Naziplakate zerstört

Tatverdächtige nach Sachbeschädigung gestellt

06.03.2016, Salzwedel: Gegen 22:00 Uhr wurde durch Zeugenhinweise bekannt, dass mehrere Personen im Bereich der Ernst-Thälmann-Straße Wahlplakate herunterrissen. Die Personen waren dunkel bekleidet und vermummt. Es handelte sich um ca. 27 Wahlplakate verschiedener Parteien, die politisch rechts zugeordnet werden. Die Personen waren mit zwei Fahrzeugen, einem weißen VW-Transporter und einem Renault, unterwegs. Deren amtliche Kennzeichnen sind im Raum Dannenberg ausgegeben worden. Als die Fahrzeuge auf einem Parkplatz in der Schillerstraße von einer Streifenwagenbesatzung festgestellt wurden, setzten die Fahrzeugführer zur Flucht an. Dem Fahrer des VW-Transporters, besetzt mit mehreren Personen, gelang die Flucht. Er ist dabei jedoch mit einem parkenden VW-Polo kollidierte. Am Polo entstand ein Schaden von ca. 500 EUR. „Naziplakate zerstört“ weiterlesen

Sperrmüllfake zum Naziaufmarsch

Zettel als Gegenaktion

Es wird keine Abholung von Sperrmüll geben. Das behaupten aber Zettel, die in Burg gesteckt wurden. Sie stehen im Zusammenhang mit der Demo. „Sperrmüllfake zum Naziaufmarsch“ weiterlesen

Keine Gas- und Ölsuche in der Göhrde

ejz Göhrde. Der US-amerikanische Öl- und Erdgaskonzern Kimmeridge hat den südlichen Teil des Erlaubnisfeldes Lüneburg zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen, zu dem auch ein Teil der Göhrde gehörte, ans Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie zurückgegeben. „Damit hat sich nach der letztjährigen Aufgabe des Erlaubnisfeldes Lüchow durch das Unternehmen GdF-Suez sowie der Rückgabe des Erlaubnisfeldes Uelzen durch den kanadischen Konzern PRD Energy, das bis in den Raum westlich von Clenze, Schnega und Waddeweitz reichte, die Fläche für Gas- und Ölbohrungen in Lüchow-Dannenberg weiter verkleinert“, freut sich Francis Althoff von der Arbeitsgemeinschaft Fracking der Bürgerinitiative Umweltschutz. Als Gebiete zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen verbleiben in Lüchow-Dannenberg noch das 5,4 Quadratkilometer große Bewilligungsfeld Lüchow mit der Förderbohrung bei Blütlingen und das 160 Quadratkilometer große Feld Prezelle.

gefunden in: EJZ 04.03.2016

Röttger bleibt AfD-Chef des Kreisverbandes

bp. Lüchow. Ernst-August Röttger bleibt Vorsitzender des Kreisverbandes Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg der Partei Alternative für Deutschland (AfD). Er setzte sich am vergangenen Sonnabend in Lüneburg während des Kreisparteitages bei der turnusmäßigen Wahl im zweiten Wahlgang gegen seinen Herausforderer Stephan Bothe durch. Dieser wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Röttger steht einem insgesamt acht Mitglieder starken Kreisvorstand der ursprünglich eurokritischen Partei vor. Als dessen Hauptaufgaben sieht Röttger die weitere Etablierung der Partei in den Kreisgebieten Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. Der AfD Kreisverband hat sich auf seinem Kreisparteitag zudem vorgenommen, die Zahl seiner Mitglieder zu erhöhen und ein Kreiswahlprogramm für die Kommunalwahlen im September zu erstellen. Zu denen will die Alternative für Deutschland nämlich antreten: auch in Lüchow-Dannenberg – wenn sich ausreichend geeignete Kandidaten und Kandidatinnen finden.

gefunden in: EJZ 01.03.2016

BI: Rückfall der CDU

„Erkundung in Gorleben ist beendet“

ejz Gorleben. Die CDU fordert erneut, im Salzbergwerk Gorleben ein Unertagelabor einzurichten. „Unter dem Deckmantel der Endlagerforschung will die Union auf Deibel komm raus den Bergwerksbetrieb in Gorleben offenhalten“, kommentiert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) die „Hannoveraner Resolution“ der umweltpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von CDU und CSU. „BI: Rückfall der CDU“ weiterlesen

EJZ Artikel zum LIB Konflikt

Wittfeitzen: Fronten sind verhärtet

Brandbriefe, Kündigungen, Hausverbote

tl Wittfeitzen. Brandbriefe, Mitteilungen über Krisentreffen, Leserbriefe: Gleich aus mehreren Richtungen haben die EJZ in den vergangenen Tagen Infos erreicht, dass in der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises in Wittfeitzen, wo derzeit 67 dem Landkreis fest zugewiesene Flüchtlinge leben, längst nicht mehr alles rund läuft. „EJZ Artikel zum LIB Konflikt“ weiterlesen

SAW: Nazikarre abgefackelt

Medienberichten zufolge wurde am 24.02. in der Max Adler Straße das Auto des Salzwedeler Neonazis Fabian Mähne Ziel eines Brandanschlages. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört. Mähne war in der Vergangenheit immer wieder durch seine Beteiligung an gewaltsamen Überfällen und anderen faschistischen Aktionen aufgefallen (zuletzt hier), das Auto wurde dabei regelmäßig als Tatfahrzeug genutzt. In einer Stellungnahme distanziert sich die Antifaschistische Aktion Salzwedel von der Tat, entfernt diese jedoch später wieder von ihrer Homepage.

