppen – Wirtschaftsflüchtige stoppen und gegen linke Gewalt“ teil. Durch einen burger Akteur aus dem bürgerlichen Spektrum wurde eine Plakataktion an den Lichtmasten im Bereich der Aufzugsstrecke – Rechts – Plakate mit dem Motiv „Storch Heiner“ durchgeführt. Ein interkulturelles Beisammensein wurde auf dem Gelände der St.Petri Gemeinde durchgeführt. Dieses Beisammensein des bürgerlichen Spektrums wurde durch linksorientierten Jugendlichen unterstützt. Eine kurzfristig angemeldete Eilversammlung wurde am späten Nachmittag durch den Antragsteller nicht durchgeführt.

Im Verlaufe der Versammlungen registrierten die Einsatzkräfte 3 Verstöße gegen das Versammlungsgesetz (2 x mitführen gefährlicher Gegenstände  – Schlagstock/Quarzhandschuhe), 1 x Volksverhetzung und 2 x Sachbeschädigung (Beschädigung Wahlplakate). Bei den Straftaten gegen das Versammlungsgesetz konnten die Täter während der Veranstaltung bekannt gemacht werden.

Im Vorfeld der Aktion wurden durch bisher unbekannte Täter 26 Schmierereien, zum Teil mit politisch motiviertem Inhalt, vorgenommen. Der Sachschaden wird auf mehr als 13.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen der Schmierereien sich unter der Tel: XXXXX-XXX zu melden. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

i.A. Jörg Fischer / ZA