Presse dazu:

http://www.volksstimme.de/lokal/salzwedel/20160224/brandstiftung-auto-steht-in-flammen

http://www.az-online.de/altmark/salzwedel/passat-wurde-abgefackelt-6152764.html

Es gibt kein ruhiges Hinterland

FC St. Pauli Fans solidarisieren sich mit Uelzener Antifaschist_innen!

Während des Heimspiels vom FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt am 19.02.2016 kam es zu einer Solidaritätsaktion mit Uelzener Antifaschist_innen. Anlass waren die offenen Morddrohungen von Neonazis und die allgemeine Situation in Uelzen. Weitere Infos gibt es hier.

„Es gibt kein ruhiges Hinterland
Solidarität mit der Antifa Uelzen
Kein Fussbreit den Faschisten!“

Wir bedanken uns bei den Hinchas Sankt Pauli!

gefunden auf: http://antifa-uelzen.org/ 22.02.2016

offener Brief zum LIB

WER HAT HIER DEN LAGERKOLLER?

Das LIB Wittfeitzen als Asylbewerberwohnheim

Von vielen Seiten werde ich immer wieder angesprochen: Die Situation im LIB ist unerträglich.Von Menschen, die dort arbeiten, von Ehrenamtlichen, von Menschen, die dort leben. „offener Brief zum LIB“ weiterlesen

Mordaufruf gegen Antifa

Facebook-Gruppe „Widerstand Uelzen“ bedroht Linke – Verdacht: Einzelner oder Gruppe aus rechter Szene

Ir/bp Uelzen. Womöglich ein Neonazi oder mehrere Neonazis rufen in einer Facebook-Gruppe zu Mord auf.Die linke Szene sieht darin eine neue Qualität der Bedrohung. Es stellt sich die Frage: Wie aktiv und gefährlich sind Nazis im Raum Uelzen? Die Antifaschistische Aktion Lüneburg-Uelzen (Antifa) berichtet von steigendem Selbstbewusstsein der rechten Szene. Das reiche bis hin zu besagtem öffentlichen Mordaufruf. Die Polizei bestätigt einzelne Vorfälle, relativiert aber, weil keine festen rechten Strukturen im Kreis Uelzen etabliert seien. „Mordaufruf gegen Antifa“ weiterlesen

rassistischer Anschlag?

Asylbewerber Vorwand für Brandanschlag?

bp Langenapel. In Langenapel (Sachsen-Anhalt, unweit der Lüchow-Dannenberger Südkreisgrenze) haben Unbekannte nach Ermittlungen der Polizei einen seit Jahren leerstehenden Wohnblock angezündet. Im Treppenhaus hinterließen die Kriminellen ein Graffito gegen den Einzug von Asylbewerbern. Laut olizei hatten aber weder die Stadt noch der Altmarkkreis Salzwedel den Einzug von Flüchtlingen für das Gebäude vorgesehen. Ein anderes Motiv sei nicht auszuschließen, es werde in alle Richtungen ermittelt. Der Schaden liegt bei rund 100 000 Euro.

Gefunden in: EJZ 20.02.2016

Staudte: keine zentrale Dauerunterkunft in Neu Tramm

Noch ist längst nicht geklärt, ob der Wunsch Hamburgs, in Neu Tramm eine Flüchtlingsunterkunft für 1000 Menschen einzurichten, Realität wird. Mindestens Miriam Staudte, grüne Landtagsabgeordnete hat einige Fragen. „Staudte: keine zentrale Dauerunterkunft in Neu Tramm“ weiterlesen

1000 Flüchtlinge nach Neu Tramm?

Hamburg möchte bis zum Sommer tausende Flüchtlinge in den Nachbarländern unterbringen. Im Moment verhandeln das Land Niedersachsen und Hamburg darüber, dass womöglich 1000 von ihnen nach Lüchow-Dannenberg kommen. „1000 Flüchtlinge nach Neu Tramm?“ weiterlesen

Wir sind wütend!!!

Wir sind Frauen* und erleben täglich sexualisierte Gewalt/Sexismus – in unserer Kleinfamilie, in der Schule, auf Partys, am Arbeitsplatz, auf der Straße – durch Männer, meistens durch deutsche, weiße Männer.
Vor Gerichten finden wir damit kein Gehör, weil das Sexualstrafrecht von Männern geschrieben wurde und somit eher die Täter schützt als Frauen* zu ihrem Recht verhilft. „Wir sind wütend!!!“ weiterlesen

Offener Brief gegen Sammelunterkünfte für Flüchtlinge

OFFENER BRIEF
Zamira wacht auf. Die Bilder vom Krieg aus dem eigenen Land haben sie aus dem Schlaf gerissen. Sie versucht, sich zu beruhigen. Alles wird besser. Sie ist nun in Deutschland. Man sagte ihr, hier würde man gut zu ihr und ihrer Tochter sein.

„Offener Brief gegen Sammelunterkünfte für Flüchtlinge“ weiterlesen